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Champions League

"Diebstahl" in Madrid? FC Barcelona kündigt nächste Schiedsrichter-Beschwerde bei UEFA an

Aktualisiert:

von ran/SID

ran Fußball

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Videoclip • 02:48 Min


Der Traum vom Titel ist geplatzt - und der FC Barcelona fühlt sich wie schon nach dem Hinspiel betrogen. Präsident Laporta kündigt deshalb den nächsten Einspruch an.

Beim FC Barcelona brodelt es. Und einmal mehr ist der Schiedsrichter im Fokus der Katalanen.

Vereinspräsident Joan Laporta nannte die Schiedsrichterleistung nach dem Aus im Viertelfinale der Champions League eine "unerträgliche Schande" und kündigte eine erneute Beschwerde an wie bereits nach dem Hinspiel. Die wurde als "unzulässig" abgelehnt. Was Laporta freilich nicht von einem erneuten Einspruch abhält.

"Wir können DAS nicht akzeptieren. Wir haben bereits eine Beschwerde bei der UEFA eingereicht, und ich glaube, wir werden eine weitere einreichen", wird Laporta von Transfer-Experte Fabrizio Romano zitiert. Und weiter: "Was sie uns angetan haben, ist eine Schande, das ist nichts, was wir akzeptieren und einfach weitermachen können."

Hansi Flick wollte keinen Kommentar zum Schiedsrichter abgeben, wie der Barca-Trainer nach dem herzzerreißenden Aus erklärte, es bringe ja doch nichts: "So sind das Leben und der Fußball."

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FC Barcelona: Raphinha rastet völlig aus

Zumindest einer seiner Topstars sah das am Ende einer atemlosen Champions-League-Nacht aber völlig anders und explodierte.

"Wir wurden beraubt!", schimpfte der verletzte Raphinha in der Mixed Zone des Estadio Metropolitano, in dem, wie die Sportzeitung "Marca" es beschrieb, "kein Konzert der Welt noch mehr Dezibel hätte erzeugen können". Der Brasilianer brach ebenso aus, so heftig, dass ihm eine Strafe droht.

"Noch einmal ist es passiert", rief er, "diese Runde wurde uns gestohlen!" Er versuche zu verstehen, "warum der Schiedsrichter Angst hat, dass Barca weiterkommt. Unglaublich." Derlei Verschwörungstheorien sind beim Kontinentalverband UEFA traditionell nicht gerne gesehen.

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FC Barcelona: Um diese Szenen geht es

Barca fühlte sich in drei entscheidenden Situationen von Schiedsrichter Clement Turpin benachteiligt: Beim vermeintlichen Foul an Dani Olmo im Atletico-Strafraum (40.), bei der Aberkennung des (Abseits-)Tores von Ferran Torres (55.) und bei der Roten Karte gegen Eric Garcia (80.) wegen einer Notbremse gegen Alexander Sörloth.

Flick sprach nicht über den Referee, sondern voller "Stolz" über seine Spieler, die besonders in der ersten Halbzeit grandiosen Fußball geboten hatten. Durch ihre zwischenzeitliche 2:0-Führung zwangen sie Atlético, am Spiel aktiv teilzunehmen. "Wir haben eine fantastische erste Hälfte gespielt, hätten aber mehr Tore machen müssen", sagte der 61-Jährige. "Wenn man auf beide Spiele schaut, hätten wir es verdient gehabt, weiterzukommen. Es ist sehr enttäuschend, aber wir kommen wieder."

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