Motorsport
Mick Schumacher zurück in die Formel 1? Sauber / Audi macht Fahrerentscheidung offiziell
Aktualisiert:
von Oliver JensenMick Schumacher
Bild: IMAGO/NurPhoto
Mick Schumacher hoffte auf ein Formel-1-Cockpit bei Sauber bzw. Audi. Nun macht der Rennstall die Fahrer-Entscheidung offiziell.
Von Oliver Jensen
Der Formel-1-Rennstall Sauber (ab 2026 Audi) hat seine Fahrer-Paarung für 2025 bekannt gegeben. Neben dem bereits feststehenden Nico Hülkenberg wird der Brasilianer Gabriel Bortoleto in der kommenden Saison ein Cockpit bekommen. Für Mick Schumacher hat sich die Hoffnung auf ein Formel-1-Comeback damit zerschlagen.
"Gabriel hat bereits in den Junior-Kategorien gezeigt, dass er das Zeug zum siegreichen Fahrer hat. Wir freuen uns sehr, dass er ein Teammitglied von Sauber und Audi wird. Gemeinsam mit Gabriel sind wir auf Erfolgskurs und werden uns zu einer vereinten Kraft entwickeln, um eine neue Ära für Audi im Motorsport zu gestalten", wird Mattia Binotto, der COO & CTO der Sauber Motorsport AG, in einer Pressemitteilung zitiert. "Nico und Gabriel stellen die ideale Kombination aus Erfahrung und Jugend dar und positionieren uns stark für die Zukunft.
Zudem hat sich der Rennstall offiziell von den zwei aktuellen Fahrern Valtteri Bottas und Zhou Guanyu verabschiedet.
Das Wichtigste in Kürze
"In den letzten drei Jahren ist unser Team auf und neben der Strecke deutlich gewachsen, und sowohl Valtteri als auch Zhou haben bei dieser Entwicklung eine große Rolle gespielt. Nach unserem Gespräch mit Zhou haben wir nun jedoch entschieden, dass unsere Zukunft an anderen Orten liegt", wird zitiert.
"Bei der Auswahl unserer Fahreraufstellung für die kommenden Saisons war Valtteri zweifellos ein Schlüsselkandidat. Mit seinem Kampfgeist hat er das Auto häufig über seine Leistungsgrenzen hinausgetrieben", sagte er weiter.
"Es musste jedoch eine Entscheidung getroffen werden. Nach offenen und konstruktiven Gesprächen kamen wir gemeinsam zu dem Schluss, dass die endgültigen Bedingungen nicht erfüllt werden konnten, und einigten uns darauf, dass es Zeit ist, getrennte Wege zu gehen."
Über den Chinesen sagte Binotto: "Wir sind Zhou für die letzten drei Jahre dankbar, für das Engagement und den Hunger, den er vom ersten Moment an, als er für uns fuhr, bis heute gezeigt hat."
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