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Kampfsport

Donald Trump: UFC-Spektakel vor Weißem Haus zum 80. Geburtstag - Eklat um einen Kämpfer

Veröffentlicht:

von ran.de

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Ein Käfigkampf zu Donald Trumps Geburtstag

Videoclip • 03:56 Min • Ab 6


Auf dem Gelände des Weißen Hauses wurde anlässlich des 80. Geburtstags von US-Präsident Donald Trump ein kontroverses Kampfsport-Spektakel veranstaltet. Auch Tyson Fury gibt sich die Ehre.

Anlässlich des 80. Geburtstags von US-Präsident Donald Trump stieg am Sonntag vor dem Weißen Haus in Washington D.C. ein Kampfsport-Spektakel, das mit dem Flag Day - dem US-amerikanischen Gedenktag - zusammenfiel.

Rund 4000 Gäste waren zu einem Event auf dem South Lawn des Geländes geladen. Dort wurde eine improvisierte Arena mit Kampfsport-Käfig eingerichtet, bezeichnet als "The Claw".

Für weitere 125.000 Zuschauer wurden Großleinwände auf dem Fan-Fest im "Ellipse"-Park südlich des Weißen Hauses aufgestellt.

Die Kampfsport-Liga UFC veranstaltete das einzigartige Event unter dem Namen "UFC Freedom 250", eine Anspielung auf den 250. Jahrestag der US-Gründung. Dabei traten insgesamt 14 MMA-Kämpfer an.

Im Vorfeld erntete die so noch nie da gewesene Veranstaltung reichlich Kritik. Stunden vor der Austragung hatte Kampfsport-Enthusiast Trump triumphierend den Abschluss eines Iran-Abkommens verkündet.

Das pompös inszenierte Event wurde vom Überflug einer Kunstflugstaffel des US-Militärs eingeleitet. Country-Rock-Sänger Zac Brown sang dazu die US-Hymne "The Star-Spangled Banner".

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Trump-Kritiker scheitern mit Klage gegen Kampfsport-Event

Kritiker von Trump hatten im Vorfeld versucht, das kontroverse Event vor dem Weißen Haus kurzfristig noch mit einer Klage zu verhindern.

Darin wurde vorgeworfen, dass der US-Präsident dem UFC-Boss Dana White - einem Trump-Freund und Wahlkampf-Unterstützer - und dessen Unternehmen Zugang zum Weißen Haus gewähren würde, "um ein privates, gewinnorientiertes Sportevent zu veranstalten – mit all den Werbe- und Branding-Möglichkeiten, die ein solcher Zugang mit sich bringt".

Ein US-Gericht wies die Klage jedoch mit der Begründung ab, die Einwände seien u.a. zu spät eingebracht worden.

Secret Service führt UFC-Champion ab: Wegen Trump-Kritik?

Um UFC-Mittelgewichtschampion Sean Strickland kam es bei dem Event zu einem Eklat.

Wie "Yahoo Sports" berichtet, wurde der 35-Jährige vom Gelände des Weißen Hauses verwiesen. Strickland sei trotz angeblichen Hausverbots heimlich nahe ans offizielle Festgelände geschmuggelt worden, wo er von den anwesenden Fans gefeiert wurde, bevor ihn der Secret Service abgeführt habe.

Demnach wurde er nicht im eigentlichen Sinne festgenommen, sondern nur vom UFC-Fanfest entfernt und hinausbegleitet. Aufgrund seiner scharfen Kritik am US-Präsidenten hatte Strickland zuvor bekanntgegeben, dass er zu dem Spektakel nicht zugelassen wurde.

In einem Video aus einem Sicherheitsfahrzeug sagte er laut "Daily Beast": "Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich kein Gesetz gebrochen habe, wirklich ziemlich sicher."

Auf "Instagram" postete der UFC-Star zudem ein Bild, wie er barfuß von zahlreichen Polizisten und US-Marshals von der Veranstaltung geführt wird. Dazu schrieb Strickland: "**NICHT AMERIKANISCH GENUG. DANKE FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG. MMA-FANS SIND EINFACH DIE ALLERBESTEN."

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UFC-Kämpfe vor Weißem Haus: Gaethje gewinnt Hauptkampf

Main Event der Veranstaltung, die von Sommergewittern begleitet wurde, war der Kampf von Justin Gaethje und UFC Lightweight Champion Ilia Topuria.

Gaethje gewann nach TKO in der vierten Runde und schnappte sich den Titel vor den Augen von Präsident Trump, der die Kämpfe vom Ringrand aus verfolgte.

Für Topuria war es die erste Niederlage seiner UFC-Karriere.

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Trump-Event vor Weißem Haus: Käfigkämpfer mit unterschiedlichen Reaktionen

MMA-Kämpfer Josh Hokit nutzte bei den Geburtstagsfeierlichkeiten für Trump die Bühne, um eine Verschwörungstheorie über die frühere First Lady Michelle Obama von sich zu geben. "Michelle Obama ist ein Mann. Habe ich recht, Amerika?", rief der 28-Jährige unter dem Grölen und Jubeln Hunderter Amerikaner.

Der Brasilianer Diego Lopes schickte seinen Kontrahenten Steve Garcia schnell auf die Matte des Octagons. Nach dem Sieg wurde er dann wiederholt gefragt, wie es sei, vor dem US-Präsidenten im Weißen Haus zu kämpfen. Lopes verzichtete jedoch auf einen Geburtstagsgruß an Trump.

Bo Nickal wiederum zeigte sich ganz anders als Lopes und bedankte sich beim US-Präsidenten und bei UFC-Boss White für das historische Event: "Es braucht schon eine ganz besondere Person, um den Mut zu haben, so etwas zu tun, und ich habe großen Respekt vor ihm." Trump grinste daraufhin in die TV-Kamera.

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Vor Weißem Haus: UFC-Kämpfer hält nach Kampf um Hand seiner Freundin an

Im Rahmen der Veranstaltung zu Ehren des US-Präsidenten wurde es dann auch noch romantisch: Der Brasilianer Mauricio Ruffy hielt nach seinem dominanten Sieg über Michael Chandler um die Hand seiner Freundin an.

"Gibt es einen besseren Ort, um meiner Frau einen Heiratsantrag zu machen?", sagte Ruffys Übersetzer im Octagon und wandte sich an das Publikum: "Nadine, ich liebe dich. Willst du mich heiraten, wo wir doch gerade hier im Weißen Haus sind?"

"Sie hat den Daumen hochgestreckt", sagte UFC-Kommentator Joe Rogan daraufhin.

Tyson Fury bei Spektakel vor Weißem Haus als Ehrengast

Der ehemalige Schwergewichts-Box-Weltmeister Tyson Fury war als Ehrengast bei der Veranstaltung im Weißen Haus dabei. Der Brite trug eine Kappe mit der Aufschrift "Donald Trump for Prime Minister".

Auf die Frage, ob UFC-Boss White Teil der Promotion für seinen lang erwarteten Kampf gegen seinen britischen Landsmann Anthony Joshua sein würde, der für Ende 2026 geplant ist, antwortete Fury: "Zu 100 % möglich, ja."

Whites Behauptung, er würde den Kampf Joshua gegen Fury promoten, wurde zuvor wiederholt von Joshuas Promoter Eddie Hearn und Furys Promoter Frank Warren zurückgewiesen.

"Ich freue mich sehr auf diesen Kampf. Er ist seit über einem Jahrzehnt in Planung", fügte der 37-Jährige hinzu. "Aus welchem Grund auch immer ist es bisher nicht dazu gekommen. Hoffen wir, dass es jetzt, sehr bald, endlich klappt."

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