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Tennis

Fünf Doping-Verstöße: Australischer Tennistrainer gesperrt

Aktualisiert:

Marinko Matosevic im Jahr 2015

Bild: AFP/SID/PASCAL GUYOT


Der frühere Tennisprofi Marinko Matosevic ist wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln mit einer vierjährigen Sperre belegt worden. Das teilte die International Tennis Integrity Agency (ITIA) mit. Der frühere Weltranglisten-39., der mittlerweile als Trainer tätig ist, bestritt zunächst alle Vorwürfe, doch bekannte dann, Blutdoping betrieben zu haben. Ein unabhängiges Schiedsgericht stellte fünf Vergehen des Australiers zwischen 2018 und 2020 fest.

Dazu gehörten "die Anwendung einer verbotenen Methode durch Blutdoping und die Unterstützung eines anderen Spielers beim Blutdoping". Außerdem habe Matosevic "anderen Ratschläge gegeben, wie man positive Tests vermeiden kann", dazu "die verbotene Substanz Clenbuterol verwendet und besessen".

Clenbuterol, ein Medikament zur Behandlung von Asthma und anderen Atemproblemen, wird teilweise von Bodybuildern und Sportlern als nicht zugelassener Leistungssteigerer missbraucht.

Tennis-Trainer: Sperre bis 2023

Matosevic, der während seiner aktiven Karriere von 2003 bis 2018 bei allen vier Grand-Slam-Turnieren gespielt hatte, ist bis 2030 von allen von der ITIA autorisierten Tennisveranstaltungen und -aktivitäten, etwa ATP- und WTA-Turnieren, ausgeschlossen.

Dem 40-Jährigen ist es somit ebenfalls untersagt, Spieler zu trainieren oder mit ihnen zu arbeiten. Bislang trainierte er die Australier Chris O'Connell (ATP-130.) und Jordan Thompson (ATP-121). Hinweise darauf, dass auch die beiden Profis gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen haben, gibt es nicht.

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