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Bundesliga

Bundesliga: Brisante Schiedsrichter-Ansetzung für den VfB Stuttgart - Manuel Gräfe holt zum Rundumschlag aus

Veröffentlicht:

von Dominik Hager

ran Fußball

Deniz Undavs harte Kritik an Schiri: "Mag den eh nicht!"

Videoclip • 01:28 Min


Beim Duell zwischen dem VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt kommt es zu einer brisanten Schiedsrichter-Ansetzung. Manuel Gräfe kann es nicht fassen.

Am 34. Spieltag kämpfen mit dem VfB Stuttgart, der TSG 1899 Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen drei Teams um den verbliebenen Champions-League-Platz.

In der Pole Position ist aktuell der VfB Stuttgart, der das um fünf Tore bessere Torverhältnis als Hoffenheim und drei Punkte mehr als Bayer 04 Leverkusen hat.

Das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt könnte für den VfB dennoch zur echten Nervenprobe werden. Ob es vom DFB eine gute Idee war, ausgerechnet Schiedsrichter Tobias Welz für die Partie anzusetzen, sei mal dahingestellt.

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Stuttgart und Welz mit brisanter Vorgeschichte: Undav wütet

Immerhin gibt es zu Welz und dem VfB eine brisante Vorgeschichte - und diese ist nur wenige Wochen alt. Beim knappen Weiterkommen der Stuttgarter im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg stand der Referee gleich mehrmals im Fokus.

Besonders eklatant war die Szene, in der er einen Treffer von Freiburg-Stürmer Lucas Höler in der Verlängerung aufgrund eines angeblichen Fouls abpfiff.

Die folgenschwere Entscheidung brachte sogar Deniz Undav auf die Palme. "Ich wäre als Stürmer ausgerastet. Einen krasseren Fehler, glaube ich, kannst du nicht machen als Schiri. Gut für uns natürlich, aber das darfst du nie und nimmer wegpfeifen", schimpfte der Stuttgarter Angreifer nach der Partie.

Zwar waren die Schwaben letztlich die Profiteure, jedoch war Undav generell sauer über die Art und Weise, wie Welz die Partie geleitet hat.

"Er hat das Spiel heute nicht richtig gut kontrollieren können. Er hat zu viele Gelbe Karten gegeben. Am Anfang vor allem irgendwelche Fouls gepfiffen, die keine Fouls waren", monierte Undav, ehe er sogar persönlich wurde. "Ich mag den eh nicht. Wir hatten schon mal ein Problem", verdeutlichte er.

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Gräfe mit scharfer Kritik an den DFB

Angesichts des hitzigen Duells im DFB-Pokal und den brisanten Aussagen von Deniz Undav vor nur rund drei Wochen, wird die Ansetzung von Welz auf das VfB-Spiel heftig diskutiert.

Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe übte in diesem Zusammenhang scharfe Kritik am DFB. "Wenn man denkt, es kann doch nicht noch schlimmer werden", lederte er bei X los: "Wie kann man nach der Vorgeschichte so auf Spielglück bei der Ansetzung setzen?"

"Es ist auch unverantwortlich - auch Welz gegenüber - auch wenn er vielleicht als Hesse darum selbst gebeten hat, damit in seinem letzten Spiel in der Nähe seine ganzen Freunde und Familienmitglieder kommen können", untermauerte der 52-Jährige seine Kritik.

Welz gehört neben Deniz Aytekin, Patrick Ittrich und Frank Willenborg zu den vier angehenden "Schiedsricher-Rentnern", die am 34. Spieltag ihre letzte Bundesliga-Partie leiten werden.

Gräfe befürchtet, dass Welz möglicherweise einen unschönen Abschied erleben könnte. "Man möchte doch im letzten Spiel der Karriere, in dem es um die Champions-League-Teilnahme geht, nicht eventuell mit Ärger vom Feld gehen", stellte er klar.

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Gräfe feuert gegen Bundesliga-Klubs und das Schiedsrichterwesen

Seinen wütenden Post setzte Gräfe mit einer allgemeinen Kritik an die deutschen Klubs fort. Diese müssen dem Ex-Schiedsrichter zufolge lernen, sich gegen Entscheidungen des DFB zu wehren.

"Die deutschen Vereine sind auch mittlerweile zu brav, denn sie denken, dass sie sich so sonst den Verband und die Schiedsrichter gegen sich aufbringen. Falsch gedacht, wie man an den Reaktionen international bei anderen Vereinen sieht", so sein Vorwurf.

Gräfe zufolge pfeifen einige Schiedsrichter international gewisse Vereine jahrelang nicht, wenn es in einer Partie mal Ärger gegeben habe.

Hierzlande werde hingegen "immer relativiert und sogar noch Verständnis aufgebracht. Fehler können passieren, aber nicht mehrere zu Lasten eines Vereins und das ohne Konsequenzen auf dem Niveau".

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