Premier League
Tottenham Hotspur trennt sich von Trainer Igor Tudor - Ex-Bundesliga-Coach wird nicht Nachfolger
Aktualisiert:
von Tobias Wiltschekran Fußball
Thomas Tuchel stinksauer auf deutschen Schiedsrichter
Videoclip • 01:10 Min
Tottenham Hotspur hat auf die anhaltende Talfahrt in der Premier League reagiert und Trainer Igor Tudor entlassen. Ein ehemaliger Bundesliga-Coach winkt bei der Frage nach dem Nachfolger bereits ab.
Mit Igor Tudor hat Tottenham Hotspur den nächsten Trainer in dieser Saison entlassen. Wie der Klub bekanntgab, wurde der kroatische Coach in der Länderspielpause nach nur sieben Partien beurlaubt.
Erst Mitte Februar hatten die Spurs Tudors Vorgänger Thomas Frank entlassen.
In der Tabelle befindet sich Tottenham als 17. weiterhin in akuter Abstiegsgefahr. In der Champions League sind die Londoner im Achtelfinale an Atletico Madrid gescheitert.
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Tottenham Hotspur: Adi Hütter lehnt Nachfolge von Tudor ab
Als ein möglicher Nachfolger des 47-Jährigen wurde bislang Adi Hütter gehandelt. Der Österreicher, der auch schon in der Bundesliga tätig war, wurde zuletzt von der AS Monaco freigestellt.
Hütter aber zog sich noch am Abend selbst aus dem Kandidatenkreis zurück. "Wie ich bereits unmittelbar nach meiner Monaco-Zeit gesagt habe, möchte ich grundsätzlich frühestens wieder mit Beginn der neuen Saison als Cheftrainer arbeiten. Meine Haltung zu diesem Thema hat sich seither nicht geändert", wird der 56-Jährige von "Sky Sport Austria" zitiert.
Wer als dritter Teammanager in dieser Saison den Klub vor dem drohenden Abstieg bewahren soll, ist damit weiter völlig offen. Der Klub will über die Nachfolge Tudors "zu gegebener Zeit" informieren, wie bekanntgab.
Die Spurs hatten in Tudor die Hoffnungen auf einen Aufschwung gesetzt. Stattdessen aber stürzten sie noch tiefer in die Krise.
Vier von fünf Ligaspielen gingen verloren. Zuletzt es eine 0:3-Heimpleite gegen Konkurrent Nottingham Forest, nach der der Klub nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge hat.
Tottenham Hotspur: Tudor erfährt nach Niederlage vom Tod seines Vater
Unmittelbar nach der Pleite gegen Nottingham hatte Tudor vom Tod seines Vaters erfahren.
"Wir nehmen zudem den Trauerfall zur Kenntnis, den Igor kürzlich erlitten hat, und sprechen ihm und seiner Familie in dieser schweren Zeit unsere Unterstützung aus", teilten die Spurs mit. Mit Tudor müssen auch Torwarttrainer Tomislav Rogic und Konditionstrainer Riccardo Ragnacci gehen.
Der bis dato letzte Dreier in der Liga datiert vom 28. Dezember, zuletzt gab es aus sieben Spielen nur einen Punkt. An den verbleibenden Spieltagen treffen die Spurs noch auf Schlusslicht Wolverhampton Wanderers, aber auch Partien gegen die Champions-League-Aspiranten Aston Villa und FC Chelsea stehen noch aus.



