2. Bundesliga
2. Bundesliga: Hannover 96 beschert Elversberg Matchball - Magdeburg vor Klassenerhalt
Veröffentlicht:
von SIDran Fußball Bundesliga
BVB-Stars sagen Goodbye - kaum Wehmut im Netz
Videoclip • 01:51 Min
In der 2. Bundesliga verpasst Hannover 96 den Sieg gegen Bochum und muss damit einen weiteren Dämpfer im Aufstiegskampf hinnehmen. Magdeburg steht nach einem Sieg in Kiel kurz vor dem Klassenerhalt. Braunschweig verschafft sich Luft im Abstiegskampf.
Hannover 96 droht seine gute Position im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga weiter zu verspielen und hat den vorläufigen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verpasst.
Eine Woche nach dem dramatischen Last-Minute-3:3 gegen Preußen Münster kam das auswärtsstärkste Team der Liga beim VfL Bochum nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Zum Ende des 33. Spieltags könnte die SV Elversberg am Sonntag (ab 13:30 Uhr im Liveticker) mit einem Sieg bei Fortuna Düsseldorf den Aufstieg quasi perfekt machen.
An der Castroper Straße erzielte Maik Nawrocki (50.) die Führung für die seit acht Spielen ungeschlagenen Niedersachsen. Farid Alfa-Ruprecht (55.) glich kurz darauf aus. Für Hannover, das damit im Saisonfinale im Fernduell mit dem SC Paderborn um den Relegationsplatz spielt, wäre der zweite Platz bei einem Elversberger Erfolg (alle 59 Punkte) aufgrund der Tordifferenz nur noch theoretisch zu erreichen.
Typisch für 96 unter Christian Titz kam der Gast auf hohe Ballbesitzwerte, ohne zunächst Torgefahr zu erzeugen. Bochum, das durch das 0:2 von Arminia Bielefeld beim 1. FC Kaiserslautern den Klassenerhalt bereits vor dem Anpfiff sicher hatte, stand in der Anfangsphase gut gestaffelt, 96 fand kein Durchkommen.
Nach Wiederbeginn präsentierte sich Hannover mit mehr Elan - und belohnte sich prompt durch einen Nawrocki-Kopfball. Doch die Führung bestand nur kurz: Alfa-Ruprecht zirkelte den Ball am Strafraumeck sehenswert ins lange Eck. Im Anschluss kamen beide Teams zu weiteren Gelegenheiten, mussten sich jedoch mit der Punkteteilung begnügen.
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Magdeburg nach Sieg in Kiel fast gerettet
Der 1. FC Magdeburg machte mit einem klaren Sieg bei Holstein Kiel den Klassenerhalt so gut wie perfekt.
Das Team von Trainer Petrik Sander setzte sich an der Ostsee verdient mit 3:1 (2:0) durch. Schon am Sonntag kann bei Patzern der Konkurrenz der Verbleib in der Liga auch rechnerisch sicher sein.
Jean Hugonet (40.), Dariusz Stalmach (45.+2) und Baris Atik (56.) trafen für den FCM, der eine Woche nach dem 1:0 gegen Hertha BSC den nächsten wichtigen Dreier folgen ließ. Für die bereits geretteten Kieler endete eine Serie von vier Siegen in Folge, das Tor von Adrian Kapralik (90.+2) kam zu spät.
Für die Störche begann die Partie bitter, Mittelfeldspieler Kasper Davidsen verletzte sich in der 3. Minute und musste vom Platz. In der Folge entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Begegnung, ehe die Gäste kurz vor der Pause zweimal zuschlugen. Erst stand Hugonet goldrichtig und traf aus kurzer Distanz, dann legte Stalmach per Kopf nach.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgte eine direkt verwandelte Ecke für die Entscheidung. Atik beförderte den Ball in den Strafraum, wo weder Freund noch Feind eingriffen. Anschließend war Magdeburg dem vierten Treffer nahe, den Schlusspunkt setzte aber Kapralik.
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Erfolg gegen Dresden: Braunschweig mit großem Schritt
Eintracht Braunschweig gelang ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt und verlängerte das Zittern bei Dynamo Dresden.
Die Niedersachsen setzten sich gegen die Sachsen etwas glücklich mit 2:1 (1:0) durch und vergrößerten ihr Polster auf die Abstiegsränge vor dem letzten Spieltag auf vorerst drei Punkte. Dresden liegt vier Zähler vorne und kann den Klassenerhalt am Sonntag auf dem Sofa feiern.
Mittelfeldspieler Florian Flick (20.) mit seinem ersten Tor im Eintracht-Dress und Faride Alidou (50.) ließen den BTSV jubeln. Zudem hielt Torwart Ron-Thorben Hoffmann einen Foulelfmeter von Stefan Kutschke (67.), der spät noch verkürzte (86.).
Für Braunschweig war es erst der zweite Sieg in den jüngsten acht Spielen. Dresden muss auf Niederlagen der Konkurrenten Fürth (bei Hertha BSC) und Düsseldorf (gegen Elversberg) am Sonntag hoffen. Am letzten Spieltag empfängt Dynamo das bereits gerettete Holstein Kiel, Braunschweig muss bei Zweitliga-Meister Schalke 04 ran.
Eintracht-Trainer Lars Kornetka brachte fünf frische Kräfte, sein Dresdner Kollege Thomas Stamm ersetzte den erkrankten Friedrich Müller durch Lukas Boeder. Der Innenverteidiger köpfte Flick den Ball vor dem 1:0 vor die Füße, Braunschweig traf gleich mit dem ersten Abschluss.
Dresden wollte vor dem Treffer ein Foul von Kevin Ehlers an Kapitän Niklas Hauptmann gesehen haben, alles Reklamieren aber half nichts. Vincent Vermeij (22.) scheiterte an Hoffmann, Braunschweig zog sich zurück. Der zweite gefährliche Angriff brachte das 2:0, als Fabio Kaufmanns Flanke Alidou fand.
Nach dem Ellbogenschlag von Kaufmann gegen Vermeij vergab Joker Kutschke vom Punkt die Anschlusschance. Per Kopf nach einer Ecke war er später da.
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