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BVB: Nachfolger von Sebastian Kehl offenbar gefunden

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von ran

ran Fußball Bundesliga

"BVB räumt auf!" - die Netzreaktionen zum Kehl-Aus

Videoclip • 02:03 Min


Überraschend beendet Borussia Dortmund die Zusammenarbeit mit Sportdirektor Sebastian Kehl. Nun hat man sich wohl auf einen Nachfolger festgelegt.

Wie "Sky" berichtet soll Nils-Ole Book wohl Nachfolger von Sebastian Kehl als Sportdirektor von Borussia Dortmund werden. Der 40-Jährige steht aktuell bei der SV Elversberg unter Vertrag und formte die Saarländer zu einem Top-Team in der 2. Bundesliga.

Im Januar hate Book sämtliche Grenzen des Denkbaren gesprengt. Der Sportvorstand der kleinen SV Elversberg investierte für den Wintereinkauf David Mokwa (TSG Hoffenheim) 1,5 Millionen Euro - fast das Vierfache dessen, was beim saarländischen Zweitligisten bis dato als Rekordtransfer der Vereinsgeschichte gelistet war.

Sollte sich der "Sky"-Bericht bestätigen, dann könnte Book demnächst mit Summen hantieren, die beim 20- bis 30-fachen selbst dieses Betrages liegen.

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BVB: Gerüchte um Woltemade und Asllani

Namen wie Nick Woltemade (Newcastle United), Fisnik Asllani (Hoffenheim) oder Paul Wanner (PSV Eindhoven) sind mit der SVE verbunden - und damit auch fest mit Nils-Ole Book. Der nämlich gilt als exzellenter Talente-Angler, Younes Ebnoutalib beispielsweise entdeckte er in der sechsten Liga und verkaufte ihn nach einem Jahr für acht Millionen Euro an Eintracht Frankfurt weiter.

Der BVB, lange ein Durchlauferhitzer für die Superstars von morgen, soll das genau beobachtet haben. "Erfolgreiches Scouting", sagt Book, "hat sehr viel mit Fleiß zu tun."

Nils-Ole Book und die Wohlfühloase Elversberg

Book, einst ein solider Mittelfeldspieler mit immerhin 97 Zweitliga-Einsätzen, der sogar mal dem BVB-Idol Marco Reus bei LR Ahlen ein Tor auflegte, hat zuletzt schon skizziert, wie es für ihn bei einem Bundesliga-Giganten laufen könnte - nämlich deutlich komplizierter als bisher.

"Je größer, je traditionsreicher der Verein ist, je mehr Leute Einfluss nehmen, desto schwieriger wird es natürlich, einen Kaderplan aus einem Guss zu machen", sagte er der Zeitung "Die Rheinpfalz".
In Elversberg, da sei doch vieles recht beschaulich. "Vielleicht haben wir hier eine Plattform, wo der Druck von außen noch etwas überschaubarer ist und nicht nach großen Namen gerufen wird", betonte Book. "Wir können alle Dinge nach inhaltlichen Gesichtspunkten entscheiden."

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Nils-Ole Book: BVB hält andere Herausforderungen als Elversberg bereit

Das würde sich beim BVB, der einen Umbruch vor sich hat, gewaltig ändern. Die Borussia sucht einen Planer und Gestalter hierarchisch unterhalb von Sport-Geschäftsführer Lars Ricken, einen, der quasi sofort Einfluss auf die kommende Saison nehmen kann: Erste Aufgabe wäre die zähe Verhandlung über eine Vertragsverlängerung mit Nico Schlotterbeck. Den Abschied von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan hat der BVB bereits verkündet, die Verträge von Karim Adeyemi, Marcel Sabitzer und Ramy Bensebaini laufen - wie der von Schlotterbeck - 2027 aus.

Für Book, geboren im 45 km entfernten Beckum und damit im BVB-Einzugsbereich, wäre es ein gewaltiger Sprung, aber andere, zumindest etwas kleinere hat er zuletzt anscheinend abgelehnt. Sowohl bei Borussia Mönchengladbach als auch bei Schalke 04 soll er weit oben auf der Liste gestanden haben. Stattdessen verlängerte er im Oktober 2025 seinen Vertrag in Elversberg. Nun war der Lockruf aus Dortmund wohl doch zu stark.

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