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Fußball - Nach England-Remis: Tuchel wettert gegen deutschen Schiedsrichter

Veröffentlicht:

von SID

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Thomas Tuchel stinksauer auf deutschen Schiedsrichter

Videoclip • 01:10 Min


Gegen Uruguay reicht es für England nur zu einem Unentschieden. Thomas Tuchel lässt sich danach über den Schiedsrichter aus, der ein Landsmann von Englands Nationaltrainer ist.

Kein Handschlag, kein Austausch mehr erwünscht: Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel machte aus seinem Ärger über die Leistung des deutschen Schiedsrichters Sven Jablonski beim 1:1  in Wembley keinen Hehl.

"Ich habe nicht mit ihm gesprochen, ich will es auch nicht", sagte Tuchel: "Es war über das gesamte Spiel überhaupt keine gute Leistung."

England: Keine Karte nach Foden-Verletzung

Speziell zwei Szenen erzürnten Tuchel: die Elfmeterentscheidung nach VAR-Eingriff vor dem Ausgleich durch Fede Valverde in der Nachspielzeit (90.+4) und ein hartes Foul gegen Mittelfeldstar Phil Foden, das ohne Kartenbestrafung blieb, obwohl Foden verletzt ausgewechselt werden musste.

Zudem habe es laut Tuchel noch Diskussionen gegeben, "dass ein Spieler zwei Gelbe Karten bekommen habe und nicht vom Platz gestellt worden sei", so der Trainer: "Okay, ein schlechter Tag im Büro."

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Tuchel kritisiert Jablonski: Sarkasmus wegen VAR-Intervention

Das zum Elfmeter führende Foul von Ben White, der in der 81. Minute den Führungstreffer der Engländer erzielt hatte, sei "sehr wenig" gewesen, sagte Tuchel: "Natürlich gibt es einen Kontakt, aber es ist so offensichtlich, was der Stürmer versucht."

Schiedsrichter Jablonski hatte die Szene zunächst ähnlich beurteilt und keinen Strafstoß verhängt. Dass er nach Eingriff des Video-Assistenten dann doch Elfmeter gab, ordnete Tuchel sarkastisch ein.

"Ich war überrascht, dass der VAR verfügbar ist", sagte der 52-Jährige: "Ich dachte, er würde nicht funktionieren, denn die Grätsche gegen Phil Foden wurde nicht einmal überprüft. Und auch die gegen Noni Madueke wurde nicht überprüft. Und dann wird die Szene auf einmal überprüft."

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Zwei England-Stars verletzt

Wie für Foden war auch für Madueke das Spiel verletzungsbedingt vorzeitig beendet. Nach einem Zusammenprall mit Uruguays Rodrigo Aguirre musste er benommen vom Feld (38.).

Foden wurde Anfang der zweiten Halbzeit von Ronald Araujo mit der offenen Sohle am Knöchel getroffen und musste wenige Minuten später Cole Palmer weichen (56.).

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