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Champions League

FC Bayern München: Gelbe Karten in Bergamo - Ex-Referee glaubt an Zusatz-Sperre für Olise und Kimmich

Veröffentlicht:

von Franziska Wendler

ran Fußball

FC Bayern: Kimmich und Olise gelbgesperrt - Kompany muss schmunzeln

Videoclip • 02:18 Min


Haben die Gelben Karten von Joshua Kimmich und Michael Olise in der Champions League ein Nachspiel? Ex-Referee Manuel Gräfe äußert Befürchtungen.

Von Franziska Wendler

Gehen die Gelben Karten von Joshua Kimmich und Michael Olise für den FC Bayern München doch nicht so glimpflich aus? Beim 6:1-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Atalanta Bergamo handelten sich die zwei FCB-Stars spät in der Partie jeweils Gelb wegen Zeitspiels ein.

Gleich im Anschluss kam die Frage auf, ob beide dies absichtlich getan hatten, schließlich sind sie damit im Rückspiel gegen Bergamo gesperrt. Ins Viertelfinale, in dem nach dem 3:0-Sieg von Real Madrid gegen Manchester City wahrscheinlich die Königlichen warten, würden sie dann unbelastet starten.

Das Problem: Sollte die Disziplinarkommission der Uefa ein Verfahren einleiten, könnte sogar noch eine Extra-Sperre von einem weiteren Spiel ausgesprochen werden.

Gräfe befürchtet längere Sperren für Kimmich und Olise

Ex-Referee Manuel Gräfe hat diesbezüglich bereits Befürchtungen. "Kimmich und Olise droht längere Sperre als nur ein Spiel", formulierte er bei "X".

Weiter schreibt er: "Beide erhalten beim Stand von 6:0 (!) wegen deutlichem Zeitspiel eine Gelbe und sind nun im Rückspiel gesperrt, aber frei vor Sorgen in den nächsten Runden bei dort schwierigeren Spielen… Ramos wurde deshalb mal für zwei Spiele gesperrt und es wäre deshalb nicht überraschend, wenn das nun auch beide Spieler vom FCB trifft!"

Real-Legende Sergio Ramos wurde im Jahr 2019 von der Uefa für zwei Spiele aus dem Verkehr gezogen, nachdem er sich im Achtelfinal-Hinspiel gegen Ajax Amsterdam absichtlich Gelb abgeholt und dies in der Folge auch noch zugegeben hatte.

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Bundesliga-Transfergerüchte: Kim rückt in den Fokus des FC Chelsea

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    Minjae Kim (FC Bayern)
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    Marco Canoniero

  • Schlug in Leipzig voll ein: Yan Diomande

    Yan Diomande (RB Leipzig)
    Leipzig-Youngster Yan Diomande zählt zu den großen Entdeckungen der Saison. Dies hat offenbar auch Manchester United festgestellt, die laut der spanischen Zeitung "Sport" Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Demnach hätte der Flügelspieler die ManUnited-Bosse mit seiner "Schnelligkeit und Dribbelfähigkeit" beeindruckt. Allerdings läuft sein Vertrag bei RB bis Sommer 2030, sodass die mögliche Ablöse sehr hoch ausfallen dürfte.

    AFP/SID/RONNY HARTMANN

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    Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
    Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.

    IMAGO/Buzzi

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    Luka Vuskovic (Hamburger SV)
    Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

    IMAGO/HMB-Media

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    Said El Mala (1. FC Köln)
    Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

    IMAGO/Revierfoto

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    Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

    2025 Getty Images

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    Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

    2025 Getty Images

  • Leicester City v Wrexham AFC - Sky Bet Championship

    Jeremy Monga (Leicester City)
    ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

    2025 Getty Images

  • Borussia Dortmund v Bayer 04 Leverkusen - DFB Cup: Round of 16

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    Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

    2025 Getty Images


Olise und Kimmich gaben derweil gar nichts zu. Während sich der Franzose überhaupt nicht äußerte, bestritt Kimmich eine mögliche Absicht. Der 31-Jährige hatte vor der Ausführung eines Freistoßes mehrmals abgestoppt. Gegenspieler Yunus Musah war in der Folge so genervt, dass er den Ball wegkickte und wie Kimmich Gelb sah.

"Ich glaube, wenn der (Musah, Anm.d.Red.) nicht durchdreht, dann gibt es auch keine Gelbe Karte. Ich habe schon lange gebraucht, wollte jetzt nicht ins Pressing reinspielen. Ich habe zu lang gebraucht auf jeden Fall. Ich glaube trotzdem, wenn der nicht auf mich zustürmt, dann lässt es der Schiri vielleicht durchgehen", hatte der DFB-Kapitän in der Folge erklärt.

Gräfe überzeugt Erklärung nicht

Überzeugen konnte die Kimmich-Begründung Manuel Gräfe derweil aber nicht: "Die Begründung von Kimmich war ein guter Versuch und clever formuliert, aber die Uefa wird sich daraufhin die Bilder anschauen und feststellen, dass der Ball am Anfang gut spielbar war (Tah war frei), er den Ball hätte auch lang schlagen können und da die Bayern sonst auch ganz eng am eigenen Strafraum sowie viel gepresster aufbauen, dürfte insofern die Argumentation nicht überzeugen."

Und weiter: "Da es zudem bei 6:0 auch keinen wirklichen Grund gibt, auf Zeit zu spielen, wäre alles andere als eine Ermittlung und Sperre überraschend. Wäre das bei 2:0 oder 3:0 passiert, dann wären beide sicher um eine Untersuchung herumgekommen, aber bei 6:0 und dann auch noch beide Spieler beim gleichen Spielstand in dieser Art ist sehr auffällig."

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Haben Olise und Kimmich Glück?

Ob am Ende wirklich gegen die beiden Bayern-Stars ermittelt wird, ist derweil noch völlig offen. Auf eine Anfrage der "Deutschen Presse-Agentur" wollte sich der Verband nicht äußern. "Sobald Vorfälle gemeldet werden, werden Verfahren eingeleitet", hieß es lediglich.

Was sich für Kimmich und Olise positiv auswirken dürfte: Referee Espen Eskas trug laut der französischen Zeitung "L'Equipe" kein auffälliges Verhalten im Spielberichtsbogen ein.

Nach Meinung von Gräfe könnten die Münchner aber auch aus einem anderen Grund um eine mögliche Zusatzsperre herumkommen.

"Glück könnten sie haben, wenn die Uefa bei den Topspielen in den nächsten Runden die besten Spieler an Bord haben will und die Argumentation von Kimmich für die Uefa gut genug war", lässt er wissen: "Allerdings sitzen bei der Uefa auch keine Amateure und jeder weiß, was dort abgelaufen ist. Jetzt muss abgewartet werden, aber eine Sperre von einem weiteren Spiel droht!"

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