Letzte Instanz
HSV: Mario Vuskovic scheitert im Dopingfall vor Schweizer Bundesgericht
Aktualisiert:
von SIDMario Vuskovic bleibt gesperrt
Bild: IMAGO/Lobeca/SID/IMAGO/Norbert Gettschat
Mario Vuskovic bleibt gesperrt. Der Abwehrspieler des Hamburger SV soll ein Dopingvergehen begangen haben. Gegen die Sperre legte er Berufung ein, die nun wohl zum letzten Mal abgewiesen wurde.
Im Kampf gegen seine vierjährige Dopingsperre hat Fußballprofi Mario Vuskovic auch in letzter Instanz wohl eine Niederlage erlitten. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, hat das Schweizer Bundesgericht die Berufung des 23 Jahre alten Kroaten gegen das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS abgewiesen.
Der CAS hatte die auch unter Fachleuten umstrittene Sperre gegen den früheren und künftigen Profi des Zweitligisten Hamburger SV Ende August bestätigt, Vuskovic bleibt somit bis November 2026 gesperrt. Weiter vorgehen gegen die Entscheidung in der Schweiz kann Vuskovic nicht, ihm würde theoretisch der Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bleiben. Die Erfolgsaussichten wären dort aber gering.
HSV hat Vuskovic an sich gebunden
Der HSV hatte den Vertrag mit dem Innenverteidiger aufgelöst, sich aber gleichzeitig auf eine erneute sportliche Zusammenarbeit ab 2026 geeinigt. Der ursprünglich bis Juni 2025 geltende Kontrakt hat keine Gültigkeit mehr. Vuskovic ist bis zum 15. November 2026 gesperrt.
Bei einer am 16. September 2022 von der Nationalen Anti Doping Agentur NADA genommenen Dopingprobe war körperfremdes Erythropoetin (EPO) bei Vuskovic nachgewiesen worden. Die Analyse der B-Probe bestätigte Mitte Dezember das Ergebnis der A-Probe.

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