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WM 2026 - Eigentor: Ägypten verpasst gegen Belgien ersten WM-Sieg

Aktualisiert:

von SID

ran Fußball

WM 2026: Spanien-Blamage! "Ist das herrlich!"

Videoclip • 01:19 Min


Belgien und Ägypten trennen sich nach einem hart umkämpften WM-Spiel mit 1:1. Ein Eigentor rettet die Belgier vor einer bitteren Pleite.

Am 34. Geburtstag von "König" Mohamed Salah hat Ägypten seinen historischen ersten Sieg bei einer WM verpasst. In der Mittagshitze von Seattle kamen die "Pharaonen" bei ihrer vierten Teilnahme an einer Endrunde nur zu einem 1:1 (1:0) gegen überlegene Belgier.

"Wir sind froh, dass wir einen Weg gefunden haben um zurückzukommen", sagte Belgiens französischer Trainer Rudi Garcia. Man dürfe nicht vergessen, dass Ägypten eine der besten Mannschaft sei, "dieses Team darf man nicht aus den Augen verlieren. Wir müssen jetzt das nächste Spiel gewinnen." Nächster Gegner ist der Iran.

Der Partycrasher war Mohamed Hany, dem in höchster Bedrängnis durch den erst 23 Sekunden zuvor eingewechselten Romelu Lukaku ein Eigentor unterlief (66.).

Emam Ashour (20.) vom ägyptischen Rekordmeister Al-Ahly aus Kairo hatte die zunächst äußerst clever agierenden Ägypter in Führung gebracht. Belgien rannte anfangs vergeblich gegen ein stabiles Abwehrbollwerk an, steigerte sich nach der Pause aber deutlich. Die beste Chance zum Ausgleich hatte in der abwechslungsreichen zweiten Halbzeit zunächst Kevin De Bruyne vergeben: Mit einem Freistoß traf er nur den Pfosten (52.).

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WM: Belgien spielbestimmend - Ägypten setzt auf Konter

Ägypten ließ die Roten Teufel mit ihren zahlreichen "Ü30"-Spielern wie De Bruyne (34) durchweg das Spiel machen, verteidigte aggressiv und setzte auf schnelles Umschaltspiel. Chancen besaß die Mannschaft um Superstar Salah, der den Treffer von Ashour einleitete, eine Viertelstunde vor Schluss aber ausgewechselt wurde, nur wenige - gefährlich aber wurde es für Belgien dabei immer.

Weil sich die "Goldene Generation" der Belgier mittlerweile ihrem Ruhestand nähert, hatte Trainer Rudi Garcia seine Auswahl zum Außenseiter erklärt. Für den französischen Trainer, der im Januar 2025 die Nachfolge von Domenico Tedesco übernommen hatte, trotzdem kein Grund, an ein Vorrunden-Aus wie 2022 zu denken: "Wir brauchen uns vor niemandem zu fürchten."

WM 2026: De Bruyne müht sich gegen gut verteidigende Ägypter

Das Duell bei High Noon und 32 Grad lief aber zunächst nicht so wie erwünscht. Die Ägypter, zuletzt bei der WM 2018 in Russland bereits in der der Gruppenphase gescheitert, standen sicher. Vor allem die beiden Strategen De Bruyne und Youri Tielemans von Europa-League-Sieger Aston Villa kamen nicht zur Entfaltung.

Die Belgier, ewiger Geheimtipp, seit Rang drei bei der WM 2018 allerdings auf dem absteigenden Ast, erhöhten nach der Pause den Druck, fanden mit klareren Aktionen auch zunehmend Lücken. Nach dem Pfostentreffer von De Bruyne häuften sich die Chancen. Ägypten ließ nach, hätte aber durch den früheren Frankfurter Omar Marmoush die Führung vor dem Ausgleich auch ausbauen können.

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