Champions League
Champions League: Power Ranking vor Viertelfinal-Rückspielen - FC Bayern weiter an der Spitze - Arsenal und Real Madrid wackeln
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FC Bayern: Fans feiern Kantersieg! "Wer sagt's Pauli?"
Videoclip • 02:00 Min
Die Rückspiele im Viertelfinale der Champions League stehen an. ran bewertet die aktuellen Kräfteverhältnisse im höchsten europäischen Wettbewerb.
Die Champions League geht in ihre entscheidende Phase.
Nur noch acht Teams greifen nach dem Titel in der "Königsklasse". Das Finale in der Puskas Arena in Budapest rückt immer näher.
Vor den Rückspielen im Viertelfinale präsentieren sich einige Favoriten in starker Form, andere Teams straucheln jedoch bedenklich.
ran zeigt das aktuelle Power Ranking. Hier wird die aktuelle Form der Klubs in Verbindung mit der Kaderqualität betrachtet. Es ist also eine Mischung aus beidem, um ein möglichst realistisches Bild der Mannschaften darzustellen.
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8. Platz: FC Liverpool
Der FC Liverpool erlebt eine von zahlreichen Enttäuschungen und Rückschlägen geprägte Saison. Bereits im Achtelfinale der Champions League drohte das Aus. Nach dem 0:1 im Achtelfinal-Hinspiel gegen Galatasaray Istanbul gelang aber ein spektakuläres 4:0 im Rückspiel an der Anfield Road.
Danach landeten die "Reds" jedoch schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen. In der Premier League setzte es eine 1:2-Pleite bei Brighton & Hove Albion. Im Viertelfinale des FA Cup folgte ein herbes 0:4 bei Manchester City. Die englische Presse zerriss Liverpool wenig überraschend für den ernüchternden Auftritt. "SkySports" schrieb von "Slots schlimmster Niederlage".
Wenig überraschend verlor Liverpool in der Champions League das Hinspiel gegen Paris mit 0:2. Liverpool steht vor dem Heimspiel im eigenen Stadion unter Druck, denn die Champions League bietet die einzige verbleibende Titelchance.
Immerhin: Liverpool gewann am Samstag in der Liga mit 2:0 gegen den FC Fulham. Vielleicht sorgt das für etwas Selbstvertrauen.
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7. Platz: Sporting Lissabon
Für Sporting Lissabon ist es ein großer Erfolg, überhaupt im Viertelfinale vertreten zu sein, denn eine Runde zuvor schienen sie bereits sicher ausgeschieden zu sein: Nach einem 0:3 im Hinspiel auf Kunstrasen beim FK Bodö/Glimt drehte Sporting Lissabon den Vergleich im Rückspiel noch mit 5:0 nach Verlängerung.
Im Viertelfinale gegen den FC Arsenal sind sie der kleine Außenseiter, stellten die Engländer im Hinspiel allerdings vor große Probleme. Erst in der Nachspielzeit kassierten sie den Gegentreffer zum 0:1 durch Kai Havertz.
In der Liga steht Lissabon zwar nur auf Platz 2, hat aber lediglich ein Spiel verloren - und zwar Ende August. Es wäre eine Sensation, wenn die Portugiesen auswärts in London das Halbfinal-Ticket lösen würden. Komplett auszuschließen ist das allerdings nicht.
6. Platz: Real Madrid
Wie gut sind die "Königlichen" wirklich? Noch immer lässt sich diese Frage nur schwer beantworten.
Zwar gewann Real Madrid im Achtelfinale der Champions League beide Partien gegen Manchester City eindrucksvoll (3:0 und 2:1 auswärts), in der heimischen Liga allerdings offenbart die Star-Truppe große Probleme.
Erst verloren sie auswärts bei RCD Mallorca mit 1:2, dann kamen sie am vergangenen Wochenende gegen den FC Girona nicht über ein 1:1 hinaus. Die Meisterschaft ist bei neun Punkten Rückstand auf den FC Barcelona futsch. Die Champions League bietet die einzige verbleibende Titelchance.
Dafür müssten sie aber in München gewinnen, nachdem sie das Hinspiel mit 1:2 verloren haben. Ob sie nach drei sieglosen Pflichtspielen dazu in der Lage sein werden?
Kylian Mbappe, Vinicius Jr. und Co. werden sich jedenfalls steigern müssen - gerade mit Blick auf die eigene Auswärtsschwäche der vergangenen Monate.
5. Platz: FC Arsenal
Der FC Arsenal beendete die Ligaphase als Erstplatzierter. Im Achtelfinale setzte man sich dann nach einem 1:1 bei Bayer Leverkusen im Hinspiel mit 2:0 im Rückspiel durch. Daraufhin folgte im Viertelfinal-Hinspiel der Last-Minute-Sieg (1:0) gegen Sporting.
Also alles super? Nicht ganz! Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass Arsenal in der entscheidenden Saisonphase die Nerven nicht im Griff hat.
Zwar führen die "Gunners" die Premier League nach 32 Spieltagen weiterhin an, allerdings verloren sie am Samstag überraschend das Heimspiel gegen AFC Bournemouth mit 1:2. Verfolger Manchester City, die am kommenden Samstag in der Liga der Gegner sind, geraten wieder in Schlagdistanz.
In den englischen Pokalwettbewerben erlebte das Team von Trainer Mikel Arteta ebenfalls Rückschläge. Zunächst wurde der erste Titel der Saison im League Cup verpasst. Das Finale ging mit 0:2 gegen Manchester City verloren. Im FA Cup blamierte sich Arsenal dann bis auf die Knochen. Gegen Zweitligist FC Southampton schied man sensationell mit 1:2 im Viertelfinale aus - wohlgemerkt mit keiner B-Elf.
Arsenal ist derzeit weit entfernt von seiner absoluten Top-Form aus der Hinrunde. Hinzu kommt, dass einige Top-Spieler wie Bukayo Saka und Martin Ödegaard am Wochenende angeschlagen fehlten. Sollte Trainer Mikel Arteta sie im Hinblick auf den Liga-Knaller gegen Lissabon schonen, wäre dies verständlich und riskant zugleich.
4. Platz: Atletico Madrid
Eigentlich ist Atletico Madrid eines der formschwächsten Teams der spanischen Liga. Die vergangenen drei Ligaspiele wurden allesamt verloren. Der Rückstand auf Viertelfinal-Gegner FC Barcelona, der die spanische Liga anführt, beträgt 22 Punkte.
Und doch gelang der Mannschaft von Trainer Diego Simeone die größte Überraschung des Viertelfinales, indem das Hinspiel in Barcelona mit 2:0 gewonnen wurde. Überhaupt relativiert sich einiges, wenn man die Gesamtsituation des Vereins betrachtet. Die Liga hat keine Priorität mehr, weil Atletico die Champions-League-Quali ohnehin fast sicher hat. Beim jüngsten 1:2 gegen den FC Sevilla wurden sämtliche Leistungsträger geschont.
Der Fokus liegt auf den Pokalwettbewerben - nicht nur auf der Champions League, sondern auch auf der Copa Del Rey. Am Samstag kann Atletico mit einem Sieg im Finale gegen Real Sociedad den ersten Titel perfekt machen. Zuvor aber wollen sie das Halbfinal-Ticket lösen.
3. Platz: FC Barcelona
Der FC Barcelona ist eigentlich eines der formstärksten Teams Europas. Wettbewerbsübergreifend sind die Mannen von Trainer Hansi Flick in zehn der vergangenen elf Spiele ungeschlagen.
Problem ist nur: Die einzige Niederlage in diesem Zeitraum tat richtig weh, denn Barcelona verlor das Viertelfinal-Hinspiel gegen Atletico mit 0:2
Das Selbstvertrauen ist dennoch ungebrochen. Flick stellte im Hinblick auf das Rückspiel klar, dass man "kein Wunder" benötige: "Wir müssen einfach nur ein gutes Spiel machen." Die Generalprobe glückte am Samstag mit dem 4:1 gegen den Stadtrivalen Espanyol Barcelona.
Dass der FC Barcelona das Rückspiel auswärts bestreiten muss, ist nicht zwingend von Nachteil. Die Katalanen gewannen erst am 4. April bei Atletico mit 2:1. Nun brauchen sie ein Tor mehr, um zumindest die Verlängerung zu erreichen. Es wäre Lamine Yamal & Co. allemal zuzutrauen.
2. Platz: Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain ist nach einer Schwächephase zum Jahresbeginn wieder in bestechender Form und greift nach der Titelverteidigung.
Chelsea ließ man im Achtelfinale keine Chance und gewann beide Spiele deutlich (5:2 und 3:0 auswärts). Und auch das Hinspiel gegen den FC Liverpool wurde mit 2:0 gewonnen.
Ein weiterer Vorteil: Die Ligue 1 billigte einen Antrag der Pariser auf Verlegung des eigentlich am 11. April angesetzten Spiels gegen RC Lens, drei Tage vor dem Rückspiel an der Anfield Road.
Der Aufschrei nach Wettbewerbsverzerrung wurde wenig überraschend schnell laut. Trainer Luis Enrique sprach im Vorfeld ausweichend von "unterschiedlichen Sichtweisen", die er nachvollziehen könne.
Abseits davon ist PSG einer der Top-Favoriten auf den "Henkelpott". Liverpool scheint derzeit einfach kein Konkurrent auf Augenhöhe zu sein.
1. Platz: FC Bayern München
Der FC Bayern München ist wettbewerbsübergreifend seit 15 Spielen ungeschlagen. In der Bundesliga wurde am Samstag mit dem 5:0-Auswärtssieg beim FC St. Pauli ein neuer Bundesliga-Torrekord aufgestellt
Das Selbstvertrauen könnte vor dem Rückspiel gegen Real Madrid am Mittwoch kaum größer sein. Das Hinspiel im Santiago Bernabéu wurde völlig verdient mit 2:1 gewonnen.
Harry Kane wurde am Samstag gegen St. Pauli geschont, Jamal Musiala hingegen sammelte mit einem Tor und einer Vorlage Selbstvertrauen. Serge Gnabry reiste mit Knie-Problemen nicht nach Hamburg, soll aber für das Real-Spiel fit sein.
Sportvorstand Max Eberl schätzt die Ausgangssituation sachlich ein: "Wir haben eine gute Ausgangslage, wissen aber, dass wir noch nicht durch sind. Das wollen wir dann am Mittwoch tun."
Wenn bei dieser Mannschaft die Mentalität stimmt - und das scheint der Fall zu sein - ist sie kaum zu stoppen.
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