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Lukas Podolski stichelt gegen den 1. FC Köln: "Tür nur so weit offen, dass eine Katze durchpasst"
Veröffentlicht:
von Dominik Hagerran Fußball
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Lukas Podolski hat Górnik Zabrze nach seinem Karriereende als aktiver Spieler übernommen. Der 40-Jährige bedauert jedoch, dass es mit dem 1. FC Köln nie zu einer Zusammenarbeit kam.
Im Alter von 40 Jahren hat die Karriere von Lukas Podolski einen runden Abschluss erhalten. Der Weltmeister aus dem Jahr 2014 gewann mit Górnik Zabrze den Pokal und die Vize-Meisterschaft.
Für den polnischen Klub ist es der zwischenzeitliche Höhepunkt einer Entwicklung, die seit dem Kommen Podolskis rasant nach oben ging. Auch nach seiner aktiven Laufbahn hat der langjährige Stürmer noch viele Pläne mit dem Verein. Podolski hat diesen schließlich mehrheitlich übernommen - und besitzt 86 Prozent der Anteile.
Podolski hat sich in diesem Rahmen verpflichtet, den Verein in den kommenden Jahren zu finanzieren.
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Podolski stolz auf die Entwicklung in Zabrze
Blickt Podolski auf die letzten Jahre zurück, kann er kaum fassen, was sich im Klub getan hat. "Vor fünf Jahren war da noch nichts. Wir haben dreieinhalb Monate kein Gehalt bekommen und in der Kabine gab es nur Kaltwasser. Der Rasenplatz war hart, weil die Heizung nicht ging", erinnert er sich im Podcast "Copa TS". Nun sei man "Pokalsieger und spielt Champions-League-Quali".
"Ich bin stolz, was ich hier in Zabrze erreicht habe. Seit ich hier angekommen bin, habe ich auch immer mehr hinter den Kulissen reingeschaut. Ich habe Sponsoren hierhergebracht, Logen verkauft, Spielertransfers gemacht und den Verein irgendwie wieder auf die Weltkarte gebracht", freut sich Podolski über seinen Beitrag und ist glücklich, wie der Klub "sportlich und finanziell aufgestellt" sei.
Podolski enttäuscht vom 1. FC Köln: "Gab einfach keine Annäherung"
Zwar hat Podolski in Zabrze eine spannende Aufgabe gefunden, jedoch hätte er sich gerne auch beim 1. FC Köln auf ähnliche Art und Weise eingebracht.
"Der FC ist der Verein, wo ich auch Bock hätte, was zu entwickeln", verdeutlichte er. Es habe auch Möglichkeiten gegeben, im Verein etwas mitzugestalten, jedoch letztlich "einfach keine Annährung" gegeben.
Offenbar wollten sich die Kölner nie mit voller Überzeugung auf Podolski einlassen. "Irgendwie war die Tür immer nur so weit offen, dass vielleicht nur eine Katze durchpasst. Daher ist es ein bisschen schade", monierte er.
Dabei ist sich der ehemalige Top-Stürmer durch sein Wirken in Polen sicher, dass er "Qualitäten besitze, Dinge auch neben dem Platz umzusetzen" und "Leute motivieren" zu können. "Das macht mir Spaß. Dasselbe hätte ich gerne beim FC gemacht die letzten Jahre", erläuterte er.
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1. FC Köln: Podolski bietet Hilfe an und stichelt gegen die Politik
Was noch nicht ist, kann aber irgendwann noch werden. Es ist nämlich keineswegs so, dass Podolski mit seinem Herzensverein gebrochen hat. "Ich sage nicht, dass ich eine Abneigung habe. Ich bin immer offen und immer gerne da, bin gerne in der Kurve und freue mich, dass es gut aussieht", machte er klar.
Zudem hat er die Hoffnung, dass der Verein mit Adidas im Rücken finanziell noch besser aufgestellt sein wird und das Geißbockheim "endlich ausgebaut" werden könne.
Einen Seitenhieb gegen die Politik konnte er sich dabei nicht verkneifen. "Ich hoffe, dass die komische Politik da in Köln einfach mal den Schalter umlegt und in Zukunft vielleicht das Stadion ausbaut, dass einfach in der Stadt und dem Verein etwas passiert", führte er aus.
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Podolski auch nach seiner Karriere ein Mann mit Visionen ist. Folgerichtig bietet er auch seine Hilfe an. "Wenn ich da mithelfen kann, dann mache ich das gerne", stellte er klar.
Nur müsste sich die Tür halt mal so weit öffnen, dass auch Podolski und nicht nur eine Katze durchpasst.
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