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Power Ranking der Champions League: Real Madrid im freien Fall - ist Bayern wirklich konkurrenzfähig?

Aktualisiert:

von Tobias Wiltschek

ran Fußball

FC Bayern: Kein Risiko bei Neuer - Urbig spielt in Stavanger

Videoclip • 02:40 Min


Wie gut sind die europäischen Top-Teams vor dem 2. Spieltag der Champions League in Form? ran macht den Check und präsentiert das Power Ranking.

Nach einer gefühlten Ewigkeit meldet sich die Champions League zurück. Nicht weniger als fünf Wochen ist der erste Spieltag der Ligaphase schon wieder her.

Das ist so lange, dass sich viele Fans wahrscheinlich schon gar nicht mehr daran erinnern können.

Denjenigen sei gesagt: Doch, da war schon was. Anfang September besiegte der FC Bayern beispielsweise Bodö/Glimt mit 5:0, und RB Leipzig ging in Como direkt am gleichnamigen See mit 1:4 unter.

Seitdem hat sich bei den Teams der europäischen Königsklasse einiges getan. Doch wie haben sich die Ergebnisse auf die Bewertung der Mannschaften im Hinblick auf den zweiten Spieltag ausgewirkt?

ran zeigt das aktuelle Power Ranking der Champions League. Die Zahl in Klammern gibt die Position der jeweiligen Teams beim letzten Ranking an.

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Champions League: Kanonenfutter

Platz 36 (36.) : Sabah FK Masazir

Platz 35 (35.): Slovan Bratislava

Platz 34 (34.): Linzer ASK

Platz 33 (28.): Feyenoord Rotterdam

Platz 32 (32.): Viking Stavanger

Platz 31 (29.): OSC Lille

Platz 30 (30.): Slavia Prag

Platz 29 (31.): Schachtar Donezk

Platz 28 (27.): Fenerbahce Istanbul

Platz 27 (33.): AEK Athen

Champions League: Außenseiter

Platz 26 (20.): RB Leipzig

Platz 25 (17.): Club Brügge

Platz 24 (15.): PSV Eindhoven

Platz 23 (21.): FK Bodö/Glimt

Platz 22 (22.): FC Villarreal

Platz 21 (23.): VfB Stuttgart

Platz 20 (26.): RC Lens

Platz 19 (12.): Galatasaray Istanbul

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Champions League: Verfolger

Platz 18 (24.): Como 1907

Platz 17 (19.): Aston Villa

Platz 16 (16.): SSC Neapel

Platz 15 (13.): Manchester United

Platz 14 (18.): AS Rom

Platz 13 (11.): FC Liverpool

Platz 12 (25.): Real Betis

Platz 11 (9.): Sporting Lissabon

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Platz 10 (10.): Borussia Dortmund

Beim BVB kann man mit dem Start in die neue Saison alles in allem zufrieden sein. Einen faden Beigeschmack hinterließ das 2:2 im Heimspiel am vergangenen Freitag gegen Werder Bremen dennoch.

Schließlich sahen die Dortmunder nach späten Toren von Daniel Svensson und Nico Schlotterbeck schon wie der Sieger aus, ehe Bremen mit noch späteren Toren noch ein Unentschieden erkämpfte. Es passte ins Bild, dass Niclas Füllkrug sein Ex-Team mit dem Tor in der Nachspielzeit aus allen Träumen riss.

Mit einem weiteren Sieg und damit einem perfekten Bundesliga-Start im Gepäck wäre das Selbstbewusstsein der Schwarz-Gelben wohl noch größer gewesen, wenn sie am Mittwoch bei Bodö/Glimt am Polarkreis antreten.

Doch auch so sollte beim Überraschungsteam der vergangenen Saison was zu holen sein. Dafür aber dürfen die Dortmunder den Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Denn besonders zu Hause auf ihrem Kunstrasenplatz haben die Norweger schon ganz andere Teams mit einer Niederlage wieder nach Hause geschickt.

Niclas Füllkrug verhinderte in der Nachspielzeit den Dortmunder Sieg

Bild: Kirchner-Media


Platz 9 (6.): Real Madrid

Gerade noch in den Top Ten behaupten sich die "Königlichen". Das Team von Rückkehrer Jose Mourinho hat zwar das erste Spiel in der Champions League gegen Inter Mailand genauso gewonnen wie drei der letzten vier Liga-Partien.

Doch die Niederlage gegen Stadtrivale Atletico am 20. September war nicht das einzige Spiel in letzter Zeit, in dem Real nicht die gewohnte Dominanz ausstrahlen konnte. Zuletzt gewann man zwar durch das Tor des Ex-Leipzigers Yan Diomande gegen Villarreal mit 1:0.

Das Bild, das die Madrilenen abgaben, war aber nicht das einer siegreichen Mannschaft. Vielmehr stachen sie durch Disziplinlosigkeiten heraus. Zunächst sah Vinicius Jr. im Anschluss an sein vermeintliches Tor zum 2:0 die Rote Karte, weil er im Vorfeld des später einkassierten Treffers seinem Gegenspieler an den Haaren gezogen hatte. Und Mourinho sorgte dann auch noch für einen Eklat, weil er – angeblich aus Angst, sich gegenüber den Schiedsrichtern im Ton zu vergreifen – nicht zur obligatorischen Pressekonferenz erschien.

Platz 8 (14.): FC Porto

Die Portugiesen sind neu im Klub der besten 10 und ersetzen praktisch die Landsleute von Sporting in den Top 10. Während der Hauptstadtklub zumindest einstweilen nicht mehr zum elitären Kreis gehört, hat sich der FC Porto Zugang zu eben selbigem verschafft.

Porto hat zwar das erste Spiel in der Champions League verloren. Doch war der Gegner nicht irgendjemand, sondern die Startruppe vom Manchester City. Und zweitens ist das 0:2 schon so lange her, dass sich kaum noch jemand daran erinnert.

Seitdem aber eilen die "Drachen" in der heimischen Liga von Sieg zu Sieg und haben dabei mal eben auch den Rekordmeister Benfica Lissabon mit 3:1 besiegt. In der Tabelle steht Porto mit einer perfekten Bilanz von acht Siegen aus acht Spielen ganz vorn.

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Platz 7 (8.): Atletico Madrid

Während Real in der spanischen Liga schon zwei der ersten acht Spiele verloren hat, musste Atleti erst eine Niederlage hinnehmen und steht in der Tabelle vor den "Königlichen".

Was alleine schon beeindruckend ist, wird umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass der eigentliche Topstürmer Julian Alvarez bislang in der Liga nur viermal eingewechselt wurde und noch an keinem Tor beteiligt war.

Seit er in der Sommerpause in aller Öffentlichkeit seinen Wechsel zum FC Barcelona forcieren wollte, hat es der Argentinier schwer bei seinem Landsmann Diego Simeone. Die Mannschaft aber lässt sich davon nicht beeindrucken.

Solange Alvarez in den Torstatistiken fehlt, erledigen den Job in der Liga eben andere: Mittelfeldspieler Alex Baena (4), Stürmer Jonathan David (3) und der ehemalige Leverkusener Linksverteidiger Alejandro Grimaldo (3) sind bislang die torgefährlichsten Spieler der Rojiblancos.

Platz 6 (7.): Inter Mailand

Die Internazionale repräsentiert Italien nun schon recht lange als einzige wettbewerbsfähige Mannschaft in der europäischen Spitzenklasse. Das gilt auch für die ersten Wochen der laufenden Saison.

Auch wenn es zum Auftakt der Ligaphase in der Champions League eine knappe Niederlage gegen Real Madrid gab, sollte es am Einzug der Nerazzurri in die K.o.-Phase keine Zweifel geben.

Dafür ist der Kader rund um den Vizeweltmeister Lautaro Martinez immer noch zu stark besetzt. In der Serie A grüßt Inter trotz der ersten Punktverluste beim 2:2 gegen die Roma von der Spitze, und in der Champions League sollte es angesichts des folgenden Heimspiels gegen Club Brügge auch wieder aufwärts gehen.

Platz 5 (4.): Paris Saint-Germain

Vor dem ersten Spieltag noch auf Platz vier eingestuft, geht es für PSG nun eine Position nach hinten.

Das aber liegt weniger daran, dass der Titelverteidiger schwächeln würde. Vielmehr wurde er, aber nicht nur er, von einem anderen Team überholt, von dem später noch die Rede sein wird.

Nach einem unfassbar schlechten Saisonstart hat sich Paris nun wieder gefangen und dem klaren 6:1 in der Champions League gegen Slovan Bratislava drei weitere Siege in der Ligue 1 folgen lassen.

Von der Tabellenspitze ist der Hauptstadtklub nach sechs Spieltagen trotzdem noch drei Punkte und fünf Plätze entfernt.

Paris Saint-Germain findet langsam wieder zurück in die Spur

Bild: ZUMA Press Wire


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Platz 4 (2.): FC Arsenal

Die "Gunners", in der vergangenen Saison noch Finalgegner von PSG in der Champions League, büßen im Vergleich zum letzten Power Ranking sogar zwei Plätze ein.

Das Team von Trainer Mikel Arteta konnte sich zwar zum Auftakt der Ligaphase knapp mit 1:0 bei der SSC Napoli durchsetzen, ist aber in der englischen Premier League im Titelkampf etwas ins Hintertreffen geraten.

Grund dafür war die völlig überraschende und in der Höhe fast schon blamable 0:3-Niederlage vor der Länderspielpause gegen Brighton & Hove Albion.

Auch gegen Leeds United am vergangenen Wochenende tat sich Arsenal lange schwer. Nach dem Rückstand riss sich der englische Meister aber zusammen und gewann noch mit 2:1. Gut für die "Gunners": Kai Havertz ist wieder fit, nachdem er sich im Nations-League-Spiel des DFB-Teams gegen die Niederlande verletzt hatte.

Platz 3 (3.): FC Bayern München

Die Münchner sind nach wie vor das beste Bundesliga-Team in den Top 10. Zur Spitzenposition reicht es für die Bayern allerdings (noch) nicht.

Zwar haben sie mit Harry Kane und Michael Olise zwei der derzeit weltbesten Spieler in ihren Reihen. Doch eine Mannschaft besteht bekanntlich nicht nur aus Offensiv-Künstlern.

Dass der deutsche Rekordmeister noch nicht da ist, wo er gerne wäre, hat erst das Spiel am vergangenen Samstag in Augsburg gezeigt. Da ließ man sich vom engagierten Außenseiter teilweise den Schneid abkaufen und musste sich am Ende mit einem 2:2 begnügen.

Da es zu so einem frühen Saisonzeitpunkt schon das zweite Remis der Bayern war, reicht es zumindest aktuell selbst in der Bundesliga nicht zur Tabellenführung.

Platz 2 (5.): Manchester City

Die Skylues sind das Team mit dem größten Sprung nach vorn unter den Top-Mannschaften Europas. Von Platz fünf geht es rauf auf Platz zwei.

Dabei wird in dem Zusammenhang ausdrücklich darauf hingewiesen, dass hier nur die Leistung der Mannschaft bewertet wird und nicht das Chaos, das die Verantwortlichen im Hintergrund mit ihrem mutmaßlichen Mega-Betrug durch Scheinverträge und anderer Dreistigkeiten angerichtet haben.

Wie das Team von Guardiola-Nachfolger Enzo Maresca beim 3:0-Sieg in Liverpool auf das gewaltige öffentliche Echo im Zuge des Schuldspruchs gegen den Klub reagiert hat, ist aller Ehren wert.

Mit dem Sieg beim jahrelangen Rivalen hat ManCity nicht nur die perfekte Bilanz zum Saisonauftakt gewahrt, sondern auch die Tabellenführung in der Premier League gefestigt.

Platz 1 (1.): FC Barcelona

In den Top 10 zu Platz eins reicht es für die Cityzens allerdings nicht. Denn dort thront weiterhin das Team von Hansi Flick.

Acht Spiele, acht Siege zum Start in La Liga, dazu das deutliche 5:1 zum Auftakt der Champions League gegen Feyenoord: Der FC Barcelona bleibt das Maß aller Dinge auf dem Kontinent.

Dabei ist nicht allein die Anzahl der Siege entscheidend, sondern vor allem das offensive Spektakel, das die Katalanen den Zuschauern bieten. Sage und schreibe 34 Tore und damit mehr als vier pro Spiel erzielt Barca bislang in der heimischen Saison.

Allein Toptorjäger Raphinha hat schon zwölfmal genetzt und damit häufiger als die Teams der beiden Schlusslichter Valencia und Malaga zusammen. In der Champions League darf sich Galatasaray schon mal auf stürmische Zeiten gefasst machen.

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