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WM 2026: Brasilien verzichtet auf mehrere Superstars - Diese Starspieler verpassen das Turnier
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von ran.deran Fußball
WM 2026: Frankreich präsentiert Kader mit kuriosem Video
Videoclip • 01:56 Min
Die WM 2026 rückt näher! Einige Kader sind bekannt und damit auch namhafte Spieler, die fehlen werden. ran gibt einen Überblick.
Bei der WM 2026 fehlen nicht nur Stars aus Nationen, die die Qualifikation verpasst haben.
Auch einige Top-Spieler müssen zuschauen, obwohl ihr Land beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko dabei ist.
Mal sind Verletzungen der Grund, mal die brutale Konkurrenz im eigenen Kader – und manchmal reicht selbst ein großer Name nicht mehr aus.
Besonders bei Titelkandidaten wie Frankreich, Brasilien oder Argentinien fallen prominente Härtefälle auf. ran gibt einen Überblick.
Joao Pedro (Brasilien)
Brasilien fährt ohne Joao Pedro zur WM - und das ist einer der auffälligsten Offensivspieler, die nicht zum Aufgebot gehören.
Der Angreifer spielte eine starke Saison, doch Carlo Ancelotti entschied sich im brasilianischen Überangebot für andere Optionen. In der Selecao ist die Konkurrenz mit Neymar, Vinicius Junior, Raphinha, Endrick, Matheus Cunha und Gabriel Martinelli brutal.
Richarlison (Brasilien)
Richarlison war bei der WM 2022 noch einer der brasilianischen Hauptdarsteller - inklusive Traumtor gegen Serbien. 2026 ist er nicht mehr mit dabei.
Der Stürmer hat in der Nationalmannschaft seinen früheren Stellenwert verloren, während Brasilien im Angriff eine neue Mischung sucht. Dass selbst ein Spieler mit seiner Turnier-Erfahrung draußen bleibt, zeigt, wie hart der Konkurrenzkampf in Ancelottis Offensive ist.
Savinho (Brasilien)
Auch Savinho fehlt im brasilianischen Kader. Der Flügelspieler galt lange als einer der spannendsten jungen Brasilianer, doch im finalen Rennen um die Plätze in der Offensive zog er den Kürzeren.
Bei Brasilien ist das keine Frage des Talents, sondern der Masse an Alternativen: Vinicius, Raphinha, Neymar, Martinelli und weitere Stars blockieren die Flügelpositionen.
Gabriel Jesus (Brasilien)
Gabriel Jesus verpasst ebenfalls die WM. Der Arsenal-Angreifer war über Jahre ein wiederkehrender Name in der Selecao, doch sein Status ist nicht mehr derselbe.
Ancelotti setzt im Angriff auf andere Spieler - teils formstärker, teils jünger, teils mit klarerem Profil. Für Jesus ist es ein bitterer Rückschritt: Vom festen Turnierkandidaten zum prominenten Zuschauer.
Andrey Santos (Brasilien)
Andrey Santos gehört ebenfalls zu den Brasilien-Streichkandidaten, die es nicht in den finalen Kader geschafft haben.
Der Mittelfeldspieler steht für die nächste Generation der Selecao, doch für diese WM kommt der Sprung offenbar noch zu früh. Gerade im Zentrum setzt Brasilien lieber auf etabliertere und körperlich robustere Optionen.
Thiago Silva (Brasilien)
Thiago Silva wäre mit seiner Erfahrung ein besonderer WM-Name gewesen, doch der 113-malige Nationalspieler fehlt im finalen Brasilien-Kader.
Sportlich ist das keine riesige Überraschung mehr, emotional aber durchaus: Silva war über Jahre das Gesicht der brasilianischen Defensive. 2026 findet die Selecao endgültig ohne ihren langjährigen Abwehrchef statt.
Rodrygo (Brasilien)
Real-Madrid-Star Rodrygo fällt verletzt aus. Beim Stadtderby gegen den FC Getafe zog sich der Brasilianer kurz nach seiner Einwechslung einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Riss des äußeren Meniskus im rechten Knie zu.
Der 25-Jährige spielte die Partie sogar noch zu Ende und wurde erst in der Kabine untersucht. Mittlerweile wurde der Brasilianer erfolgreich operiert, doch er wird vermutlich für sechs bis neun Monate ausfallen.
Eder Militao (Brasilien)
Für Real Madrid und Brasilien kommt es sogar doppelt schlimm. Auch Éder Militão verletzte sich bei einem Spiel der Königlichen. Wie die "AS" berichtete, hat sich der 28-Jährige schwer verletzt und wird im Sommer nicht mit nach Nordamerika fahren können.
Randal Kolo Muani (Frankreich)
Auch Randal Kolo Muani verpasst die WM mit Frankreich. Der Angreifer war bei der WM 2022 noch ein wichtiger Joker und hatte im Finale sogar die große Chance zum späten Siegtreffer.
Vier Jahre später reicht es nicht mehr für den Kader. Deschamps setzt in der Offensive auf andere Profile. Für Kolo Muani, der von PSG aktuell an Tottenham Hotspur verliehen ist, ein deutlicher Statusverlust.
Eduardo Camavinga (Frankreich)
Der vielleicht prominenteste Härtefall bei Frankreich. Eduardo Camavinga fehlt im WM-Kader von Didier Deschamps, obwohl er bei Real Madrid längst zu den großen Namen im europäischen Fußball gehört.
Dem Mittelfeldspieler wurde offenbar eine schwierige, von Verletzungen und fehlendem Rhythmus geprägte Saison zum Verhängnis. Frankreich hat im Zentrum und auf den Halbpositionen enorme Konkurrenz.
Hugo Ekitike (Frankreich)
Die französische Nationalmannschaft wird im Sommer auf Stürmer Hugo Ekitike verzichten müssen. Der Ex-Frankfurter verletzte sich beim Königsklassen-Aus des FC Liverpool. Aufgrund des schweren Achillessehnenrisses wird der Franzose den Rest der Saison sowie die Weltmeisterschaft verpassen.
Paulo Dybala (Argentinien)
Paulo Dybala steht aber nicht einmal im vorläufigen 55er-Kader. Der Weltmeister von 2022 gehört damit zu den prominentesten Namen, die bei der Titelverteidigung fehlen dürften.
Neben Dybala auch mehrere weitere Weltmeister von 2022 nicht berücksichtigt; bei Dybala spielen demnach Verletzungen und Form eine Rolle.
Ángel Correa (Argentinien)
Auch Ángel Correa fehlt in Argentiniens vorläufigem WM-Aufgebot. Der Offensivspieler war 2022 Teil des Weltmeister-Kaders, steht 2026 aber vor dem Aus.
Für ihn ist es besonders bitter, weil Argentinien in der Offensive inzwischen noch breiter besetzt ist und Lionel Scaloni stärker auf jüngere oder formstärkere Alternativen setzt.
Juan Foyth (Argentinien)
Juan Foyth verpasst die WM nach aktuellem Stand ebenfalls. Der Verteidiger gehörte 2022 noch zur Weltmeister-Mannschaft, ist aber in Argentiniens 55er-Liste nicht vertreten.
Für Scaloni scheint Foyth nicht mehr die ideale Lösung zu sein. Auch wegen Verletzungsproblemen und stärkerer Konkurrenz auf den defensiven Außen- und Halbpositionen.
Ángel Di María (Argentinien)
Ángel Di María fehlt nicht wegen einer sportlichen Entscheidung, sondern weil seine Nationalmannschaftskarriere beendet ist.
Der Finalheld von 2022 ist offiziell aus der Albiceleste zurückgetreten und wird bei Argentiniens Titelverteidigung nicht mehr dabei sein. Damit verliert die WM einen ihrer großen Turnierspieler der vergangenen 15 Jahre.
Serge Gnabry (Deutschland)
Serge Gnabry wird bei der WM 2026 nicht für Deutschland auflaufen. Der Bayern-Star zog sich einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zu.
Besonders bitter: Nach guten Leistungen im Klub und in der Nationalmannschaft wäre der Offensivspieler wohl als Stammspieler zum Turnier gereist.
Xavi Simons (Niederlande)
Der Ausfall von Xavi Simons ist nicht nur bitter für das Premier-League-Sorgenkind Tottenham Hotspur, sondern auch für die niederländische Nationalmannschaft.
Beim 1:0 gegen die Wolverhampton Wanderers soll sich der Offensivspieler einen Kreuzbandriss zugezogen haben. Auf Instagram schrieb Simons selbst: "Man sagt, das Leben kann grausam sein, und heute fühlt es sich genau so an. Meine Saison ist zu einem abrupten Ende gekommen, und ich versuche gerade erst, das zu verarbeiten. Ehrlich gesagt, ich bin am Boden zerstört."
Fermín López (Spanien)
Bei Spanien ist der finale Kader noch nicht veröffentlicht, aber Fermín López ist nach aktuellem Stand ein sehr wahrscheinlicher Ausfall. Der Barça-Profi erlitt einen Bruch des fünften Mittelfußknochens im rechten Fuß und muss operiert werden.
Besonders bitter: López spielte eine starke Saison mit 13 Toren und 17 Vorlagen in 48 Pflichtspielen. Reuters berichtet, dass seine WM-Teilnahme dadurch massiv in Zweifel steht. Spaniens Kader soll am 25. Mai bekannt gegeben werden.
Jack Grealish (England)
Bereits Anfang des Jahres zog sich England-Nationalspieler Jack Grealish eine Verletzung am Fuß zu. Der 30-Jährige war für die Saison 2025/2026 von Manchester City an den FC Everton ausgeliehen, doch endete diese nach einer Operation am Fuß frühzeitig. Damit ist die Hoffnung auf einen Platz im starbesetzten England-Kader verschwindend gering.
Gianluigi Donnarumma (Italien)
Es ist wohl an niemandem vorbeigegangen: Italien hat zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für eine Fußball-Weltmeisterschaft verpasst. Somit muss auch Gianluigi Donnarumma auf eine Reise in die USA, nach Kanada und nach Mexiko verzichten und wartet weiter auf seine erste WM-Teilnahme.
Robert Lewandowski (Polen)
Nach den Teilnahmen bei den Weltmeisterschaften in Russland und in Katar scheiterte Polen bei der Qualifikation für die WM 2026 nach einem 2:3 gegen Schweden. Somit könnte Robert Lewandowski seine letzte WM bereits hinter sich haben.
Dominik Szoboszlai (Ungarn)
Seit 1986 konnte sich die ungarische Nationalmannschaft nicht mehr für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Und auch 2026 bleibt das Team rund um Kapitän Dominik Szoboszlai zu Hause.
Darüber hinaus verpassten auch andere bekannte Namen wie Serhou Guirassy, Victor Osimhen oder Khvicha Kvaratskhelia die WM-Qualifikation.
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