Handball-EM
Handball-EM: So viel Bundesliga steckt im Halbfinale - mehr als die Hälfte der Spieler sind in der HBL zu Hause
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von ran.deJulian Koester Deutschland, 18, Mathias Gidsel Daenemark, 19, Johannes Golla Deutschland, 04 DEN, Deutschland vs. Daenemark, Handball, EHF Europameisterschaft 2026, Hauptrunde, Spieltag 3, 26.01.2026 DEN, Deutschland vs. Daenemark, Handball, EHF Europameisterschaft 2026, Hauptrunde, Spieltag 3, 26.01.2026 Herning *** Julian Koester Germany, 18 , Mathias Gidsel Denmark, 19 , Johannes Golla Germany, 04 DEN, Germany vs Denmark, Handball, EHF European Championship 2026, Main Round, Matchday 3, 26 01 2026 DEN, Germany vs Denmark, Handball, EHF European Championship 2026, Main Round, Matchday 3, 26 01 2026 Herning Copyright: xEibner-Pressefoto/MarcelxvonxFehrnx EP_MFN
Bild: IMAGO/Eibner
Die Handball-Bundesliga bezeichnet sich stolz als "die stärkste Liga der Welt". Das tut sie zurecht, wie das EM-Halbfinale zeigt.
Wenn Deutschland bei der Handball-Europameisterschaft gegen Vizeweltmeister Kroatien antritt, dann stehen auf deutscher Seite 17 (von insgesamt 18) Bundesliga-Spieler im Kader, gegen immerhin sechs auf kroatischer.
Dass eine deutsche Nationalmannschaft auf Spieler aus der Handball-Bundesliga (HBL) setzt, ist wenig überraschend. Doch auch auf der Gegenseite ist die Dominanz der "stärksten Liga der Welt" kein Zufall - das zeigt das zweite Halbfinale.
Bei Weltmeister und EM-Favorit Dänemark spielen zehn von 18 Spielern in Deutschland, bei Gegner Island neun.
Insgesamt mehr als die Hälfte
Rechnet man beide Halbfinal-Spiele zusammen, so kommt man auf 42 Bundesliga-Spieler, die in diesem EM-Halbfinale stehen - von insgesamt 72 Spielern. Deutlich mehr als die Hälfte spielt also in Deutschland.
Das bedeutet zweierlei: Zum einen ist die oberste deutsche Spielklasse bei vielen der teilnehmenden EM-Nationen prominent vertreten. Zum anderen sind die Teams, die auf Bundesliga setzen (können), auch erfolgreich.
Nur wenige Top-Nationen, die beispielsweise selbst eine starke Liga haben, wie Frankreich (0 von 18), Portugal (einer von 18) oder Spanien (zwei von 18) kommen ganz oder fast ohne HBL-Akteure aus.
Diesen Ausnahme-Status zu konservieren, schafft die HBL nun schon seit vielen Jahren. Sie bietet Spitzenspielern das nötige Top-Niveau und die Wettkampfhärte, um sich weiter zu verbessern.
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