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NFL schüttet Rekordsumme an Teams aus: "Das ist beeindruckend"
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von Chris LugertNFL
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Videoclip • 01:19 Min
Die Popularität der NFL erreicht immer neue Dimensionen, was sich auch an den Summen zeigt, die die Liga an die 32 Franchises ausschüttet.
von Chris Lugert
Die NFL wandelt finanziell weiter in eigenen Dimensionen und hat ihren 32 Franchises im vergangenen Geschäftsjahr eine neue Rekordsumme ausgezahlt.
Wie aus dem Finanzbericht der Green Bay Packers hervorgeht, kassierte jedes Team 432,6 Millionen Dollar. Die Packers als einzige Franchise in Besitz der Öffentlichkeit sind zur Veröffentlichung der Finanzberichte verpflichtet, weshalb diese auch als Indikator für die weiteren Teams gelten.
Die NFL teilt einen Großteil ihrer Einnahmen zu gleichen Teilen unter den Teams auf. Durch die Summe der Packers lässt sich hochrechnen, dass die NFL im vergangenen Jahr fast 14 Milliarden Dollar an die Teams ausgezahlt hat.
"Ich bin immer wieder erstaunt über die Popularität der NFL und die Fähigkeit der Ligaleitung, Einnahmen zu generieren", sagte Packers-Präsident Mark Murphy, der sein Amt in Kürze übergeben wird: "Das ist beeindruckend."
Das Wichtigste in Kürze
NFL mit rasantem Wachstum in den vergangenen 20 Jahren
Als Murphy vor 18 Jahren seinen ersten Finanzbericht als Packers-Boss präsentiert hatte, erhielten die Teams jeweils 138 Millionen Dollar von der NFL. Der rasante Anstieg hat laut Murphy vor allem einen Grund.
"Das liegt hauptsächlich am Wachstum der nationalen TV-Verträge", sagte der 70-Jährige. "Die Liga hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich um etwa sieben Prozent zu wachsen. Und ich finde, die Liga hat auch gute Arbeit geleistet, indem sie sich mehr in Richtung Streaming bewegt hat. Aber der Großteil unserer nationalen Einnahmen stammt immer noch aus dem Fernsehen."
Die Packers selbst konnten ihren operativen Gewinn von 60,1 Millionen Dollar im Jahr zuvor auf jetzt 83,7 Millionen Dollar steigern. Der lokale Umsatz, etwa durch Ausrichtung der Heimspiele, stieg von 251,8 Millionen Dollar auf 286,4 Millionen Dollar.
Die Packers haben im Gegensatz zu allen anderen Sport-Franchises in den großen Ligen in den USA keinen einzelnen Besitzer, stattdessen sind mehr als eine halbe Million Menschen über Anteilsscheine beteiligt. Was aber auch dazu führt, dass Finanzspritzen von außen nicht möglich sind, etwa zum Ausbau der Infrastruktur.
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