WM 2026
WM 2026: Italien doch noch dabei? Sonderbeauftragter überrascht mit diskutabler Idee
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Videoclip • 03:18 Min • Ab 12
Italien hat die Teilnahme an der WM 2026 verpasst. Nun hat ein Vertrauter von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen, den Iran mit Italien zu ersetzen.
Ein Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump hat einen ungewöhnlichen Vorschlag gemacht.
Paolo Zampolli sprach sich dafür aus, den Iran bei der WM 2026 durch Italien zu ersetzen.
„Ich kann bestätigen, dass ich Trump und FIFA-Präsident Infantino vorgeschlagen habe, dass Italien den Iran bei der WM ersetzt", sagte Zampolli laut einem Bericht der „Financial Times".
Als Begründung nannte er Italiens sportliche Erfolge: „Mit vier Titeln haben sie die Reputation, die eine Aufnahme rechtfertigt."
Italien hat die Qualifikation für die WM 2026 sportlich verpasst.
Die Reaktion der iranischen Botschaft in Italien folgte prompt: "Der Fußball gehört dem Volk, nicht den Politikern. Italien hat seine Größe auf dem Platz erreicht, nicht durch politischen Gewinn“, schreibt die Botschaft auf "X": "Der Versuch, den Iran von der Weltmeisterschaft auszuschließen, beweist nur den moralischen Bankrott der Vereinigten Staaten, die selbst die Anwesenheit von elf jungen Iranern auf dem Spielfeld fürchten."
Iran: WM-Teilnahme wegen Krieg mit USA völlig offen
Klappt das nicht, darf die Squadra Azzurra aufgrund einer Sonderregel der FIFA und des Kriegs im Nahen Osten auch auf eine Teilnahme hoffen.
Aufgrund des Kriegs zwischen den USA und dem Iran ist es nicht ausgeschlossen, dass der Iran eine Teilnahme an der WM verweigert oder nicht in die Vereinigten Staaten einreisen darf.
In der vergangenen Woche erklärte der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, dass man aktuell "weit von einer Einigung entfernt" sei.
Iran: WM-Rückzug würde teuer
Um nicht in die USA einreisen zu müssen, hatte der Iran bereits vorgeschlagen, seine Spiele nach Mexiko zu verlegen, was von der FIFA aber abgelehnt wurde.
Jetzt hat das Team bis zum 13. Mai Zeit, um offiziell zu erklären, ob es an der WM teilnimmt oder nicht.
Dann endet die Frist der FIFA, ein Rückzug nach diesem Datum würde eine Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro nach sich ziehen.
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Italien auch dank Sonderregelung zur WM?
Wenn der Iran wirklich nicht antreten sollte, müsste die FIFA ein anderes Land nachnominieren. Welches Land das wäre, läge ausschließlich im Ermessen der FIFA. Laut Artikel 6.7 des WM-Reglements kann der Weltverband in diesem Fall "einen anderen Verband nach freier Wahl" nachnominieren.
Eine naheliegende Möglichkeit wäre dann, dass die FIFA ein anderes asiatisches Land nachnominiert: Der realistischste Kandidat dafür wären die Vereinigten Arabischen Emirate, die in den Playoffs der Asian Football Confederation (AFC) knapp am Irak scheiterten (2:3).
Die VAE liegen in der Weltrangliste allerdings nur auf dem 68. Platz. Sollte die FIFA entscheiden, ein kompetitiveres Team zu wählen, hätte Italien als 12. Nation der Welt die besten Karten. Zusätzlich sorgt die Squadra Azzurra stets für gute TV-Quoten, was für die Verantwortlichen auch nicht unwichtig ist.
WM 2026: Italien wäre in Gruppe G
Ein ähnliches Szenario gab es bereits vor 34 Jahren, als Dänemark aufgrund des Balkankrieges für das ausgeschlossene Jugoslawien nachrückte und sensationell Europameister wurde.
Sollte Italien nachrücken, würden sie es in Gruppe G mit Belgien, Neuseeland und Ägypten zu tun bekommen. Wären sie in den Playoffs nicht dramatisch im Elfmeterschießen an Bosnien gescheitert, würden sie sich jetzt in Gruppe B mit Kanada, der Schweiz und Katar wiederfinden.
Vor kurzem hatte FIFA-Boss Gianni Infantino jedoch bekanntgegeben, dass es "Plan A" sei, dass der Iran zur WM reist, und es keinen "Plan B" gäbe. Auch der iranische Trainer hatte erklärt, dass er "keinen Grund" sehe, dass seine Mannschaft nicht antreten würde.
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