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Iran: Eigentum von in Ungnade gefallenem Sardar Azmoun wohl beschlagnahmt

Veröffentlicht:

von ran.de

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Videoclip • 02:25 Min


Der zuletzt im Iran in Ungnade gefallene Stürmer-Star Sardar Azmoun muss nun wohl auch noch um sein Eigentum in der Heimat fürchten.

Der Ärger für Irans Torjäger Sardar Azmoun in seiner Heimat wird immer größer. Nun muss der frühere Stürmer von Bayer Leverkusen wohl sogar um sein Eigentum fürchten.

Laut einem Bericht des Sport-Portals "Varzesh3" ging die Staatsanwaltschaft der iranischen Provinz Golestan gegen 16 mutmaßliche Unterstützer der USA und Israels vor, darunter eben auch Azmoun.

Demnach sollen zuletzt Immobilien, Pferde und Pferdehöfe von Azmoun im Iran vom Staat beschlagnahmt worden sein.

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Foto mit Politikern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten als Auslöser

Azmoun steht im Iran unter Druck, weil er zuletzt ein Bild mit Scheich Mohammed bin Rashid, dem Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate, in den sozialen Medien postete. Da sich der Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate im aktuellen Nahost-Konflikt feindlich gegenüberstehen, hatte dieses Foto für Azmoun Konsequenzen.

Deshalb wurde er zuletzt auch schon aus der Nationalmannschaft verbannt. Laut der iranischen Nachrichtenagentur "Fars" stuften die iranischen Machthaber das Bild mit Scheich Mohammed bin Rashid als "Akt der Illoyalität gegenüber der Regierung" ein.

"Vaterlandsliebe steht über dem Fußball": Staatsfernsehen kritisiert Azmoun

Auch im iranischen Staatsfernsehen "IRIB" gab es Anfeindungen gegen Azmoun. "Solche Spieler brauchen wir nicht, denn Vaterlandsliebe steht über dem Fußball", hieß es dort als Reaktion auf das Verhalten des Torjägers, der aktuell für den Shabab Al-Ahli Club in den Vereinigten Arabischen Emiraten spielt.

Im Rahmen der erfolgreichen WM-Qualifikation erzielte Azmoun vor seinem Rauswurf aus der Nationalmannschaft fünf Treffer. Ob der Iran allerdings infolge des Krieges mit den USA und Israel an der Endrunde im Sommer 2026 tatsächlich teilnehmen wird, ist weiterhin ungewiss.

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