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Handball-EM

Handball-EM: So viel Bundesliga steckt im Halbfinale - mehr als die Hälfte der Spieler sind in der HBL zu Hause

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von ran.de

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Videoclip • 03:57 Min


Die Handball-Bundesliga bezeichnet sich stolz als "die stärkste Liga der Welt". Das tut sie zurecht, wie das EM-Halbfinale zeigt.

Wenn Deutschland bei der Handball-Europameisterschaft gegen Vizeweltmeister Kroatien antritt, dann stehen auf deutscher Seite 17 (von insgesamt 18) Bundesliga-Spieler im Kader, gegen immerhin sechs auf kroatischer.

Dass eine deutsche Nationalmannschaft auf Spieler aus der Handball-Bundesliga (HBL) setzt, ist wenig überraschend. Doch auch auf der Gegenseite ist die Dominanz der "stärksten Liga der Welt" kein Zufall - das zeigt das zweite Halbfinale.

Bei Weltmeister und EM-Favorit Dänemark spielen zehn von 18 Spielern in Deutschland, bei Gegner Island neun.

Insgesamt mehr als die Hälfte

Rechnet man beide Halbfinal-Spiele zusammen, so kommt man auf 42 Bundesliga-Spieler, die in diesem EM-Halbfinale stehen - von insgesamt 72 Spielern. Deutlich mehr als die Hälfte spielt also in Deutschland.

Das bedeutet zweierlei: Zum einen ist die oberste deutsche Spielklasse bei vielen der teilnehmenden EM-Nationen prominent vertreten. Zum anderen sind die Teams, die auf Bundesliga setzen (können), auch erfolgreich.

Nur wenige Top-Nationen, die beispielsweise selbst eine starke Liga haben, wie Frankreich (0 von 18), Portugal (einer von 18) oder Spanien (zwei von 18) kommen ganz oder fast ohne HBL-Akteure aus.

Diesen Ausnahme-Status zu konservieren, schafft die HBL nun schon seit vielen Jahren. Sie bietet Spitzenspielern das nötige Top-Niveau und die Wettkampfhärte, um sich weiter zu verbessern.

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