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Sinan Kurt heuert in der Kreisliga an: Das wurde aus den Talenten des FC Bayern
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von ran.deran Fußball
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Ex-Bayern-Talent Sinan Kurt heuert pünktlich zu seinem 30. Geburtstag in der Kreisliga an. ran zeigt, was aus anderen Hoffnungsträgern des Rekordmeisters wurde.
Die Hoffnungen waren groß, die Ambitionen ebenfalls. Doch die Karriere, die einst als großes Versprechen für die Zukunft begann, hat sich in eine gänzlich andere Richtung entwickelt.
2014 wechselte Sinan Kurt für kolportierte drei Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern München. Beim Nachwuchs der Fohlen hatte er mit starken Leistungen überzeugt, als Profi konnte er diese aber nie wirklich bestätigen.
Kurz vor seinem 30. Geburtstag am 23. Juli schlägt der noch 29-Jährige nun aber ein ganz anderes Kapitel auf. Stichwort: Kreisliga.
Zwölf Jahre ist es her, dass der Kurt-Transfer ein mediales Beben auslöste. Aus Gladbach kam Kritik, der Durchbruch beim FC Bayern gelang dem Mittelfeldspieler nie.
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Kurt heuert in der Kreisliga an
Nach Trainingseinheiten mit Pep Guardiola folgten Stationen bei Hertha BSC, bei WSG Wattens/Tirol, beim deutschen Klub SV Straelen, beim FC Nitra in der Slowakei und beim türkischen Verein Karaman FC.
Nach einem halben Jahr Vereinslosigkeit ging es für Kurt im Sommer 2024 schließlich beim Landesligisten Holzheimer SG weiter. Dort absolvierte er 16 Spiele, fand seine Freude am Fußball wieder und stieg mit dem Klub in die Oberliga auf.
In der vergangenen Spielzeit folgte dann ein Intermezzo beim MSV Düsseldorf, wo Kurt zwar zum Schlüsselspieler wurde, und mit 16 Toren und elf Vorlagen auch signifikant ablieferte, der Aufstieg in die Landesliga wurde dennoch in der Relegation verpasst.
Pünktlich zu seinem 30. Geburtstag geht es für den Routinier nun in der Kreisliga A Mönchengladbach-Viersen weiter, wo er beim 1 FC Viersen anheuert.
Dass es mit der ganz großen Karriere nicht geklappt hat, ist ein Schicksal, was er mit einigen anderen ehemaligen Münchner Talenten teilt. ran zeigt, was aus den FCB-Hoffnungsträgern wurde.
Fiete Arp (Odense BK)
Im Sommer 2019 kam Fiete Arp vom HSV nach München. Der damals blutjunge Stürmer konnte die Hoffnungen an der Säbener Straße nicht erfüllen. Nur ein einziger 13-Minuten-Einsatz steht für den Stürmer im Bayern-Trikot zu Buche. Arp lief in der Folge jahrelang für Holstein Kiel auf, ehe er sich im Sommer vergangenen Jahres dem dänischen Klub Odense Boldklub anschloss.
Kwasi Wriedt (TSV Havelse)
Im Jahr 2020 wurde die U23 des FC Bayern München Meister der 3. Liga, Torschützenkönig wurde Kwasi Wriedt. Der Mittelstürmer war teilweise sogar Backup von Robert Lewandowski in der Bundesliga. Nach Zwischenstation bei Holstein Kiel zog es ihn in die Türkei. Mit seinem Klub Sanliurfaspor stieg er in die 3. Liga ab, ehe er bei Alemannia Aachen anheuerte. Seit Juli 2026 gehört er dem TSV Havelse an.
Gianluca Gaudino (VfR Aalen)
Nach zwei Jahren in der Schweiz (Lausanne) und Österreich (Stripfing) kehrte Gianluca Gaudino im Sommer 2024 nach Deutschland zurück. Das einstige Bayern-Juwel spielte für zwei Jahre bei Alemannia Aachen, ehe im Sommer 2026 der Wechsel zum VfR Aalen folgte. Für den FCB lief er einst elf Mal auf, verließ den Verein jedoch 2017 endgültig.
Leon Dajaku (Hansa Rostock)
Ex-Bayern-Juwel Leon Dajaku will zur kommenden Saison beim Traditionsklub Hansa Rostock neu durchstarten. Der in Waiblingen geborene Deutsch-Kosovare stand zuvor unter anderem bei Hajduk Split, dem AFC Sunderland, Union Berlin, dem VfB Stuttgart und bei Sharjah FC in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Vertrag. Für die Bayern-Profis brachte es Dajaku einst nur auf drei Einsätze (kein Tor).
Adrian Fein (Jahn Regensburg)
Der gebürtige Münchner ist zuletzt im Sommer 2025 von Waldhof Mannheim zu Jahn Regensburg gewechselt. Zuvor versuchte sich der Mittelfeldspieler unter anderem in den Niederlanden bei Excelsior Rotterdam, beim Hamburger SV, Greuther Fürth und Dynamo Dresden. Zwar kam Fein für die U17, U19 und die zweite Mannschaft des Rekordmeisters immer wieder zum Einsatz, für ein Profispiel reichte es aber nie.
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Renato Sanches (Paris Saint-Germain)
Beim FC Bayern blieb Renato Sanches der Durchbruch einst verwehrt und auch nach seiner Zeit in München hatte bzw. hat er Probleme, sich auf Top-Niveau zu behaupten. Nach seiner enttäuschenden Leih-Station AS Rom wurde der Portugiese an Benfica Lissabon und später an Panathinaikos Athen ausgeliehen. Nach dem Ende seiner Leihe ist er nun zurück bei PSG, seine Zukunft ist unklar.
Michaël Cuisance (RC Lens)
Der Franzose wechselte 2019 von Gladbach nach München, fand beim FC Bayern aber nie sein Glück. Für Cuisance reichte es nur zu 13 Pflichtspiel-Einsätzen. Nach mehreren Zwischenstationen wurde der Mittelfeldspieler Anfang 2024 von Venedig nach Osnabrück verliehen. Dort spielte er sich ins Blickfeld, Hertha BSC holte das Ex-FCB-Talent daraufhin in die Hauptstadt. Seit Juli 2026 steht er beim französischen Klub RC Lens unter Vertrag.
Lucas Scholl (Vereinslos)
In der Bayern-Zeit von Gaudino und Kurt durfte einst auch Lucas Scholl sein Können unter Pep Guardiola im Training unter Beweis stellen. Obwohl dem Sohn von Bayern-Ikone Mehmet Scholl schon damals großes Talent nachgesagt wurde, blieb ihm die große Karriere verwehrt. Nach Stationen bei Wacker Nordhausen, dem VfR Garching, dem SV Horn und in der Tiroler Regionalliga bei Wacker Innsbruck ist er aktuell vereinslos.
Marco Friedl (SV Werder Bremen)
Obwohl es mit dem Durchbruch beim FCB nicht klappte, sind einige Ex-Talente der Münchner heute andernorts gestandene Bundesliga-Profis. Dazu zählt Werder-Kapitän Marco Friedl. Bei den Bayern reichte es einst für den Tiroler zu nur zwei Profi-Einsätzen, mittlerweile hat sich der Verteidiger in Bremen zum Leistungsträger und Anführer entwickelt.
Mitchell Weiser (SV Werder Bremen)
Neben Friedl tummelt sich in Bremen mit Mitchell Weiser ein weiteres Ex-Bayern-Talent, das an der Säbener Straße den großen Durchbruch verpasste. Weiser startete erst nach seinem Bayern-Abgang bei den darauffolgenden Stationen Hertha BSC und Bayer Leverkusen so richtig durch. Für die Bayern-Profis reichte es lediglich zu 21 Pflichtspiel-Einsätzen, bei Bremen kommt er insgesamt bereits auf 123 Einsätze.
Pierre-Emile Höjbjerg (Olympique Marseille)
Mit Pierre-Emile Höjbjerg war ein Ex-Bayern-Juwel viele Jahre Leistungsträger bei Tottenham Hotspur. Der Däne, einst in München unter Pep Guardiola gefördert, verließ die Münchner 2016 in Richtung Southampton, wo er sich schnell einen guten Namen machte. Von 2020 bis 2025 stand Höjbjerg bei Tottenham unter Vertrag, seit Juli 2025 spielt er fest für seinen vorherigen Leihklub Marseille.
Niklas Dorsch (1. FC Heidenheim)
Das frühere Bayern-Talent Niklas Dorsch durfte bei den Profis des Rekordmeisters nur in einem Pflichtspiel ran, danach gelang dem Mittelfeldspieler in Heidenheim der Durchbruch im Profifußball. Über die Zwischenstation KAA Gent und Augsburg landete Dorsch im Sommer 2024 erneut in Heidenheim. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028.
Julian Green (Vereinslos)
Der Hype um Julian Green liegt mehr als zehn Jahre zurück. 2014 stand das Ex-FCB-Juwel im US-Kader der WM-Endrunde. Damals erwarteten Experten den Durchbruch Greens in München. Doch daraus wurde nichts. Nach vier Profi-Einsätzen verabschiedete sich Green Anfang 2017, landete über Stuttgart im Sommer 2017 in Fürth. Beim Zweitligisten spielte Green bis zum Ende der vergangenen Saison, aktuell ist er vereinslos.
Bright Arrey-Mbi (SC Braga)
Mit Verteidiger Bright Arrey-Mbi konnte sich ein Ex-Bayern-Talent in der 2. Bundesliga in den Fokus spielen. Der Defensivspezialist etablierte sich in Hannover, und im Sommer 2024 zahlte der portugiesische Klub SC Braga kolportierte 6,2 Millionen Euro Ablöse für den Deutsch-Engländer. Für die Bayern bestritt Arrey-Mbi einst hingegen nur ein Pflichtspiel bei den Profis.
Joshua Zirkzee (Manchester United)
Auf 17 Einsätze und vier Tore brachte es Joshua Zirkzee bei den Bayern-Profis. Danach hat sich der Niederländer in Bologna zu einem Topstürmer entwickelt. Im Sommer 2024 folgte für Zirkzee der Karriereschritt zu Manchester United. Von der kolportierten Ablöse in Höhe von 42,5 Millionen Euro flossen Berichten zufolge 50 Prozent an die Bayern. Sportlich läuft es für Zirkzee bei ManUtd durchwachsen.
Lukas Mai (FC Lugano)
Nach einer Leihe zu Werder Bremen trennten sich im Sommer 2022 die Wege von Lukas Mai und den Bayern. Der Innenverteidiger, der für die FCB-Profis zweimal ran durfte, schloss sich dem Schweizer Erstligisten FC Lugano an. Dort läuft sein Vertrag noch bis 2027. Die Münchner sollen für Mai damals 1,6 Millionen Euro Ablöse kassiert haben.
Christian Früchtl (US Lecce)
Einst wurde Christian Früchtl in München als möglicher Neuer-Nachfolger gehypt. Diesen Vorschusslorbeeren konnte er nie gerecht werden. Bei den FCB-Profis durfte er nur einmal ran - für neun Minuten am 34. Spieltag der Saison 2021/22. Nach der Zwischenstation Austria Wien steht Früchtl seit dem Sommer 2024 bei Serie-A-Klub US Lecce unter Vertrag. Allerdings kommt Früchtl bei den Italienern bislang nicht an Stammkeeper Wladimiro Falcone vorbei und wartet immer noch auf sein Serie-A-Debüt.
Chris Richards (Crystal Palace)
Zeitgleich mit Früchtl und Mai verabschiedete sich Chris Richards im Sommer 2022 aus München. Für den damaligen Leih-Rückkehrer aus Hoffenheim sahen die Bayern-Bosse keine Perspektive und verkauften den Innenverteidiger an Crystal Palace. Für die Londoner bestritt er bislang 92 Premier-League-Partien und hat noch einen Vertrag bis zum Sommer 2027.
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