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American Football

NFL - Baltimore Ravens: Head Coach John Harbaugh reagiert auf Verwirrung um Lamar Jackson

Aktualisiert:

von Chris Lugert

Bild: 2025 Getty Images


Lamar Jackson fehlte den Ravens auch im Spiel gegen die Bears. Die NFL leitete wegen der Informationspolitik des Teams eine Untersuchung ein. Nun reagiert Ravens-Coach John Harbaugh auf die Verwirrung.

Groß war die Hoffnung der Baltimore Ravens, nach ihrer Bye Week mit dem dann - so der Plan - wieder genesenen Quarterback Lamar Jackson das Feld in der NFL von hinten aufrollen zu können.

Nach zahlreichen Verletzungen wichtiger Schlüsselspieler um Jackson kassierten die Ravens vier Niederlagen in Folge und standen mit einer Bilanz von 1-5 im Kampf um die Playoffs bereits mit dem Rücken zur Wand.

Doch auch in Woche acht gegen die Chicago Bears am Sonntag konnte Jackson aufgrund seiner Oberschenkelverletzung nicht mitwirken.

Zumindest sportlich hatte sein Fehlen keine negativen Auswirkungen. Denn Jacksons Ersatz Tyler Huntley führte die Ravens zu einem 30:16-Sieg gegen die Chicago Bears.

Dennoch könnte die Personalie Jackson noch ein Nachspiel für die Franchise aus Baltimore haben. Denn die NFL leitete wegen Unstimmigkeiten, was den Verletzungsstatus von Jackson angeht, eine Untersuchung ein.

Im Detail geht es darum, dass der Quarterback am Samstag im offiziellen Injury Report der Ravens von "questionable" auf "out" heruntergestuft wurde, obwohl er am Freitag eine komplette Einheit absolviert hatte und entsprechend als "Full Participant" deklariert wurde.

Harbaugh reagiert auf Verwirrung um Jackson

Am Samstag wurde dann im Zuge der offiziellen Verkündung von Jacksons Ausfall der Eintrag nachträglich korrigiert - auf "Limited Participation" - er habe also nur Teile des Trainings mitgemacht.

Nach dem Spiel gegen die Bears entschuldigte sich Ravens-Coach John Harbaugh für die entstandene Verwirrung. "Es war wirklich ein Fehler", sagte er: "Ich kann Ihnen versichern: Niemand versucht, etwas zu verbergen. Damit lässt sich kein Vorteil erzielen."

Ob die NFL das auch so sieht, ist fraglich.

Wie Liga-Insider Ian Rapoport berichtete, hatte die NFL aufgrund dieser Unstimmigkeit eine formelle Untersuchung gegen die Ravens eingeleitet. Dies sei bei derartigen Änderungen aber standardmäßig der Fall.

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NFL: Starter-Kampf bei den Vikings - Quarterback-Situationen der Teams

  • Die Quarterback-Situationen der NFL-Teams
    Die Quarterback-Situationen in der NFL verändern sich stetig. Welche Spielmacher stehen wo unter Vertrag? Wer ist Starter, wer muss sich vorerst mit der Backup-Rolle begnügen? ran zeigt die Lage aller 32 Teams (Stand: 13. März 2026). 

    Getty Images

  • Minnesota Vikings
    Neuzugang bei den Vikings: Die Franchise hat den zuvor bei den Arizona Cardinals entlassenen Kyler Murray für ein Jahr unter Vertrag genommen. In der Offseason wird er mit J.J. McCarthy um den Posten als Starter kämpfen
    • Starter: J.J. McCarthy (im Bild) 
    • Backups: Kyler Murray, Max Brosmer

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  • Miami Dolphins
    Der begehrteste Quarterback der diesjährigen Free Agency ist vom Markt! Die Miami Dolphins ersetzen Tua Tagovailoa mit Malik Willis, der zuletzt als Backup von Jordan Love bei den Green Bay Packers glänzte. Willis unterschreibt einen Dreijahresvertrag über 67,5 Millionen US-Dollar, 45 Millionen davon sind garantiert. 
    • Starter: Malik Willis (im Bild)
    • Backups: Zach Wilson, Quinn Ewers, Cam Miller

    Icon Sportswire

  • Atlanta Falcons
    Nach der Entlassung von Tua Tagovailoa bei den Miami Dolphins steht auch schon ein Abnehmer bereit. Die Atlanta Falcons sichern sich die Dienste des Quarterbacks. Tagovailoa wird in der Offseason mit Michael Penix um den Starting-Job kämpfen. Es handelt sich um einen Einjahresvertrag.
    • Starter: Michael Penix Jr.
    • Backup: Tua Tagovailoa (im Bild)

    Icon Sportswire

  • Arizona Cardinals
    • Starter: Jacoby Brissett (im Bild)
    • Backups: Gardner Minshew, Kedon Slovis

    Imagn Images

  • Baltimore Ravens
    • Starter: Lamar Jackson (im Bild)
    • Backup: Tyler Huntley

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  • Buffalo Bills
    • Starter: Josh Allen (im Bild)
    • Backup: Kyle Allen
    • Reserve/Future Contract: Shane Buechele

    Imagn Images

  • Carolina Panthers
    • Starter: Bryce Young (im Bild)
    • Backups: Kenny Pickett, Andy Dalton

    ZUMA Press Wire

  • Chicago Bears
    • Starter: Caleb Williams (im Bild)
    • Backups: Case Keenum, Tyson Bagent

    2025 Getty Images

  • Cincinnati Bengals
    • Starter: Joe Burrow (im Bild)
    • Reserve/Future Contract: Sean Clifford

    IMAGO/Imagn Images

  • Cleveland Browns
    • Starter: Shedeur Sanders Im Bild)
    • Backups: Dillon Gabriel, Deshaun Watson

    2025 Getty Images

  • Dallas Cowboys
    • Starter: Dak Prescott (im Bild)
    • Backups: Joe Milton III, Sam Howell

    2024 Getty Images

  • Denver Broncos
    • Starter: Bo Nix (im Bild)
    • Backups: Jarrett Stidham, Sam Ehlinger

    USA TODAY Network

  • Detroit Lions
    • Starter: Jared Goff (im Bild)
    • Backup: Teddy Bridgewater
    • Reserve/Future Contract: Malik Cunningham

    2025 Getty Images

  • Green Bay Packers
    • Starter: Jordan Love (im Bild)
    • Backup: Desmond Ridder
    • Reserve/Future Contract: Kyle McCord

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Houston Texans
    • Starter: C.J. Stroud (im Bild)
    • Backups: Davis Mills, Graham Mertz

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Indianapolis Colts
    • Starter: Daniel Jones (im Bild)
    • Backups: Anthony Richardson, Riley Leonard
    • Reserve/Future Contract: Seth Henigan

    AFP/GETTY IMAGES/SID/LUKE HALES

  • Jacksonville Jaguars
    • Starter: Trevor Lawrence (im Bild)
    • Backup: Nick Mullens
    • Reserve/Future Contract: Carter Bradley

    2024 Getty Images

  • Kansas City Chiefs
    • Starter: Patrick Mahomes (im Bild)
    • Backup: Chris Oladokun
    • Reserve/Future Contract: Jake Haener

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Las Vegas Raiders
    • Starter: Aidan O'Connell

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Los Angeles Chargers
    • Starter: Justin Herbert (im Bild)
    • Future/Reserve Contract: DJ Uiagalelei

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  • Los Angeles Rams
    • Starter: Matthew Stafford (im Bild)
    • Backup: Stetson Bennett

    ZUMA Press Wire

  • New England Patriots
    • Starter: Drake Maye (im Bild)
    • Backups: Joshua Dobbs, Tommy DeVito

    2025 Getty Images

  • New Orleans Saints
    • Starter: Tyler Shough (im Bild)
    • Backup: Spencer Rattler

    ZUMA Press Wire

  • New York Giants
    • Starter: Jaxson Dart (m Bild)
    • Backup: Jameis Winston

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • New York Jets
    • Starter: Geno Smith (im Bild)
    • Backups: Justin Fields, Brady Cook, Hendon Hooker
    • Reserve/ Future Contract: Bailey Zappe

    ZUMA Press Wire

  • Philadelphia Eagles
    • Starter: Jalen Hurts (im Bild)
    • Backup: Tanner McKee

    2023 Getty Images

  • Pittsburgh Steelers
    • Starter: Mason Rudolph (im Bild)
    • Backup: Will Howard

    UPI Photo

  • San Francisco 49ers
    • Starter: Brock Purdy (im Bild)
    • Backups: Mac Jones, Kurtis Rourke
    • Reserve/Future Contract: Adrian Martinez

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  • Seattle Seahawks
    • Starter: Sam Darnold (im Bild)
    • Backups: Jalen Milroe, Drew Lock

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  • Tampa Bay Buccaneers
    • Starter: Baker Mayfield (im Bild)
    • Backups: Connor Bazelak, Jake Browning

    2025 Getty Images

  • Tennessee Titans
    • Starter: Cam Ward (im Bild)
    • Backups: Mitchell Trubisky, Will Levis

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  • Washington Commanders
    • Starter: Jayden Daniels (im Bild)
    • Backup: Marcus Mariota

    IMAGO/Icon Sportswire


Die Ravens hatten vor dem Spiel gegen die Bears bereits Stellung bezogen und erklärten, warum sie Jacksons Trainingsteilnahme zweimal unterschiedlich bewerteten. "Im Vorfeld des Sonntagsspiels gegen die Bears war Lamar Jackson bei der gesamten Trainingseinheit am Freitag anwesend und hat komplett daran teilgenommen", teilten die Ravens mit.

Allerdings: "Gemäß einer weiteren Bewertung und nach Rücksprache mit dem Ligabüro haben wir unseren Bericht bezüglich seiner Trainingsteilnahme angepasst, da Lamar keine Spielzüge mit den Startern trainiert hat."

NFL achtet auf Genauigkeit des Injury Reports

Wie Rapoport berichtete, trainierte Jackson stattdessen mit dem Scouting Team, was ein Anzeichen dafür ist, dass er noch eine Woche von der Rückkehr in ein offizielles NFL-Spiel entfernt ist. Den NFL-Vorgaben entsprechend hätte Jackson also nie mit einer "Full Participation" bedacht werden dürfen.

Ob und welche Sanktionen den Ravens jetzt womöglich drohen könnten, ist offen.

Die NFL achtet sehr darauf, dass Teams bei Verletzungen ihrer Spieler und deren Meldung akkurat vorgehen. Dabei geht es auch um die Thematik der Sportwetten, im konkreten Fall macht es einen erheblichen Unterschied, ob die Ravens mit Jackson oder - wie geschehen - mit Tyler Huntley antraten.

Galten die Ravens am Samstag vor der Korrektur von Jacksons Status noch als klarer Favorit bei den Buchmachern, haben sich die Quoten danach deutlich angenähert.

Dass die Ravens dennoch gewannen, ist eine andere Geschichte.

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