Super Bowl LX
Halftime-Show beim Super-Bowl - Nach Diskussionen um Bad Bunny: NFL-Commissioner Roger Goodell verteidigt Entscheidung
Aktualisiert:
von ran.deNetflix s Happy Gilmore 2 New York Premiere, New York, USA - 21 Jul 2025 Bad Bunny attends Netflix s Happy Gilmore 2 New York Premiere at Jazz at Lincoln Center. New York United States Copyright: xRonxAdarx/xSOPAxImagesx _radar_hg2_20250721_02528
Bild: IMAGO/SOPA Images
Bad Bunny wird in der Halbzeitpause des 60. Super Bowls im Februar 2026 auftreten. NFL-Commissioner Roger Goodell hat sich nun zur hitzigen Diskussion geäußert.
In den USA sorgt die Ernennung von Bad Bunny zum Halftime-Show-Act beim Super Bowl in gewissen Kreisen noch immer für Unbehagen.
Commissioner Roger Goodell hat sich nun erstmals zur Kontroverse rund um die Entscheidung für den Puerto-Ricaner geäußert.
Super Bowl Halftime Show 2026: Darum fiel die Wahl auf Bad Bunny
"Das ist sorgfältig durchdacht. Ich bin mir nicht sicher, ob wir jemals einen Künstler ausgewählt haben, bei dem es keine negativen Reaktionen oder Kritik gab. Das ist ziemlich schwierig, wenn buchstäblich hunderte Millionen Menschen zuschauen", betonte der 66-Jährige bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Fall Meetings der NFL.
"Wir sind zuversichtlich, dass es eine großartige Show werden wird. Er ist sich bewusst, welche Plattform er hat, und ich denke, es wird aufregend und ein verbindender Moment werden", so Goodell weiter.
Bad Bunny beim Super Bowl: Petition fordert neue Super Bowl Halftime Show
Zuvor ging sogar eine Petition an den Start, die eine Planänderung forderte.
Statt dem Rapper soll demnach der 73-jährige Country-Sänger George Strait in der Halbzeit auftreten.
"George Strait, bekannt als der 'King of Country', verkörpert das Herz und die Seele der amerikanischen Musik. Mit über 60 Nummer-1-Hits und mehr als 40 Jahren in der Musikbranche ist George Strait nicht nur eine Legende im Country-Genre, sondern auch ein fester Bestandteil der amerikanischen Musikgeschichte", heißt es unter anderem in der Petition auf "change.org".
Und weiter: "Seine Fähigkeit, mit seinen zeitlosen Songs Generationen zu überschreiten, findet bei einem vielfältigen Publikum Anklang und begeistert sowohl langjährige Fans als auch Neulinge."
Über 70.000 Menschen haben bereits unterzeichnet. In den USA ist die Ernennung von Bad Bunny zum Super-Bowl-Halftime-Act vor allem von Seiten der MAGA-Anhänger mittlerweile auch ein politisches Thema geworden.
Donald Trump zeigt sich von Bad Bunny nicht begeistert
So kündigte Turning Point USA, die rechtsgerichtete Organisation, die vom getöteten Influencer Charlie Kirk gegründet wurde, unlängst an, eine separate Halbzeitshow zu Super Bowl LX anzubieten.
Auch Präsident Donald Trump nannte die Wahl von Bad Bunny "absolut lächerlich", obwohl er zugab: "Ich habe noch nie von ihm gehört."
Rechtsstreit zwischen NFL und Ex-Head-Coach Jon Gruden geht in die nächste Runde
Bei Vikings vs. Chargers: NFL korrigiert Kommentatoren-Legende wegen kuriosem Field-Goal-Versuch
Der aus Puerto Rico stammende Künstler, der mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio heißt, ist mit über 100 Milliarden (!) Streams auf Spotify einer der am häufigsten angehörten Künstler der Welt.
Nach Drake und Taylor Swift ist er erst der dritte Künstler (und der einzige lateinamerikanische), dem es gelang, die Schallmauer von 100 Milliarden Streams zu knacken.
Seit 2019 wird der NFL Super-Bowl-Halftime-Act von Jay Zs Firma Roc Nation ausgewählt.
Mehr News und Videos

Champions League
CL-Ansetzung fix: Termine für Bayern vs. Real stehen fest

Champions League
Bayern freut sich auf Real: "Haben vor niemandem Angst"

Champions League
Liverpool schaltet Gala aus, Atletico zittert sich weiter

Champions League
Kane trifft traumhaft: Starke Bayern fordern jetzt Real

Champions League
Historisch! Bayern-Youngster knackt CL-Rekord

Champions League
Bayern-Noten: Kane brilliert, Guerreiro fällt ab

Länderspiele
DFB-Team: Nagelsmann überrascht mit Torwart-Nominierung

Champions League
Debüt gegen Bergamo: Das ist Bayern-Debütant Ofli

Länderspiele
DFB-Team: Frankfurt-Youngster wohl wieder nominiert
