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Mercedes noch ohne bestätigten Fahrer

Formel-1-Saison 2026 - acht offene Cockpits: Geht Mick Schumacher zu Cadillac oder Alpine?

Veröffentlicht:

von Kai Esser

Mick Schumacher posiert vor einem Cadillac-Logo (Fotomontage)

Bild: Getty Images/Alpine


Vor der großen Formel-1-Revolution 2026 sind gleich acht Cockpits für die neue Saison noch offen. Wer kommt dafür in Frage?

14 von 24 Rennwochenenden sind in der Formel-1-Saison gefahren, aktuell ruhen die Fabriken jedoch und die Fahrer befinden sich im wohlverdienten Urlaub in der Sommerpause.

Hinter den Kulissen wird jedoch fleißig bereits an der neuen Saison gearbeitet. Satte acht Cockpits sind noch nicht offiziell für die kommende Saison bestätigt. ran gibt einen Überblick und gibt eine Einschätzung ab.

McLaren F1 Team

Keine großen Fragen beim aktuellen und auch designierten Konstrukteursweltmeister: Der Weltmeisterschaftsführende Oscar Piastri ist für 2026 genau so bestätigt wie sein aktueller Kontrahent Lando Norris.

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Scuderia Ferrari

Genau so klar ist die Situation eigentlich bei der Scuderia Ferrari: Sowohl Charles Leclerc als auch Lewis Hamilton haben Vertrag für die kommende Saison.

Eigentlich aber nur, denn die zuletzt stark schwankenden Leistungen Hamiltons sorgten für Verwunderung im Fahrerlager. Der siebenfache Champion zweifelt öffentlich an sich selbst und Bernie Ecclestone legte dem Briten bereits ein Karriereende nahe.

Das Wichtigste in Kürze

Mercedes AMG F1 Team

Kaum zu glauben aber wahr: Weder George Russell noch Kimi Antonelli sind über die Saison 2025 hinaus bei Mercedes bestätigt. Die Gerüchte um ein Engagement von Weltmeister Max Verstappen hielten sich nicht von Ungefähr so lange.

Allerdings ließ Toto Wolff kürzlich durchblicken, dass sich an der Fahrerpaarung "wohl wenig ändern" werde. Russell/Antonelli wird auch 2026 das Fahrerduo lauten. Allerdings ist der Welpenschutz, den der Italiener aktuell noch genießt, dann nicht mehr gültig.

Red Bull Racing

Selten war es um den Rennstall von Red Bull so unruhig wie in dieser Saison. Nach den Gerüchten um Max Verstappen und der Unruhe um Liam Lawson und Yuki Tsunoda musste, als bis dato letzter Akt, Teamchef Christian Horner gehen. Immerhin: Verstappen hat sich für 2026 zu Red Bull bekannt.

Doch wer wird der zweite Fahrer? Liam Lawson wurde bereits geschasst, Yuki Tsunoda fährt auf Bewährung bis Saisonende und liefert Leistungen am unteren Ende des Erwartbaren. Möglich, dass Isack Hadjar nach guten ersten Rennen aus dem Racing Bull befördert wird. Eine andere Möglichkeit wäre Alex Dunne, der aktuell in der Formel 2 auf sich aufmerksam macht. Ob Red Bull jedoch noch einmal auf einen Rookie setzt, ist durchaus zweifelhaft.

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Aston Martin

So richtig klar ist die Fahrersituation bei Aston Martin nicht. Fernando Alonso hat zwar einen Vertrag für die Saison 2026, aber dem zweifachen Weltmeister ist es jederzeit zuzutrauen von sich aus zu sagen "Keine Lust mehr, ich hör' auf".

Lance Stroll ist zwar nicht fest gebunden, da seinem potenten Papa Lawrence das Team jedoch gehört, ist kaum vorstellbar, dass Stroll Junior kommende Saison nicht für Aston Martin fährt. Felipe Drugovich ist aktuell Nummer drei, er wäre ein sinnvoller Nachrücker für den Fall der Fälle.

Audi F1 Team

Aktuell heißt das Team zwar noch Kick Sauber F1 Team, in der kommenden Saison werden die schwarz-grünen Renner jedoch zu rot-silbernen und heißen Audi.

Die Fahrerpaarung ist dabei bereits fix: Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto sind auch 2026 Teamkollegen.

VCA Racing Bulls F1 Team

Beim Schwesterteam von Red Bull steht für 2026 noch kein einziger Fahrer fest. Allerdings sammelte Liam Lawson zuletzt gute Argumente für einen Verbleib in der Formel 1.

Bei Isack Hadjar ist nur die Frage, ob er zum zweiten Fahrer bei Red Bull befördert wird, oder bei RB bleibt. Auch eine Demontage von Yuki Tsunoda wäre wieder eine Option. Am wahrscheinlichsten ist, dass das aktuelle Duo Hadjar/Lawson bestehen bleibt.

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Williams F1 Team

Durch seine guten Leistungen in den vergangenen anderthalb Saisons hat sich Alex Albon bei Williams eine Vertragsverlängerung bis mindestens 2026 verdient und wird dem Team erhalten bleiben.

Obwohl Carlos Sainz bisher eher enttäuschte, ist der Spanier ebenfalls unumstritten für 2026.

Haas F1 Team

Ebenso unumstritten ist die Fahrerpaarung bei Haas. Der erfahrene Esteban Ocon und der Rookie Oliver Bearman schaffen es in regelmäßigen Abständen, unter den besten zehn Fahrern zu landen und stehen somit nicht zur Disposition.

Alpine F1 Team

So ein bisschen hat sich Alpine zum Chaosteam der Formel 1 entwickelt. Mehrere Personalrochaden, ob auf oder neben dem Auto, haben die Franzosen in einem schlechten Licht dastehen lassen.

Immerhin eine Sache steht fest: Pierre Gasly wird 2026 auch für Alpine fahren. Das Rennen um das zweite Cockpit ist jedoch offen. Jack Doohan wurde bereits nach fünf Rennen aus dem Auto genommen, doch sein Nachfolger Franco Colapinto macht es nicht besser, eher sogar schlechter. Zuletzt crashte er seinen Alpine sogar bei Testfahrten.

Alpine ist eine von zwei Optionen für Mick Schumacher. Dieser fährt bereits für Alpine Langstreckenrennen und ist dabei meistens fehlerfrei. Er hat Erfahrung in der Königsklasse und genießt einen guten Ruf im Paddock. Auch hier ist Felipe Drugovich ein Kandidat.

Cadillac F1 Team

Die zweite Option für Schumacher wäre das 2026 neu dazukommende Cadillac-Team. Beide Cockpits sind noch offen für das elfte Team, das in der kommenden Saison erstmals an den Start gehen wird.

Doch die Plätze sind begehrt. Favoriten scheinen die erfahrenen Valtteri Bottas sowie Sergio Perez zu sein. Bottas gilt als Publikumsliebling und Perez bringt eine riesige Fanbase mit, zudem stammt er vom selben Kontinent wie das Team. Auch der Name Guanyu Zhou, der 2024 zuletzt fuhr, wird immer wieder genannt, scheint jedoch nur Außenseiterchancen zu haben.

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