Wintersport Olympia
Helm-Causa bei Olympia 2026: "Sinnvollerweise" DOSB zeigt in Verständnis für IOC-Entscheidung bei Wladyslaw Heraskewytsch
Aktualisiert:
von SIDHeraskewytsch und der Helm, den er nicht tragen durfte
Bild: AFP/SID/FRANCK FIFE
Die Disqualifikation von Wladyslaw Heraskewytsch bei Olympia 2026 schlägt hohe Wellen. Der DOSB stellt sich hinter die Entscheidung des IOC.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zeigt angesichts der Disqualifikation des ukrainischen Skeletonfahrers Wladyslaw Heraskewytsch Verständnis für die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). "Im Wettkampf sind politische Botschaften und solche, die so interpretiert werden können, sinnvollerweise untersagt", hieß es in einem Statement des DOSB am Donnerstag. Heraskewytsch wollte im Wettkampf einen Helm tragen, der Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zeigt.
"Wir können verstehen, dass das Bedürfnis besteht, auf die schrecklichen Folgen dieses Krieges hinzuweisen", schrieb der DOSB: "Der Wunsch nach Gedenken ist nachvollziehbar. Dies ist im Rahmen der Möglichkeiten, wie bei Pressekonferenzen und Medienstatements auch möglich und diese Möglichkeiten der freien Meinungsäußerung unterstützen wir als DOSB ausdrücklich." Es sei zudem grundsätzlich "ein starkes Zeichen, dass ukrainische Athletinnen und Athleten an diesen Spielen teilnehmen können. Das ist vier Jahre nach dem Überfall Russlands auf ihr Heimatland auch ein wichtiges Signal der Widerstandskraft des ukrainischen Volkes."
Heraskewytsch galt für die Rennen am Donnerstag und Freitag als Medaillenkandidat, beharrte aber auf der Teilnahme mit dem beanstandeten Helm. Kurz vor dem Start des ersten Laufs wurde er vom Wettkampf ausgeschlossen, das IOC sah einen Verstoß gegen die Olympischen Charta.
Mehr zu Olympia

WM
Andreas Rettig schießt nach Nagelsmann-Kritik gegen Uli Hoeneß

WM
Rekordprämie für DFB-Stars bei WM im Sommer möglich

WM
DFB-Team: Manuel Neuer wohl auf vorläufigen Kaderliste für die WM 2026

Fußball
Wirre Perez-PK: Real-Boss mehr Pate als Präsident - ein Kommentar

Basketball
Tod mit 29 Jahren: Memphis Grizzlies trauern um Brandon Clarke

Bundesliga
Matthäus mit überraschendem Kandidaten für den Trainer der Saison

Radsport
Giro: Narvaez gewinnt Zielsprint - Florian Stork weiter stark

Fußball
Real-Boss Perez mit kuriosem Rundumschlag gegen Kritiker und Medien

WM
WM 2026: Schweden verzichtet auf Eintracht-Star Larsson