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Formel 1: Ralf Schumacher fordert Verbrenner zurück und schießt gegen Audi

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von ran.de

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Formel 1: Heiße Ablenkung! Miss Kroatien verdreht Boxen-Crew die Köpfe

Videoclip • 01:18 Min


Die neuen Regularien in der laufenden Formel-1-Saison sorgen nach wie vor für Diskussionen. Der ehemalige F1-Pilot Ralf Schumacher holt jetzt zum Rundumschlag aus und fordert den Verbrennermotor zurück. Außerdem teilt er ordentlich gegen Audi aus.

Der Start in die Formel-1-Saison 2026 sorgt weiter für Diskussionen. Die ersten Regeländerungen kamen zwar bei den Teams weitestgehend positiv an, doch erledigt ist das Thema damit noch lange nicht.

Im Sky-Podcast "Backstage Boxengasse" kritisierte Ralf Schumacher die neuen technischen Regularien deutlich und forderte den Verbrennermotor zurück.

"Der Weg muss eigentlich zurück zum Verbrenner." Der ehemalige Formel-1-Pilot hätte nichts dagegen, wenn das so schnell wie möglich passiert: "Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Autos werden leichter, schneller und vor allem einfacher."

Für Schumacher fingen die Probleme schon "beim Losfahren an, dass die Autos teilweise stehen geblieben sind. Die Batterie war schneller leer als erwartet. [...] Unfälle, weil die Unterschiede in der Geschwindigkeit zu groß waren, und so weiter. Das zeigt ja: Ich finde, der Sport sollte im Vordergrund bleiben."

Und weiter: "Innovation ist alles gut, solange man es kontrollieren kann - und vor allem, solange es sinnvoll ist. Finanziell, aber auch wirklich dann für die Automobilindustrie. Für diese Hybridtechnik ist die Formel 1 jetzt nicht mehr unbedingt der Treiber. Die ist jetzt so weit vorangeschritten, und auch die Batterie, dass man das jetzt im Automobilbereich selber machen kann."

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Formel 1: Ralf Schumacher kritisiert Audi

Darüber hinaus zog Schumacher nach vier Rennwochenenden auch ein erstes Fazit zu Audi, die 2026 ihre erste Formel-1-Saison bestreiten – auch hier sparte der Experte nicht an Kritik. Dabei stellte er zunächst klar: "Ich glaube, es ist gar nicht schlecht, wie man angefangen hat."

Gleichzeitig sieht der Experte aber vor allem beim Antrieb große Defizite. "Nach Honda ist der Audi leistungstechnisch wohl der zweitschlechteste", sagte Schumacher über den aktuellen Motorenvergleich im Feld.

Die Folgen zeigen sich auch in der Konstrukteurswertung: Audi liegt nach den ersten Rennen lediglich auf Rang neun. Während Gabriel Bortoleto die bislang einzigen Punkte holte, wartet Nico Hülkenberg trotz mehrerer elfter Plätze noch auf seine ersten Zähler.

Besonders kritisch bewertet Schumacher allerdings den öffentlichen Auftritt des Teams. Die Kommunikation innerhalb und außerhalb des Rennstalls sei "eine Katastrophe". Zudem sei Audi "viel zu zurückhaltend, nicht offen, nicht sympathisch genug."

Deshalb kommt Schumacher zu einem klaren Urteil: "Das alles könnte man viel besser machen."

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Formel 1: Nico Hülkenberg zeigt bisher "viel zu wenig"

Auch Hülkenberg nimmt der "Sky"-Experte dabei nicht aus. Schumacher findet, der einzige deutsche Fahrer im Feld müsse sich stärker erklären und präsenter auftreten. Über den 38-Jährigen sagte er: "Viel zu wenig. Er steht nicht bereit, um seinen deutschen Fans zu erklären, was gerade läuft und was nicht funktioniert. Das finde ich sehr schade, weil wir alle von ihm als einzigem Deutschen in der Formel 1 mehr verdient hätten."

Für zusätzliche Unruhe sorgte zuletzt das Rennwochenende in Miami. Im Sprint konnte Hülkenberg nicht einmal starten, Bortoleto wurde disqualifiziert. Im Hauptrennen schied Hülkenberg erneut aus, während sein Teamkollege als Zwölfter die Punkte verpasste. Damit blieb Audi bereits zum dritten Mal in Folge ohne Zähler.

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