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WM 2026: DFB-Team bekäme für Titel im Sommer mehr als in Katar vor vier Jahren

Veröffentlicht:

von SID

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Videoclip • 01:01 Min


Die Prämie beim Titelgewinn des DFB würde höher ausfallen als noch vor vier Jahren in Katar.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft würde im Falle einer erfolgreichen Mission "fünfter Stern" bei der WM im Sommer eine Rekordprämie einstreichen.

Das verriet DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig am Rande einer Veranstaltung in Düsseldorf am Dienstagabend.

Einen konkreten Betrag werde der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nicht nennen, betonte Rettig, aber: "Wenn die Mannschaft Weltmeister wird, gibt es mehr als in Katar, weil deutlich mehr reinkommt, da will ich gar nicht mauern."

Der Titel bei der Wüsten-WM vor dreieinhalb Jahren hätte jedem Nationalspieler 400.000 Euro Prämie beschert. Allerdings schied der viermalige Weltmeister wie 2018 in Russland bereits in der Vorrunde aus.

Leistungsbereitschaft statt harter Verhandlungen um Prämie

Bei der Heim-EM 2024 hätte der Turniersieg ebenfalls 400.000 Euro eingebracht, die Weltmeister von 2014 sahnten noch 300.000 Euro ab.

Rettig betonte, dass die Prämienfrage die Spieler um Kapitän Joshua Kimmich bei all den Themen im Vorfeld mit am wenigsten interessiere. "Da gibt es keine harten Verhandlungen." Vielmehr herrsche "die totale Leistungsbereitschaft" vor.

Die Mannschaft sei so sehr von sich überzeugt, dass die Prämie bei einem frühen Aus "gegen null" gehe. Stattdessen heiße es: "Dafür wollen wir hinten raus, wenn wir Weltmeister werden, einen Schnaps mehr."

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Weltmeisterschaft bis zum Halbfinale ein "Verlustgeschäft"

Dennoch sei die Sache kompliziert. Die Preisgelder würden in Dollar ausgeschüttet, bei der Umrechnung solle "keiner verlieren, weder die Mannschaft noch der DFB".

Außerdem sei die Frage der Steuern "ein großes Problem". Auch gebe es in den USA, Mexiko und Kanada hohe Kosten. Die WM, betonte Rettig, "wird für die meisten, die nicht ins Halbfinale kommen, ein Verlustgeschäft".

Deshalb habe der DFB bei der Prämienfrage "einen Puffer drin. Wir verständigen uns auf die grobe Linie - und dann schauen wir, was rumgekommen ist."

Der Grundtenor im Gespräch mit der Mannschaft sei dabei: "Spielt Fußball und guckt, dass ihr den Titel oder Erfolge holt - und dann werden wir euch nichts vom Gehalt abziehen."

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