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Champions League - BVB wehrt sich gegen Bergamo-Auflagen: "Eklatanter Wertebruch"
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von SIDran Fußball
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Videoclip • 01:08 Min
Für das Rückspiel in der Champions League in Bergamo schließt Atalanta einige BVB-Fans vom Ticketverkauf aus. Das sorgt für Unmut in Dortmund.
Borussia Dortmund wehrt sich gegen den Ausschluss "bestimmter Personengruppen" für das Rückspiel der Champions-League-Playoffs bei Atalanta Bergamo am 25. Februar. "Teile unserer Fans auszuschließen, stellt für den BVB einen eklatanten Wertebruch und eine Form der Diskriminierung dar", teilte der Verein am Dienstag mit: "Sowohl mit Blick auf die grundlegenden Prinzipien von Borussia Dortmund als auch auf die gesamteuropäischen Werte des internationalen Fußballs."
Gemäß einer Auflage der Stadt Bergamo sollen nicht in Deutschland geborene Fans oder BVB-Fans ohne Wohnsitz in Deutschland keine Tickets kaufen dürfen. Der BVB "hat sich ausdrücklich und entschieden gegen diese Auflagen ausgesprochen, um allen Fans den Besuch unseres Auswärtsspiels zu ermöglichen", hieß es in der Mitteilung. Im "intensiven Austausch mit Atalanta Bergamo sowie der UEFA" soll kurzfristig eine Lösung gefunden werden. Den Dortmundern stehen 1300 Eintrittskarten zu.
Kovac über BVB: "Auf einem guten Weg"
Sportlich sieht Trainer Niko Kovac Borussia Dortmund nach Monaten, in denen häufig das Ergebnis, aber nicht die Leistung stimmte, auf einem guten Weg. "Viele Sachen funktionieren, viele Sachen stimmen. Wir spielen erfolgreich, wir schießen viele Tore, sind variabel. Wir verteidigen gut", sagte Kovac.
Das sei "der moderne Fußball", betonte Kovac vor dem Playoff-Hinspiel in der Champions League gegen Atalanta Bergamo am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video), er warnte aber auch: "Die Balance muss stimmen." Gegen eine Mannschaft wie Bergamo müsse der BVB "hinten sicher stehen, um vorne die Chancen zu nutzen".
Champions League: Dortmund vor Atalanta gewarnt
Der Gegner, Tabellensechster der italienischen Serie A, gehört nicht zur A-Klasse des europäischen Fußballs, sei aber keinesfalls zu unterschätzen. "Das ist eine richtig tolle Mannschaft, die über Jahre gewachsen ist und vor zwei Jahren die Europa League gewonnen hat", sagte Kovac. "Sie haben etwas entwickelt, was en vogue ist: Es geht Mann gegen Mann über den ganzen Platz." Er sehe die Chancen daher "bei 50:50".
Zumal Kovac in der Verteidigung improvisieren muss. "Vier Innenverteidiger sind verletzt", berichtete er - denn neben Emre Can und Filippo Mane stehen nun auch noch Abwehrchef Nico Schlotterbeck (muskuläre Probleme) und Niklas Süle (Oberschenkelzerrung) nicht zur Verfügung. Luca Reggiani (18) wird wohl wie schon in der zweiten Halbzeit gegen Mainz 05 (4:0) spielen, Kovac könnte auch Julian Ryerson nach innen ziehen: "Wir werden schon eine Lösung finden."
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