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Neue Regeln zur WM

Weltmeisterschaft 2026: FIFA beschließt Regeländerungen - Reaktion auf zwei Vorfälle

Veröffentlicht:

von Oliver Jensen

ran Fußball

WM 2026: NFL-Stadion wird zu Fußball-Tempel

Videoclip • 01:01 Min


Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 werden mehrere neue Regeln angewendet. Damit zog die FIFA Lehren aus den Skandalen der jüngeren Vergangenheit.

Wie vor jedem großen Fußballturnier treten auch zur diesjährigen Weltmeisterschaft neue Regeln in Kraft. Einige Änderungen sind bereits bekannt: Spielverzögerungen sollen konsequenter geahndet und die Kompetenzen des VAR erweitert werden.

Nun geht die FIFA noch einen Schritt weiter. Wie der "kicker" berichtet, zieht der Weltverband mit zusätzlichen Anpassungen Lehren aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre.

Mund verdecken kann zum Platzverweis führen

Wer in einer hitzigen Auseinandersetzung auf dem Platz seinen Mund mit der Hand, dem Trikot oder auf andere Weise verdeckt, wird künftig mit einer Roten Karte bestraft. Die Maßnahme soll verhindern, dass mögliche Beleidigungen oder diskriminierende Äußerungen verborgen bleiben. Ausgenommen sind freundschaftliche Gespräche zwischen Spielern.

Damit zieht man eine Lehre aus dem Rassismus-Eklat rund um Benficas Gianluca Prestianni. Im Champions-League-Spiel gegen Real Madrid im Februar soll er Vinicius Junior rassistisch beleidigt haben. Dabei verdeckte er seinen Mund mit dem Trikot, offenbar um zu verhindern, dass seine Worte später per Lippenlesen rekonstruiert werden können.

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Mehr Einfluss für den VAR

Auch ein Vorfall beim Afrika-Cup hatte Folgen für das Regelwerk. Aus Protest gegen umstrittene Schiedsrichterentscheidungen zugunsten Marokkos verließen mehrere senegalesische Spieler auf Anweisung ihres Trainers im Finale nahezu geschlossen den Platz. Künftig droht dafür sowohl den beteiligten Spielern als auch verantwortlichen Team-Offiziellen die Rote Karte.

Auch die Kompetenzen des VAR werden erweitert. Künftig darf der Video-Assistent unter anderem bei Gelb-Roten Karten sowie bei Verwarnungen oder Platzverweisen gegen den falschen Spieler eingreifen. Neu ist zudem, dass der VAR in bestimmten Situationen bereits vor der Ausführung eines ruhenden Balls aktiv werden kann: Begeht ein Angreifer dabei ein klares Foul, das einen Verteidiger am Eingreifen hindert, und fällt anschließend ein Tor, kann dieses aberkannt werden. Stattdessen erhält die verteidigende Mannschaft einen Freistoß.

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