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NFL - Stefon Diggs: Die möglichen Landing Spots des Star-Receivers

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von Andreas Reiners

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NFL: Doch nicht der Vater? Baby-Wirbel um Stefon Diggs und Cardi B

Videoclip • 01:17 Min


Stefon Diggs will zurück in die NFL. Theoretisch ist der Weg frei, er bräuchte "nur" ein Team. Wir zeigen mögliche Landing Spots.

Von Andreas Reiners

Da Stefon Diggs im Strafprozess wegen mutmaßlicher Strangulation und Körperverletzung freigesprochen wurde, könnte der Weg zurück in die NFL für ihn jetzt frei werden.

Er ließ keine Zweifel daran aufkommen, dass er auch 2026 in der besten Football-Liga der Welt dabei sein will.

Auf Instagram schrieb er: "Das ist kein Sport, bei dem es auf Meinungen ankommt, also hier sind die Zahlen: Ich habe 52 % der Spielzüge bestritten und nach einer Kreuzbandverletzung 85 Pässe für 1.045 Yards gefangen. Wohin geht die Reise?"

Der 32-Jährige garnierte den Post mit einem Highlight-Reel seiner besten Aktionen in der abgelaufenen Saison bei den New England Patriots.

Wohin könnte die Reise denn tatsächlich gehen? ran schaut auf mögliche Landing Spots.

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Las Vegas Raiders

Die Raiders befinden sich mitten im Umbruch, nach enttäuschenden Saisons müssen dringend Veränderungen her. Die wichtigste wurde bereits vollzogen: Nummer-eins-Pick Fernando Mendoza soll der Quarterback der Zukunft sein.

Was bei der Entwicklung eines talentierten, aber unerfahrenen Spielmachers hilft, sind routinierte Passempfänger, auf die sich Mendoza in seiner ersten Saison verlassen kann. Diggs wäre so jemand. Mal ganz davon abgesehen, dass der Passempfänger die Offense ganz generell auf ein neues Niveau heben würde.

Und klar: In der NFL geht es immer auch um das Netzwerk, um alte Verbindungen. Mit Quarterback-Routinier Kirk Cousins hat er schon zusammengespielt, auch Head Coach Klint Kubiak kennt er.

Tennessee Titans

Ein ähnlicher Fall wie die Raiders. Nur dass der letztjährige Draft-Top-Pick Cam Ward in seine zweite Saison geht. Auch er kann Unterstützung auf Receiver gebrauchen, um die nächsten Schritte zu machen.

Und auch hier gibt es Verbindungen: Dass sich Titans-OC Brian Daboll und Diggs aus ihrer gemeinsamen Zeit bei den Buffalo Bills gut kennen, ist sicher nicht hinderlich bei etwaigen Überlegungen.

Washington Commanders

Nach einer enttäuschenden Saison wollen die Commanders, dass Quarterback Jayden Daniels in seiner dritten NFL-Spielzeit an seine erste anknüpft. Parallel peilen die Commanders auch die Playoffs an.

Eine Maßnahme könnte sein, dass man einen starken zweiten Receiver neben Terry McLaurin installiert, wo Diggs ins Spiel kommen würde. Er könnte das Spiel der Commanders variabler machen und Daniels mehr qualitativ hochwertige Anspieloptionen bieten. Finanziell wäre eine Verpflichtung auch kein Problem.

Los Angeles Rams

Nein, wirklich in Not sind die Rams mit Puka Nacua und Davante Adams nicht. Das Team von Head Coach Sean McVay und um Quarterback-Routinier Matthew Stafford befindet sich aber im Win-Now-Mode, also im Super-Bowl-Fenster, bevor es bald zu einem Umbruch kommen könnte.

Hier könnte Diggs dem Kader qualitative Tiefe und dem Offensivspiel mehr Variabilität verleihen. Ob er sich hinter Nacua und Adams einreiht, ist die andere Frage, aber Konkurrenzkampf kann auch inspirierend sein. Wobei der ein Jahr ältere Adams so auch entlastet werden könnte.

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Die nächsten Livestreams

Houston Texans

Diggs hat schon für die Texans gespielt, und das funktionierte in der Saison 2024 auch gut, ehe er sich am Knie verletzte. Nun könnte es zu einer Rückkehr kommen, da die Texans Qualität auf der Receiver-Position gebrauchen können.

Dass er zusammen mit Quarterback C.J. Stroud funktioniert, konnte Diggs ja bereits unter Beweis stellen. Wie auch bei anderen Teams wird es unter anderem davon abhängen, was Diggs finanziell und in Sachen Laufzeit möchte.

Sein Vertrag in New England war einer über drei Jahre und für 69 Millionen Dollar. Er wird wohl generell Abstriche machen müssen, was die Auswahl für ihn dann aber deutlich erhöhen könnte.

New York Giants

Auch bei den Giants gibt es einen talentierten und hoffnungsvollen Quarterback, der in sein zweites Jahr geht. Jaxson Dart hat in Malik Nabers bereits eine Top-Anspielstation, die Giants haben dafür dahinter noch Raum für ein Upgrade auf WR2.

Der neue Head Coach John Harbaugh will die Giants wieder in die Erfolgsspur führen. Auf dem Weg dorthin kann ein bisschen schnelle und unkomplizierte Hilfe durch einen erfahrenen Receiver sicher gut helfen.

Kansas City Chiefs

Die Chiefs hoffen in erster Linie darauf, dass Quarterback-Superstar Patrick Mahomes nach seiner schweren Knieverletzung wieder fit und dann auch noch der Alte wird. Mahomes befindet sich auf einem guten Weg, ob es aber für Week 1 reicht, muss sich erst noch zeigen.

Umso besser, wenn man dann – auch als Top-Spielmacher –, auf Anhieb funktionierende Passempfänger um sich hat. Hinzu kommt, dass die Chiefs bereits in der Vergangenheit auf kurzfristige, aber effektive Hilfe von etablierten Routiniers gesetzt haben. Diggs würde in dieses Profil passen.

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New England Patriots

Die Zahlen, die Diggs auf Instagram präsentierte, erspielte er in der vergangenen Saison bei den Patriots. Mit ihnen schaffte er es in den Super Bowl, auch weil die Verbindung zu Quarterback Drake Maye passte.

Die Patriots haben inzwischen Romeo Doubs verpflichtet, was eine Rückkehr von Diggs aber nicht zwangsläufig ausschließt. Es sei denn, die Patriots traden noch für A.J. Brown.

Doch jetzt, wo die juristischen Probleme ausgeräumt sind, könnte es zu einer Reunion mit Diggs kommen. Und dem nächsten Angriff auf den Super Bowl.

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