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Paris Saint-Germain: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Besitzer Nasser Al-Khelaifi

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von ran.de

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Videoclip • 01:13 Min


Die französische Antikorruptionsorganisation Anticor hat bei der Pariser Staatsanwaltschaft Anzeige gegen PSG-Besitzer Nasser Al-Khelaifi erstattet.

Ärger für PSG-Besitzer Nasser Al-Khelaifi.

Wie die französische Zeitung "L'Equipe" berichtet, soll der Antikorruptionsverein Anticor Anfang März Anzeige erstattet haben.

Der Grund dafür ist allerdings nicht sportlicher Natur. Der 52-Jährige soll bei den Verhandlungen um die TV-Rechte der Ligue 1 2024 unzulässige Beeinflussung genommen haben.

Der Katari besitzt ebenfalls die beIN Media Group, ein weltweites Sport- und Unterhaltungsnetzwerk, welches zufälligerweise auch die TV-Rechte an der Ligue 1 von 2024 bis 2029 innehat. beIN sendet die erste und zweite französische Liga in Nahost, Nordafrika, der Türkei, den USA sowie Kanada.

Der Deal soll circa 78,5 Millionen Euro pro Saison wert sein. Bei den Verhandlungen im Jahr 2024 soll Al-Khelaifi offenbar Druck auf andere Vereinspräsidenten ausgeübt haben, um das Angebot von beIN für die TV-Rechte zu begünstigen.

PSG: Besitzer Nasser Al-Khelaifi in zahlreiche Rechtsstreits verwickelt

Dieses Verfahren reiht sich in eine lange Reihe von Rechtsstreits ein, die es rund um den PSG-Besitzer gibt. Erst im Februar berichtete "Le Monde", dass die französische Justiz gegen den Verwalter der katarischer Staatsfonds ermittelt. Bei diesem Verfahren geht es um mutmaßliche Beihilfe zum Amtsmissbrauch und mögliche Einflussnahme durch Manipulation des Stimmverhaltens eines katarischen Großaktionärs.

Der 52-Jährige wurde 2023 zudem von dem französisch-algerischen Lobbyisten Tayeb Benabderrahmane der "Entführung, der Freiheitsberaubung und der Folter" beschuldigt.

Trotz zahlreicher Gerichtsverfahren und jahrelanger Ermittlungen wurde Al-Khelaifi allerdings nie einer Straftat für schuldig befunden.

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