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Bundesliga: Stimmungsboykott auch beim FC Bayern - Fans protestieren gegen Pläne der Innenminister
Aktualisiert:
von ran.de / SIDran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:35 Min
Die Fanszenen der Bundesliga wollen schärfere Sicherheitsmaßnahmen in Stadien nicht einfach hinnehmen und reagieren mit einem Stimmungsboykott.
Die organisierten Fußballfans haben ihrem Protest gegen schärfere Sicherheitsmaßnahmen in Stadien mit einem Stimmungsboykott Nachdruck verliehen.
Am Samstagnachmittag blieb bundesweit in den Stadien in den ersten zwölf Minuten der verbale Support aus.
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"Letztes Wochenende noch mit wehenden Fahnen und Gesängen in der Leipziger Innenstadt, heute ohne Material und ohne Support in den Kurven. Wir werden die ersten 12 Spielminuten schweigend verbringen!", hatten die "Fanszenen Deutschland" bereits zuvor mitgeteilt.
Den Aufruf verbreiteten am Freitag unter anderem das Bündnis Südtribüne Dortmund und die Südkurve München. "Vereine: Es geht nur gemeinsam! Wir Fans haben letztes Wochenende über Rivalitäten, Farben und Ansichten hinweg eine starke Einheit gebildet und unsere Haltung zum Ausdruck gebracht. Nun seid ihr an der Reihe!", hieß es darin.
Fans des VfL Wolfsburg
Bild: Susanne Hübner
In Leipzig hatten mehrere Tausend Menschen unter dem Motto "Der Fußball ist sicher! Schluss mit Populismus – Ja zur Fankultur!" gegen das von Fanseite befürchtete Vorhaben der Innenministerkonferenz (IMK) demonstriert, künftig rund um die Stadien härter vorzugehen.
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Kritik der Fanszenen
"Die Äußerungen der IMK und die geplanten Änderungen zerstören nicht nur freie Fankultur, sondern greifen auch massiv und unbegründet in die Vereinsstrukturen ein", schrieben die Fanszenen dazu. "Die jahrelange gute Arbeit der Vereine und ihrer Partner wird ohne tatsächlichen Anlass mit Füßen getreten, das Erlebnis Stadionbesuch durch Unwahrheiten und egoistische Politiker massiv in seinem Ruf geschädigt."
Fans Borussia Dortmund
Bild: kolbert-press
Politik und Polizei hatten zuletzt regelmäßig Inkonsequenz bei Stadionverboten kritisiert. Fans befürchten eine Personalisierung von Eintrittskarten, Stadionverbote auf Verdacht und die Einführung KI-gestützter Gesichtserkennung.
Die Innenminister der Länder tagen vom 3. bis 5. Dezember in Bremen.
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