Weltmeisterschaft
WM 2026: TV-Revolution! Novum bei ARD, ZDF und Co.
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von ranran Fußball
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Die FIFA führt bei der Fußball-WM Trinkpausen ein - die übertragenden TV-Sender profitieren finanziell davon.
Besondere Neuerung bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Bei der zwischen Mitte Juni und Mitte Juli stattfindenden Endrunde führt der Weltverband FIFA Trinkpausen ein. Pro Halbzeit soll jedes Spiel für drei Minuten unterbrochen werden – rund um die 22. und die 67. Minuten.
Diese Pausen sollen dabei bei allen Spielen umgesetzt werden, unabhängig von der Außentemperatur. Die dadurch generierten sechs Minuten sollen die übertragenden TV-Sender erstmalig auch für Werbung nutzen.
Dies jedoch unter Einschränkungen: So darf ein Werbeblock frühestens 20 Sekunden nach dem Pfiff des Unparteiischen erfolgen, 30 Sekunden vor Wiederanpfiff des Spiels muss der Block derweil beendet sein.
Auch für die öffentlich-rechtlichen Sender "ARD" und "ZDF" gilt diese Regel, die sich monetär durchaus auszahlen dürfte.
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Stattliche Preise für Werbung während DFB-Spielen
So bietet das "ZDF" einen "Exklusivblock im Vollbild von circa 90 Sekunden Länge" für mögliche Werbekunden an, Platzierungen von Werbung bei nicht-deutschen Spielen sind dabei "schon ab 1.200 Euro pro Sekunde umsetzbar". Dies gilt für Partien, die am frühen Morgen deutscher Zeit stattfinden.
Bei den Spielen der DFB-Elf werden derweil gänzlich andere Preise aufgerufen. So kostet eine Werbesekunde bei einem möglichen Sechzehntelfinale mit Deutschland bereits fast 18.000 Euro, ein 20-sekündiger Clip 356.500 Euro.
Umrahmt werden die Spots, die mindestens 15 Sekunden lang sein müssen, von "Bumpern und fußballaffinen Mainzelmännchen".
Auch die "ARD" warb mit einem "Cooling Break Paket" mit sechs Spots um Werbekunden – und konnte diese bereits verkaufen. Bei einer Länge von jeweils 30 Sekunden werden 600.000 Euro fällig. Der Preis pro Sekunde bewegt sich zwischen 3.000 und 3.400 Euro.
Nach 20 Uhr keine Werbung mehr in Deutschland
Übrigens: Bei jedem Spiel in Form von Werbeblöcken abkassieren können die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland nicht. So darf laut Rundfunkstaatsvertrag nur bis 20 Uhr Werbung gesendet werden.
Eine starke Einschränkung, finden viele Spiele aufgrund der großen Zeitverschiebung doch am Abend oder in der Nacht mitteleuropäischer Zeit statt.
Nach 20 Uhr ist nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei gesellschaftlich relevanten Sportereignissen, Spnsoring erlaubt. Dies umfasst beispielsweise die Präsentation von Werbepartnern vor Spielbeginn.
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