Olympische Winterspiele in Italien
Olympia 2026: "Völlig falsch": Lägreid-Geständnis überlagert Botn-Sieg
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von SID260210 Sturla Holm Laegreid of Norway in the mixed zone with his bronze medal after competing men s biathlon 20 km individual during day 4 of the 2026 Winter Olympics on February 10, 2026 in Anterselva. Photo: Mathias Bergeld BILDBYRAN kod MB MB1320 skidskytte biathlon skiskyting Olympic Games, Olympische Spiele, Olympia, OS olympics winter olympics os ol olympiska spel vinter-os olympiske leker milano cortina 2026 milan cortina 2026 milano cortina 2026 olympic games milano cortina 2026 winter olympic games milano cortina-os milano cortina-ol vinter-ol 4 bbeng 20 km individual jubel norge brons bronze *** 260210 Sturla Holm Laegreid of Norway in the mixed zone with his bronze medal after competing men s biathlon 20 km individual during day 4 of the 2026 Winter Olympics on February 10, 2026 in Anterselva Photo Mathias Bergeld BILDBYRAN kod MB MB1320 skiing biathlon biathlon olympic games olympics olympics winter olympics os ol olympiska spel vinter os olympiske leker milano cortina 2026 milan cortina 2026 milano cortina 2026 olympic games milano cortina 2026 winter olympic games milano cortina os milano cortina ol vinter ol 4 bbeng 20 km individual jubel norge bronz bronze PUBLICATIONxNOTxINxSWExNORxFINxDEN Copyright: MATHIASxBERGELD BB260210MB073
Bild: Bildbyran
Sturla Holm Lägreid erntet viel Kritik für sein privates Geständnis. Denn Teamkollege Johan-Olav Botn ist für einige ein Leidtragender.
Es hätte eigentlich der große Olympia-Tag des Johan-Olav Botn sein sollen.
Nach der Tragödie um seinen Kumpel Sivert Guttorm Bakken, den er unmittelbar vor Weihnachten tot in einem Hotelzimmer aufgefunden hatte, markierte der epochale Einzel-Olympiasieg des norwegischen Biathleten einen frühen emotionalen Höhepunkt bei den Winterspielen.
Doch nur wenige Minuten nach seinem herausragenden sowie bewegenden Erfolg rückte dieser plötzlich völlig in den Hintergrund - weil Teamkollege Sturla Holm Lägreid sehr pikante Details aus seinem Privatleben ausplauderte.
Das Seitensprung-Geständnis des Bronzemedaillengewinners live im TV beim norwegischen Rundfunk "NRK" verbreitete sich in Antholz wie ein Lauffeuer. Nachdem Lägreid auf der Pressekonferenz dann mehrere Fragen zu seiner Aktion beantwortet hatte, wandte er sich an Botn.
"Ich will dir heute nicht die Show stehlen", sagte der Gesamtweltcupsieger entschuldigend. Er hoffe, "dass es nur die nächsten ein, zwei Tage ein Thema ist", Botns Goldmedaille dagegen sei "für immer".
Botn distanziert sich von Lägreid-Aussagen
Der Sieger ließ sich zumindest äußerlich keinen Ärger anmerken. "Sturla kann in der Mixed Zone tun, was er will. Ich entscheide nicht, worüber er sprechen möchte", sagte Botn: "Für mich ist es in erster Linie ein persönlicher und emotionaler Sieg für mich selbst." Er sei "nicht hier, um so viele Schlagzeilen wie möglich zu machen".
Doch während sich der glückliche Gewinner auf seinen größten Karriereerfolg fokussierte, hagelte es aus der Heimat Kritik für seinen Landsmann.
Sowohl die Zeit als auch der Ort und das Timing seien "leider völlig falsch", führte die norwegische Biathlon-Ikone Johannes Thingnes Bö weiter aus: "Bei Sturla liegen die Gefühle offen zutage. Er kann sie nicht verbergen."
Bö-Lob für Botn-Entwicklung
Ganz anders klangen dagegen die Worte Bös in Richtung Botn.
Was dieser in den letzten anderthalb Monaten durchgemacht habe, "kann keiner von uns nachvollziehen", sagte Bö: "Was er heute erreicht hat, ist eine der größten Leistungen, die wir im norwegischen Wintersport je gesehen haben."
Für die Norweger sei "eine Goldmedaille eine Sache, aber eine andere Sache ist das Gefühl, wenn man an Sivert denkt", sagte Botn, "und ich glaube, jeder im Team hofft einfach, dass er stolz auf das ist, was wir getan und erreicht haben."
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