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Darts: Mit Luke Littler fing alles an - die unheimliche Erfolgsserie der Beau Greaves

Veröffentlicht:

von Tobias Wiltschek

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Videoclip • 01:15 Min


Beau Greaves bezwingt einen Weltmeister nach dem anderen - und widerlegt damit eine These, die sie 2024 selbst aufgestellt hatte.

Michael Smith stand kurz davor, seine lange Titelflaute endlich zu beenden. Doch mit jedem Wurf seiner Finalgegnerin Beau Greaves im Decider wich die Hoffnung des Engländers auf das sehnsüchtig erwartete Erfolgserlebnis mehr.

Im Finale des elften Events der Players Championship in Milton Keynes schockte Greaves ihren Landsmann mit einem sagenhaften 142er Finish im 15. und entscheidenden Leg zum 8:7-Sieg.

Statt zu jubeln, blieb Smith also nur die faire Umarmung seiner Gegnerin – und der Trost, dass er nicht der einzige männliche Darts-Profi ist, der derzeit von Greaves geschlagen wird.

Greaves ist aktuell in der Form ihres Lebens

Denn die 22-Jährige ist aktuell in der Form ihres Lebens und erreicht einen Meilenstein nach dem anderen.

"Ich kann es nicht glauben, ich bin so stolz", sagte Greaves nach ihrem Coup: "Ich bin wirklich schwer ins Jahr reingekommen. Das ist jetzt ein kompletter Schock."

Diese Bezeichnung trifft aber auch die Gefühlslage ihrer Gegner ziemlich genau. Denn was sich in den vergangenen Tagen in Milton Keynes abgespielt hat, muss MANN erst einmal verkraften.

Mit Siegen gegen Gary Anderson, Rob Cross und eben Smith hat Greaves in einem Turnier gleich drei ehemalige PDC-Weltmeister geschlagen und damit eine Serie gekrönt, die schon im vergangenen Jahr ihren Anfang genommen hatte.

Da schlug sie nämlich Ende November im Halbfinale der Junioren-WM keinen Geringeren als Luke Littler und wurde vom Superstar höchstpersönlich als "besonderes Talent" geadelt.

Er habe einen Average von 107,4 Punkten gespielt und einen Neun-Darter nur knapp verpasst, schrieb Littler damals auf Instagram, "und trotzdem konnte ich nicht gewinnen. Fair Play an Beau Greaves und viel Erfolg in Minehead".

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Greaves gelingt Neun-Darter gegen Suljovic

Den ganz großen Triumph verpasste sie damals, im Finale zog sie gegen Gian van Veen den Kürzeren. Auch zu Beginn des neuen Jahres kam sie nicht richtig in Tritt.

Das aber änderte sich spätestens am 25. Februar, als sie beim Players Championship 6 nicht nur Mensur Suljovic schlug, sondern dabei auch noch einen Neun-Darter auf die Scheibe zauberte – als erste Frau bei einem Turnier der PDC Pro Tour.

Auf dem Weg zum nächsten Meilenstein bezwang sie beim Players Championship 9 nach Raymond van Barneveld auch noch Jonny Clayton, seines Zeichens aktueller Tabellenführer der Premier League Darts.

Greaves: Meilenstein von vor zwei Wochen schon wieder überholt

Mit ihrem Einzug ins Viertelfinale dieses Turniers schrieb sie erneut Geschichte - als erste Frau überhaupt, die jemals ein Viertelfinale auf der Pro Tour erreichen konnte.

Das ist erst zwei Wochen her – und nach ihrem Meisterstück am Montag schon wieder überholt.

Noch 2024 war sie der Meinung, Frauen könnten "niemals mit den Männern mithalten". Sie "glaube einfach nicht, dass wir jemals gut genug sein werden, um gegen Spieler wie Luke Humphries, Michael van Gerwen und Luke Littler anzutreten."

Zwei Jahre später steht fest: Sie selbst ist der beste Beleg dafür, dass auch diese These mittlerweile überholt ist.

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