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Europa League: Olivier Giroud trifft spät - SC Freiburg trotz Niederlage im Achtelfinale
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von SIDLetzter Spieltag der Ligaphase: Lille gegen Freiburg
Bild: IMAGO/STEINSIEK.CH/SID/Arne Amberg
Die Erfolgsserie reißt im letzten Spiel – dennoch hat sich der SC Freiburg in der Europa League auf direktem Weg für das Achtelfinale qualifiziert.
Der SC Freiburg hat am letzten Spieltag der Europa-League-Ligaphase noch fünf Positionen verloren. Die Breisgauer unterlagen am Donnerstagabend dem französischen Erstligisten OSC Lille durch ein spätes Gegentor mit 0:1 (0:0).
Für einen Platz unter den besten acht Teams reichte es zwar trotz der ersten Niederlage im laufenden Wettbewerb, jedoch rutschten die Breisgauer in der Tabelle noch von Rang zwei auf Position sieben ab.
Im Achtelfinale geht es für die Freiburger nun gegen Bologna, Genk, den SK Brann oder Dinamo Zagreb.
Giroud schockt Freiburg spät
Während Freiburg sicherlich nicht glücklich über den Ausgang sein wird, darf der OSC Lille jubeln.
Sturm-Routinier Olivier Giroud bescherte den Franzosen mit seinem Treffer per Elfmeter (90.+2) nach einem Foul von von Cyriaque Irié kurz vor dem Ende den Lucky Punch. Zuvor hatte Maximilian Eggestein nach einem groben Foulspiel die Rote Karte gesehen (74.) und die Breisgauer damit in Not gebracht.
Lille sprang durch den späten Treffer von Platz 22 auf Rang 18 und trifft nun auf Celta Vigo oder Roter Stern Belgrad.
Lille und Freiburg sorgen für mäßigen Unterhaltungswert
Die Partie gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Lille presste früh, Freiburg konzentrierte sich auf die Defensive. Torraumszenen blieben in der Anfangsphase nahezu komplett aus.
Im Anschluss begannen die Franzosen Mitte der ersten Halbzeit verstärkt am Führungstor zu arbeiten. Der Versuch aus rund 20 Metern von Hakon Haraldsson (23.) blieb jedoch der einzige halbwegs gefährliche Torabschluss.
Für die Gäste ging nach vorne kaum etwas, die rund 22.000 Zuschauer Stade Pierre Mauroy bekamen fußballerische Magerkost präsentiert.
Mit Wiederbeginn suchte Freiburg vermehrt den Weg nach vorne, eine potenziell gefährliche Abschlusssituation für Junior Adamu vereitelte Nathan Ngoy im letzten Moment (51.). Kurz darauf zielte Adamu unbedrängt vor dem Tor viel zu hoch (56.).
Dann lief Matias Fernandez-Pardo plötzlich völlig allein auf das Freiburg Tor zu, scheiterte aber kläglich an SC-Keeper Noah Atubolu. Die Schlussphase musste Freiburg dann in Unterzahl angehen, weil Eggestein Fernandez-Pardo auf den Knöchel trat und die Rote Karte sah.
Freiburg schon vor dem Spiel fast sicher in den Top 8
Schon vor der Partie war ein Abrutschen des Teams von Trainer Julian Schuster in die Play-off-Ränge nur noch theoretisch möglich gewesen.
"Wir fahren nach Frankreich, um einen Punkt mitzunehmen und unter die Top acht zu kommen", hatte Mittelfeldakteur Jan-Niklas Beste vor dem Spiel gesagt.
Zwar reist der SC nun ohne Punkte nach Hause, umgeht aber trotz der Pleite die Extra-Runde. Die Achtelfinals werden Mitte März ausgetragen. Maximilian Eggestein wird wohl beide Spiele nach seinem Platzverweis verpassen, was eine bittere Schwächung ist.
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