WM 2026
WM 2026: 10 Grad bis 41 Grad - extreme Temperaturen für Turnier prognostiziert
Veröffentlicht:
von Anne Malinran Fußball
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Die extremen Temperaturen bei der WM 2026 könnten einigen Mannschaften zu schaffen machen. Laut Wetterprognosen wird es sowohl heißer als auch kälter als bei der WM in Katar.
Meteorologen prognostizieren, dass bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko die höchsten Platztemperaturen seit der Weltmeisterschaft 1994 herrschen werden.
Bereits vor rund 30 Jahren, als die WM das erste Mal in den Vereinigten Staaten ausgetragen wurde, kämpften viele Spieler gegen die Hitze.
"Unter diesen brutalen Bedingungen einen Rhythmus zu finden, ist wirklich schwierig", sagte Jürgen Klinsmann 1994 nach dem 1:0-Sieg gegen Bolivien in Chicago.
"WKBW-TV"-Chefmeteorologe Aaron Mentkowski und "The Athletic" haben nun die Temperaturen in den WM-Stadien der letzten zehn Jahre analysiert und die heißesten Stadien ermittelt.
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WM 2026: Temperaturen von 10 °C bis zu 41 °C
Die Wetteranalyse berücksichtigt die Temperaturen in den Stadien zu den Anstoßzeiten an den jeweiligen Tagen der letzten zehn Jahre. Zudem wurden auch die Temperaturen eine Stunde vor und nach Anstoß sowie die Temperaturen im Zeitraum von sieben Tagen rund um die Spieltage miteinbezogen.
Somit ergibt sichs für jeden WM-Standort einen Höchst- und Tiefstwert sowie eine Durchschnittstemperatur. Im AT&T Stadium in Dallas herrschen etwa durchschnittlich 32,2 Grad Celsius auf dem Platz. Im mexikanischen Monterrey, wo unter anderem auch Schweden spielt, kam es in der vergangenen Dekade zu Höchsttemperaturen von 41 °C auf dem Platz und in Vancouver ist mit rund 18 °C zu rechnen, aber die Temperaturen könnten sogar bis auf 10 °C herabfallen.
Damit wären die Temperaturen sowohl heißer als auch kälter als noch bei der WM 2022 in Katar.
Für insgesamt 27 WM-Spiele wird eine durchschnittliche Temperatur über 30 °C vorhergesagt. Laut Mentkowski können sich die Temperaturen auf dem Rasen sogar noch heißer anfühlen.
"Besonders an Tagen mit wenig Wind und strahlendem Sonnenschein wird es schwer", erklärte der TV-Meteorologe. "Die Spielfelder sind meist nicht überdacht, während die Tribünen im Schatten liegen. Und die Stadien schützen das Spielfeld in der Regel vor dem Wind. Eine leichte Brise würde einen Teil dieser Wärme abführen, doch stattdessen staut sie sich einfach", so Mentkowski weiter.
Damit entstehe innerhalb der Stadien ein Treibhauseffekt.
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WM 2026: Extreme Temperaturen - Nationen akklimatisieren sich
Vor allem für Teams aus nordischen Ländern wie Norwegen, Schweden oder Schottland ist das eine Umstellung. Jedoch sollte es laut Mentkowski keine großen Nachteile mit sich bringen: "Im Grunde genommen gewöhnt sich ein fitter Mensch aus einer kühlen Klimazone nach ein oder zwei Wochen in heißem Klima an die Bedingungen."
Das norwegische Nationalteam etwa geht diese Gewöhnung proaktiv an. Auf Social Media teilte das Team Bilder, die die Spieler beim Sonnenbaden zeigen.
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WM 2026: Gewitter könnte Anstoßzeiten verschieben
Neben hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze könnten auch Gewitter zu einem Problem werden.
Gemäß den US-Vorschriften muss ein Spiel unterbrochen werden, wenn innerhalb eines Umkreises von acht Meilen - also rund zwölf Kilometern - um das Stadion Blitze oder elektrische Entladungen festgestellt werden. Sobald dies geschieht, beginnt ein 30-minütiger Countdown, der zurückgesetzt wird, wenn vor Ablauf dieser Zeit ein weiterer Blitzschlag festgestellt wird.
Laut Mentkowski gibt es einige Standorte, die besonders gefährdet sind: "In Miami und Mexiko-Stadt gibt es nachmittags täglich Gewitter mit Blitzen und gelegentlich starken Regenfällen."
Zudem befinde sich Nordamerika immer noch in der Unwettersaison, was die frühzeitige Vorhersage von Gewittern erschwere. "In Boston, Philadelphia und New York werden während der Weltmeisterschaft die Hitze und die Luftfeuchtigkeit zunehmen, was von gelegentlichen Gewittern begleitet werden kann", erklärte der Meteorologe.
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