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Borussia Mönchengladbach: Trainer Eugen Polanski poltert nach Handschlag-Eklat mit Mainzer Pressesprecherin
Aktualisiert:
von ranran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 02:16 Min
Nach dem Gladbacher Sieg bei Mainz 05 kam es zu einem Streit zwischen "Fohlen"-Trainer Eugen Polanski und der 05er Pressesprecherin um einen angeblichen verweigerten Handschlag.
Kuriose Szenen nach dem 1:0-Erfolg von Borussia Mönchengladbach im Freitagsspiel beim 1. FSV Mainz 05.
Bei der Heimkehr von Gästetrainer Eugen Polanski an seine alte Wirkungsstätte, wo der 39-Jährige zwischen 2009 und 2013 gespielt hat, wurde es im Nachgang der Partie kurios.
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Im Mittelpunkt stand dabei die Mainzer Pressesprecherin Silke Bannick. Polanski und der Gladbacher Sportchef Rouven Schröder, der ebenfalls eine Mainzer Vergangenheit hat, hätten sich ihrer Ansicht nach unpassend über den Sieg gegen ihren Ex-Klub gefreut hätten. Diese verweigerte nach der nächsten Niederlage für das Bundesliga-Tabellenschlusslicht dem Trainer offenbar den Handschlag.
Ein Umstand, der Polanski massiv missfiel. So sagte der Ex-Mainzer laut "Allgemeiner Zeitung" gut hörbar an die hochschwangere 44-Jährige gerichtet, "ob das die Hormone sind oder nicht".
Als der Coach auf der Pressekonferenz dann von Bannick vorgestellt wurde, entgegnte er vor laufenden Kameras: "Du brauchst mich gar nicht so anzugucken." Zu allem Übel nannte die Pressesprecherin Polanski dann auch noch versehentlich "Trainer vom Oberrhein" – die "Fohlen" sind aber bekanntlich die "Elf vom Niederrhein".
Handschlag-Eklat: Polanski findet Verhalten "respektlos"
Gegenüber der "Bild am Sonntag" bezog Polanski daraufhin Stellung zu dem Vorfall: "Ich fand es respektlos, dass sie mir den Handschlag verweigert hat, das habe ich ihr auch gesagt. Dann wollte sie mir erzählen, das sie die Hände voll hatte – darauf habe ich ihr gesagt, dass sie erst respektlos war und dann auch noch lügt. Aber ich bin da ganz entspannt, das wird schon wieder."
Bannick hatte die Situation nach der PK versucht zu beschwichtigen und gegenüber der "Allgemeinen Zeitung" betont, dass die beiden sich schon lange kennen würden. Sie sprach vom "lieben Pola", der die gesagten Sätze am nächsten Morgen wohl schon bedauern werde.
Auf Seiten der Mainzer hat man derweil offenbar eine andere Auffassung als deren Ex-Spieler zu den Geschehnissen. Der Meldung zufolge widersprachen die Mainzer seiner Schilderung des Sachverhalts.
Es hätte keinen absichtlich verweigerten Handschlag gegeben, davon könne keine Rede sein. Vielmehr hätte es eine Meinungsverschiedenheit darüber gegeben, ob der Jubel nach dem Sieg angemessen gewesen wäre. Ferner sei die Pressesprecherin nach der Partie zwischen zwei Interviews der Spieler Danny da Costa und Silvan Widmer eingebunden gewesen.
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