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NFL Power Ranking vor Week 3: Cincinnati Bengals wieder top? Baltimore Ravens stürzen ab
Aktualisiert:
von Kai EsserNFL
NFL: So krass wird das neue Commanders-Stadion
Videoclip • 01:01 Min
Die neue Saison läuft, die ersten beiden Wochen sind gespielt und die NFL-Teams haben erste Tendenzen präsentiert. Wie sieht das Kräfteverhältnis der Liga wirklich aus? Das aktuelle Power Ranking.
Die NFL-Saison ist spektakulär gestartet. Die Chargers etwa straucheln vor sich hin, während sich die Vikings irgendwie zwei Siege ergaunert haben.
Aber wie ist das Kräfteverhältnis in der NFL wirklich einzuschätzen?
ran wagt eine Einordnung im Power Ranking.
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Platz 32: Atlanta Falcons (Vorwoche: Platz 29)
Es war ein einziger Autounfall, was die Atlanta Falcons gegen die Carolina Panthers zeigten. Mit 3:34 ging ATL im eigenen Stadion baden.
Die Defense? Ineffektiv. Die Offense? Ein Totalschaden. So sehr, dass die eigenen Fans das Benching von Cooper Rush frenetisch bejubelten.
Für die kurze Woche 3 gegen die Packers kommt nun Michael Penix Jr. zurück. Aber wenn ein gerade erst vom Kreuzbandriss genesener, umstrittener Quarterback der Hoffnungsträger sein soll, dann ist klar, wie die Lage in Georgia ist.
Platz 31: Miami Dolphins (Vorwoche: Platz 32)
Nicht, dass sich die Miami Dolphins in irgendeiner Form den Sprung vom letzten Platz verdient hätte, die Falcons sahen einfach nur hoffnungsloser aus, als die "Fins".
Freilich, bei starken San Francisco 49ers kann man mal verlieren, auch mal deutlich. Aber mit welcher Leichtigkeit die 49ers fünf Touchdowns aus den ersten fünf Drives erzielten, war mehr als bedenklich für Miami.
Platz 30: Tennessee Titans (Vorwoche: Platz 30)
Eine durchaus beherzte Leistung der Tennessee Titans gegen die Philadelphia Eagles, die dem Champion von 2025 alles abverlangten. Am Ende reichte es unter anderem wegen einer zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidung bei einem möglichen Intentional Grounding nicht, als die Titans noch führten.
Gute Leistung hin oder her, am Ende steht ein 0-2 und eine Defense, die in den entscheidenden Momenten nicht gehalten hat. Damit dürfte vor allem Robert Saleh hadern.
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Platz 29: Tampa Bay Buccaneers (Vorwoche: Platz 21)
Gegen starke Cincinnati Bengals zu verlieren - und das auch noch in Woche 1 - geschenkt. Doch nach dem 2. Spieltag sind die Sorgen in Florida bereits groß. Die Tampa Bay Buccaneers verlieren auch gegen die Cleveland Browns.
Baker Mayfield hatte erneut einen Turnover, bereits in besagter Woche 1 ließen die Bucs den Ball öfter durch die Hände flutschen als ein Stück Seife in der Kabinen-Dusche. So wird Tampa nicht viele Spiele gewinnen.
Platz 28: Washington Commanders (Vorwoche: Platz 20)
Es hat auch in dieser Saison gerade mal anderthalb Spiele gedauert, bis sich Jayden Daniels mal wieder verletzt hat. Es war der Ellbogen, der ihm bereits in der vergangenen Saison Spiele gekostet hat.
Quo Vadis, Washington Commanders? Das Team ist zu gut um eine Katastrophe zu sein, allerdings zu schlecht um - gerade ohne Daniels - nachhaltig konkurrenzfähig zu spielen.
Platz 27: Pittsburgh Steelers (Vorwoche: Platz 22)
Vermutlich wird Aaron Rodgers vor seiner Beerdigung in hoffentlich ferner Zukunft nicht mehr so nah an das Gefühl einer solchen herankommen. Bei den Patriots funktionierte für die Pittsburgh Steelers überhaupt nichts, Rodgers wurde bei fast jedem Snap unter Druck gesetzt und oft gehittet. Beinahe ein Wunder, dass er verletzungsfrei aus diesem Spiel gekommen ist.
Das erste Spiel gegen die Falcons, das an sich eigentlich schon wirklich schwach war, legte viele Mängel in sowohl Offense als auch Defense offen. Auf Mike McCarthy wartet eine Menge Arbeit.
Platz 26: Los Angeles Chargers (Vorwoche: Platz 19)
Die größte Enttäuschung der noch jungen NFL-Saison sind die Los Angeles Chargers. Sowohl gegen die Cardinals als auch gegen die Raiders versagte das Team von Jim Harbaugh auf ganzer Linie.
Was Hoffnung macht? Herzlich wenig. Mal abgesehen von der individuellen Qualität, die zweifelsfrei vorhanden ist. Die kommenden Gegner gehören alle nominell zu den Top-Teams.
Platz 25: Indianapolis Colts (Vorwoche: Platz 24)
Die Leistung der Indianapolis Colts gegen die Kansas City Chiefs war eigentlich gut, wieso also nur Platz 25? Den hat sich weniger die Mannschaft als vielmehr der Playcaller verdient.
Shane Steichen hat den Sieg bei den Chiefs auf dem Silbertablett liegen und sagt die unkreativsten Laufspielzüge an, die er in seinem Callsheet finden konnte, und schießt dann ein Field Goal, damit die Chiefs schlussendlich zum Sieg marschieren. Dafür kann niemand in Indiana Verständnis haben.
Platz 24: Cleveland Browns (Vorwoche: Platz 31)
Nanu? Kann dieser Typ mit der 4 auf dem Trikot in braun tatsächlich noch Football spielen? Tatsächlich! Nachdem die Cleveland Browns in Woche eins von den Jaguars schlafen gelegt wurden, überzeugte das Team von Deshaun Watson bei den Bucs auf ganzer Linie und holte den ersten Saisonsieg.
Watson gelang dabei ein Passer Rating von 121.9, das erinnert ja fast an Zeiten vor seinem Trade nach Cleveland. Die Frage ist nur, ob er diese Leistung wird konservieren können.
Platz 23: Arizona Cardinals (Vorwoche: Platz 25)
Zugegeben: Es mutet etwas komisch an, ein Team hochzustufen, das mit 7:31 verloren hat. Aber: Das Ergebnis der Arizona Cardinals gegen die Seattle Seahawks klingt weitaus deutlicher, als es am Ende war.
Zur Pause stand es nämlich nur 7:7 gegen den amtierenden Champion, erst danach wurde deutlich, dass die Cardinals den Seahawks einfach nicht gewachsen sind. Allerdings: Weil etliche Teams deutlich mehr enttäuschten, geht es nach oben.
Platz 22: New York Jets (Vorwoche: Platz 27)
Nein, auch wir hätten nicht gedacht, dass die New York Jets nach Woche zwei noch so weit oben sind. Aber die Mannschaft überzeugte über weite Strecken auch gegen die Packers, ehe ihr in der Schlussphase und Overtime etwas die Luft ausging.
Allerdings: Aktuell sieht es so aus, als gehörten die Jets nicht mehr zum leistungsmäßigen Bodensatz der Liga und wären in jedem Spiel konkurrenzfähig. Das ist doch schon mal ein Fortschritt!
Platz 21: Carolina Panthers (Vorwoche: Platz 28)
Dass Bryce Young vor jedem Spiel gegen die Atlanta Falcons zum Geiste von Tom Brady mutiert, das kennen die Panthers-Fans schon. Dass jedoch auch die Defense, nachdem sie in Woche eins 59 (!!!) Punkte zuließ, so die Schraubzwingen zudreht, ist neu.
287 Yards, drei Touchdowns, 116.3 Passer Rating für Young und für die Defense drei zugelassene Punkte, zwei Fumble Recovieries, drei Interceptions und ein Touchdown. Ja, gegen die Überreste der Atlanta Falcons, dennoch sind das beeindruckende Zahlen.
Platz 20: Houston Texans (Vorwoche: Platz 12)
Was ist los mit den Houston Texans? Dass die Offense gegebenenfalls haken kann, das ist nichts Neues. Aber nachdem die Defense in Woche 1 ein Totalausfall war, waren es in Woche 2 die Mannen aus dem Angriff.
Nur sechs Punkte, gerade mal 31 Rushing Yards (ausgenommen Scrambles) und vier zugelassene Sacks. Und die Defense der Cincinnati Bengals hat nicht gerade einen furchteinflößenden Ruf. DeMeco Ryans wird noch an einigen Stellschrauben drehen müssen.
Platz 19: New York Giants (Vorwoche: Platz 16)
Dass die New York Giants nach den Cowboys nicht auch das zweite Schwergewicht aus dem Weg räumen würden, war eigentlich absehbar. Die Los Angeles Rams waren mehr als eine Nummer zu groß. Dennoch sieht man deutlich: Die Giants haben Talent im Kader.
Allerdings hat sich Jaxson Dart nun erneut verletzt und wird mutmaßlich lange fehlen. Ob die Giants auch mit Meme-Quarterback Jameis Winston Siege holen können?
Platz 18: Green Bay Packers (Vorwoche: Platz 17)
Wenn das Sprichwort "Sand im Getriebe" ein NFL-Team wäre, wären es die Green Bay Packers. Nachdem man sich in Woche 1 von den Minnesota Vikings die Butter vom Brot hat nehmen lassen, verpennten die Packers drei Viertel des Spiels gegen die Jets.
In buchstäblich allerletzter Sekunde sorgten die Packers für den Sieg. Schön war das jedoch alles nicht. Aus diesen beiden Spielen hatte man sich - vor allem leistungsmäßig - mehr erhofft.
Platz 17: Las Vegas Raiders (Vorwoche: Platz 26)
How 'bout them Raiders?! Das erste ungeschlagene Team im Ranking. Klar, zur Wahrheit gehört auch, dass weder die Dolphins noch die Chargers (in dieser Verfassung) irgendwas auch nur mit dem Mittelfeld der Liga zu tun haben. Aber: Zwei Siege sind zwei Siege.
Die Offensive Line, der größte Schwachpunkt der vergangenen Jahre, hält : Nur zwei Sacks aus zwei Spielen sind sehr stark. Einzig drei Interceptions von Kirk Cousins sind verbesserungswürdig. Dagegen stehen immerhin sechs Touchdowns. Ein Verhältnis von 2:1 würden viele Raiders-Fans am Saisonende wohl unterschreiben.
Platz 16: New Orleans Saints (Vorwoche: Platz 23)
Wer genau steht da an Platz eins der Passing Yards nach zwei Wochen? Na klar, Tyler Shough von den New Orleans Saints. Die Mannen aus Louisiana waren in Woche eins nur eine Two-Point-Conversion davon entfernt, die Detroit Lions zu schlagen und haben nun auswärts bei den Baltimore Ravens gewonnen.
Gerade die Chemie zwischen Shough und Wide Receiver Chris Olave scheint zu stimmen, auch die Defensive Front zeigt sich bissig und agil. Durch die schwache Konkurrenz in der NFC South könnten die Saints nach längerer Abstinenz wieder ein Playoff-Team werden.
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Platz 15: Detroit Lions (Vorwoche: Platz 11)
Sind die alten Detroit Lions wieder da? Während die Offense wie geschnitten Brot läuft, klaffen in der Defense kratergroße Lücken. Von Josh Allen 41 Punkte eingeschenkt zu bekommen, ist nicht unbedingt ein negatives Qualitätsmerkmal, wie einfach Buffalo sich First Down um First Down holte, war jedoch erschreckend aus Lions-Sicht.
Die Offense kann es mit jedem Team der Liga aufnehmen. Allerdings können die Lions nicht jede Woche einen Shootout gewinnen.
Platz 14: Chicago Bears (Vorwoche: Platz 8)
Nur ein einziges Mal kam es in der Geschichte der NFL vor, das ein Team von Woche 1 auf Woche 2 einen höheren Abfall von Punkten erlebte als die 2026er Chicago Bears. Waren es erst 59 Zähler, kamen gegen die Vikings nur noch drei dazu.
Ja, es war regnerisch und windig in Chicago. Aber in der West-Sahara wundert es auch niemanden, wenn es warm ist. Die Bears müssen in Woche drei aller Voraussicht nach mit Case Keenum antreten. Eine große Aufgabe für Head Coach Ben Johnson.
Platz 13: Baltimore Ravens (Vorwoche: Platz 2)
Die Overreaction von Woche 1 waren eindeutig die Baltimore Ravens, satte elf Plätze geht es runter. Auf den souveränen Colts-Sieg folgte die mindestens so ernüchternde Heimpleite gegen die Saints.
Ernüchternd, weil beide Mannschaftsteile der Ravens nach der Halbzeit einiges vermissen ließen. Erst brach die Defense in sich zusammen, gleichzeitig stellte die Offense die Arbeit mehr oder weniger ein. Nur noch zwei First Downs und Netto 27 Yards Raumgewinn nach dem Field Goal zum 17:9 im dritten Quarter? Das ist so ein schlimmer Kollaps, man könnte meinen, es sind schon die Playoffs.
Platz 12: Dallas Cowboys (Vorwoche: Platz 18)
Nach dem kaltstart gegen die New York Giants haben sich die Dallas Cowboys rehabilitiert und einen ungefährdeten Sieg gegen die Washington Commanders eingefahren.
Vor allem Dak Prescott überzeugte: 305 Total Yards, vier Touchdowns inklusive einer "Piss Missile" (Zitat Tom Brady), einem fantastischen Pass auf CeeDee Lamb an der rechten Seitenlinie zwischen zwei Verteidiger. Im elften Jahr hat Prescott noch immer drauf, was ihn 2016 zum Tony-Romo-Nachfolger gemacht hat.
Platz 11: Minnesota Vikings (Vorwoche: Platz 15)
In jeder Saison gibt es nach zwei Spielen das "schlechteste 2-0-Team", in diesem Jahr sind die Minnesota Vikings ganz vorne dabei. In Woche eins profitierten sie vom Kollaps der Packers, nun scheiterten die Bears im Monsun von Illinois an sich selbst.
Allerdings, das gehört auch zur Wahrheit: Die Defense hat ganze Arbeit geleistet und unter anderem einen Fumble an der Goal Line erzwungen. Freiwillig hat D'Andre Swift den Ball nicht losgelassen.
Platz 10: Denver Broncos (Vorwoche: Platz 10)
Nachdem den Denver Broncos in Woche 1 bei den Chiefs die Grenzen aufgezeigt wurden, stabilisierten sie sich und gewannen durch ein Comeback - wie auch sonst - mit 20:13 gegen die Jacksonville Jaguars.
Die alten Sorgen wird Denver aber nicht los: Wieso wacht dieses hochtalentierte Team gefühlt erst im Schlussviertel auf? Wieso vergisst Bo Nix über weite Strecken des Spiels, dass Würfe jenseits der Line of Scrimmage legal sind? Fragen über Fragen. Die individuelle Qualität ist trotzdem herausragend.
Platz 9: New England Patriots (Vorwoche: Platz 14)
Nicht falsch verstehen: Die Offense der New England Patriots ist noch immer besorgniserregend. Besonders Drake Maye, der nun neben einem Touchdown bei vier Interceptions steht.
Allerdings: Gegen die Steelers war Maye wieder auf gutem Wege, die gewohnten Plays zu machen. Ein Rollout nach rechts und anschließender Wurf über 63 Yards zu Romeo Doubs? Kein Problem. Zudem ist diese Defense durch die Additionen in der Offseason noch einmal stärker geworden. Die Patriots abzuschreiben wäre ein Fehler.
Platz 8: Jacksonville Jaguars (Vorwoche: Platz 7)
Warum die Jacksonville Jaguars mitten im dritten Viertel gegen die Denver Broncos das Football-spielen eingestellt haben, dürfte ihr Geheimnis bleiben.
Mit einer 13:6-Führung im Mile High warf Trevor Lawrence eine Interception, danach lief gar nichts mehr für die Jags. Dass die Offense der Broncos mit 4:41 auf der Uhr und zwei Timeouts auf Jaguars-Seite den Ball bekam und selbige Uhr auslaufen ließ, wirft ein schlechtes Licht auf die Defense.
Platz 7: Philadelphia Eagles (Vorwoche: Platz 9)
Schön ist das nicht, was die Philadelphia Eagles da aktuell auf den Rasen zaubern. Aber sie haben zwei Siege, nur das zählt.
Bei den Tennessee Titans ergaunerten sich die Eagles regelrecht mit Hängen und Würgen einen Sieg. Aber: Auch den hat ihnen niemand geschenkt. Comebacks in der NFL sind nie einfach, egal gegen wen. Steigern müssen sich die Eagles aber in allen Bereichen, auch der Quarterback: Jalen Hurts unterliefen zwei Interceptions.
Platz 6: Cincinnati Bengals (Vorwoche: Platz 13)
Es ist ein gänzlich neues Gefühl, das die Fans der Cincinnati Bengals haben. Ist das etwa eine funktionierende Defense? Ja, tatsächlich! Nach vier forcierten Turnovern in Woche 1 erlaubten die Bengals gegen eine durchaus potente Texans Offense nur sechs Punkte.
Offensiv haben alleine Joe Burrow und Ja'Marr Chase die Qualität, jedes Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Chase sorgte für ein absurdes Highlight bei einem 32-Yard-Touchdown-Catch.
Platz 5: Kansas City Chiefs (Vorwoche: Platz 6)
Wer auch immer die Kansas City Chiefs in der Offseason offen abgeschrieben hat, dürfte seine Worte nun bitter bereuen. Der Sieg gegen die Indianapolis Colts war viel mehr als ein Win.
Es war der Beweis, dass Patrick Mahomes trotz seiner Knieverletzung aus dem Dezember wieder voll da ist. Und vielleicht sogar besser als zuvor. 399 Total Yards, drei Touchdowns, kein Turnover. Die Addition von Kenneth Walker (178 Total Yards) hat Wunder gewirkt.
Platz 4: Los Angeles Rams (Vorwoche: Platz 5)
Na also, das sogenannte "Super-Team" der NFL hat nach dem Schuss vor den Bug in Woche eins gezeigt, was sie drauf haben. Gegen hilflose Giants gewannen die Rams trotz der Abwesenheit von Puka Nacua souverän.
Besonders Matthew Stafford überzeugte: 327 Yards und vier Touchdowns, getragen wurde er vom dominanten Laufspiel (164 Yards) und Davante Adams (195 Yards, zwei Touchdowns), der quasi immer offen war. Ja, es lief viel für die Rams, aber manchmal braucht man das, um in einer Saison anzukommen.
Platz 3: San Francisco 49ers (Vorwoche: Platz 4)
Wer hätte gedacht, dass der erste Frontrunner im MVP-Rennen Brock Purdy heißt? Nach dem überzeugenden Sieg gegen die Rams gewannen die San Francisco 49ers auch gegen die Miami Dolphins standesgemäß.
Purdy überzeugte mit nur zwei Fehlpässen bei 22 Versuchen, 317 Yards und drei Touchdowns insgesamt. Damit erzielte er beim QB-Rating von "ESPN" auf der Skala von 0 bis 100 eine 99,7. Gar nicht mal so übel. Ach ja, Christian McCaffrey erlief auch noch zwei Touchdowns, nur so nebenbei.
Platz 2: Seattle Seahawks (Vorwoche: Platz 3)
No Darnold, no Problem! Wieso auch, wenn man Jaxon Smith-Njigba hat. Der amtierende Offensive Player of the Year lieferte nach seiner Gala gegen die Patriots auch gegen die Cardinals und fing gleich drei Touchdowns.
Darnold ist auf absehbare Zeit wieder da und wird die Seahawks nochmal ein Stück besser machen. Aktuell scheint das Team aber keine Schwäche zu haben.
Platz 1: Buffalo Bills (Vorwoche: Platz 1)
Zum gefühlt achten mal in Folge tragen die Buffalo Bills den Titel des September-Champions. Ja, es ist noch früh in der Saison, aber es ist nun mal auch die dritte Version des Power Rankings der laufenden Saison.
Regelrecht spielend erzielen die Bills ihre Touchdowns. Gegen die Lions war Josh Allen wieder im Superman-Modus und sorgte höchst selbst für alle fünf Touchdowns. Warum? Weil er es kann. Insgesamt kommt er nach zwei Spielen auf neun Scores. Das ist ganz in Ordnung, würden wir sagen.
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