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FC Bayern München: Dusan Vlahovic, Charles de Ketelaere, Bradley Barcola? Die Transferpläne des FCB für den Sommer

Aktualisiert:

von Chris Lugert

ran Fußball

FC Bayern: Kane ratlos nach Schiri-Entscheidungen - "just crazy"

Videoclip • 04:33 Min


Nach dem bitteren Halbfinal-Aus in der Champions League richtet der FC Bayern München seine Aufmerksamkeit vermehrt Richtung Transfermarkt. Vor allem in der Offensive werden zahlreiche Kandidaten gehandelt. So ist der Stand der Dinge.

So enttäuschend der verpasste Einzug ins Finale der Champions League auch war: Der FC Bayern München will auf das Scheitern gegen Paris Saint-Germain nicht mit einer Überreaktion auf dem Transfermarkt antworten.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Kader, den wir haben, aber wollen im Detail natürlich noch besser werden", sagte Sportdirektor Christoph Freund am Freitag vor dem Bundesligaspiel beim VfL Wolfsburg (Sa., ab 18:30 Uhr im Liveticker).

Doch er betonte auch: "Wir diskutieren immer über Verbesserungen: Was kann der Mannschaft noch helfen? Das ist sehr komplex und hat nichts mit einem Spiel zu tun."

Wenn sich gegen PSG aber etwas gezeigt hat, dann war es die im entscheidenden Moment fehlende Kaderbreite in der Offensive. Die langfristige Verletzung von Serge Gnabry tat den Münchnern extrem weh, dass auch Lennart Karl wochenlang verletzt fehlte, verkomplizierte die Sache zusätzlich.

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FC Bayern: Wird Dusan Vlahovic wieder zum Thema?

Weshalb der Fokus im Transfersommer vor allem im vorderen Teil der Mannschaft liegen dürfte. Die "Gazzetta dello Sport" bringt wieder einmal Dusan Vlahovic ins Spiel, der Serbe soll die Bayern als Wunschziel auserwählt haben. Der Vorteil aus Münchner Sicht: Vlahovic wäre ablösefrei zu haben.

Zwar sei Juventus Turin durchaus daran interessiert, den 26-Jährigen zu halten, jedoch nur zu deutlich reduzierten Bezügen. Demnach wolle Juve künftig nur noch zwischen sechs und sieben Millionen Euro netto zahlen statt - wie bislang - zwölf Millionen Euro.

Allerdings soll die Position im Sturmzentrum laut "Sky" nicht die höchste Priorität bei der Kaderplanung der Bayern genießen, da intern mit Gnabry als Backup für Harry Kane geplant werde. Ein Name, der hingegen neu gehandelt wird, ist jener von Charles De Ketelaere. Laut Transferjournalist Sacha Tavolieri haben die Münchner großes Interesse am 25-Jährigen.

Der 1,92-Meter-Hüne kann sowohl im offensiven Mittelfeld als auch im Sturmzentrum spielen, könnte also sowohl die Zehnerposition von Jamal Musiala als auch die Neunerposition von Kane abdecken. De Ketelaere soll von Atalanta Bergamo bereits grünes Licht für einen Wechsel bekommen haben. Gespräche zwischen den Vereinen müssen demnach aber noch stattfinden.

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FC Bayern: Linker Flügel genießt Priorität

Wichtigste Baustelle für die Bayern sei aber zweifellos der linke Flügel. Seit Wochen wird der Name Anthony Gordon rund um die Säbener Straße intensiv gehandelt. Die Bayern sollen großes Interesse an dem Flügelspieler von Newcastle United zeigen.

Der 25 Jahre alte englische Nationalspieler wird bei "transfermarkt" mit einem Marktwert von 60 Millionen Euro taxiert, hat aber noch bis 2030 Vertrag. Ein Umstand, der die Ablösesumme nach oben treiben könnte. Dafür könnte ebenso ein mögliches Wettbieten sorgen. Allerdings wird Newcastle im kommenden Jahr nicht international spielen und muss die Financial-Fairplay-Regelungen der Premier League beachten, weshalb der Klub zum Verkauf gezwungen sein könnte.

Gordon wäre der gesuchte Herausforderer für Luis Diaz. Der Kolumbianer war in dieser Saison nach dem Abgang von Kingsley Coman quasi konkurrenzlos, bekam umgekehrt aber auch nur wenige Pausen. Die Situation auf dem rechten Flügel mit dem Tandem Michael Olise und Lennart Karl soll auch auf der Gegenseite implementiert werden.

Dabei helfen könnte auch Bradley Barcola. Wie "Sky" berichtet, nahm Sportvorstand Max Eberl jüngst wieder Kontakt mit PSG auf, um über einen möglichen Transfer zu sprechen. Allerdings fordere Paris um die 90 Millionen Euro für den Außenstürmer, der beim Champions-League-Sieger der Vorsaison aktuell meist nur von der Bank kommt. Eine Summe, die für die Münchner nicht zu stemmen ist.

Berichten zufolge stehen vereinsintern drei Topkandidaten inklusive Gordon auf der Liste für den linken Flügel. Weitere Kandidaten, wie etwa Mika Godts von Ajax Amsterdam, würden zwar beobachtet, das Thema sei derzeit aber nicht heiß.

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