WM 2026
WM 2026: Lionel Messi und Argentinien in Fahrt, Warnschuss für DFB-Team - Power Ranking nach der Gruppenphase
Aktualisiert:
von Malte Ahrensran Fußball
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Videoclip • 02:18 Min
Die Gruppenphase der WM-Endrunde 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist beendet und die 32 übrig bleibenden Teams haben noch die Chance auf den Titel. ran schätzt ein, wer sich auf seinem Turnierpfad am ehesten durchsetzen kann.
Mit der Begegnung zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika im legendären Aztekenstadion wurde am 11. Juni die WM 2026 eröffnet. Das Endspiel wird sie in New York/New Jersey am 19. Juli beenden.
Erstmals in der Geschichte der Weltmeisterschaft sind beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko 48 Nationen am Start gewesen. 32 von ihnen haben sich nun für die K.o.-Phase qualifiziert und kämpfen weiter um den Titel.
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Welche Nationen sind nun die größten Titelanwärter, gibt es noch eine Überraschung? Und wo ordnet sich das DFB-Team ein?
ran zeigt das Power Ranking zur K.o.-Runde der WM 2026.
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Turnierpfad A:
Platz 5: Portugal
Weltrangliste: 5.
Gegner bei der WM: DR Kongo (1:1), Usbekistan (5:0), Kolumbien (0:0)
Mit Vitinha und Joao Neves hat Portugal wohl zwei der besten zentralen Mittelfeldspieler der Welt. Nuno Mendes ist einer der besten Außenverteidiger der Welt. Ihre Klasse ließen sie in der Gruppenphase aufblitzen. Auch Cristiano Ronaldo zeigte, dass er dem Team auch aus dem Spiel heraus noch weiterhelfen kann. Fraglich bleibt, wie sicher das mannschaftliche Konstrukt wirklich ist, wenn es gegen qualitativ bessere Gegner ankommen muss. Durch zwei Unentschieden hat man bereits den ersten Platz in der eigenen Gruppe verspielt.
Allerdings ist Portugal auch der erste und bisher einzige Europameister, der in der Gruppenphase ohne Sieg weitergekommen ist. Abschreiben darf man CR7 und Co. also nie!
Platz 4: Spanien
Weltrangliste: 2.
Gegner bei der WM: Kap Verde (0:0), Saudi-Arabien (4:0), Uruguay (1:0)
Spanien ist von den großen Nationen bisher die größte Enttäuschung. Einem ernüchternden Unentschieden gegen Kap Verde folgten zwei Siege. Jedoch konnte man vor allem gegen Uruguay nicht voll überzeugen.
Der amtierende Europameister muss aufpassen, dass es kein frühes Aus im Turnierverlauf geben wird. Jedoch ist die Qualität im spanischen Kader so hoch, dass immer mit ihnen gerechnet werden muss.
Platz 3: Deutschland
Weltrangliste: 10.
Gegner bei der WM: Curacao (7:1), Elfenbeinküste (2:1), Ecuador (1:2)
Fakt ist: Deutschland stand nach zwei Spielen bereits als Gruppensieger fest. Fakt ist aber auch: Die Niederlage gegen Ecuador war ein blasser Auftritt, den man sich im weiteren Turnierverlauf nicht erlauben kann - sonst ist man raus.
Startelf-Spieler wie Musiala und Pavlovic müssen langsam anfangen, ihre ganze Klasse auf den Platz zu bringen. Einwechselungen können und dürfen nicht die einzige Stärke im deutschen Spiel sein.
Platz 2: Niederlande
Weltrangliste: 8.
Gegner bei der WM: Japan (2:2), Schweden (5:1), Tunesien (3:1)
Die Niederlande zeigen sich offensiv mit zehn Toren stärker als gedacht. Wenn die Defensive um Liverpool-Star Virgil van Dijk in der K.-o.-Phase ihre Klasse ausspielen kann, ist ein großer Wurf möglich. Wie weit es dann geht, liegt einzig und allein in den eigenen Händen von Oranje.
Platz 1: Frankreich
Weltrangliste: 3.
Gegner bei der WM: Senegal (3:1), Ägypten (3:0), Norwegen (4:1)
Pünktlich zum WM-Start hat sich Frankreich in Top-Laune geschossen. Das 1:2 gegen die Elfenbeinküste vor dem Turnier war ein Dämpfer. Im Turnier haben Mbappe und Co. allerdings gezeigt, dass mit ihnen einmal mehr zu rechnen ist, denn die individuelle Klasse der "Equipe Tricolore" ist enorm hoch.
Bringen sie das konstant auf den Platz, ist der Titel absolut drin. Vielleicht kann die Mannschaft Nationaltrainer Didier Deschamps in dieser schweren Zeit und zum Abschied als Coach erneut den Titel bescheren.
Turnierpfad B:
Platz 5: Kolumbien
Weltrangliste: 13.
Gegner bei der WM: Usbekistan (3:1), DR Kongo (1:0), Portugal (0:0)
Angeführt von Bayern-Star Luis Diaz konnten sich die Kolumbianer in Gruppe K unter anderem gegen Portugal durchsetzen. Vor der WM zählten sie mal wieder zum Kreis der Geheimfavoriten. Nach überzeugenden Leistungen in der Gruppe kann man durchaus selbstbewusst in die K.o.-Phase gehen. Über 90 Minuten müssen sie dann auch erstmal geschlagen werden.
Platz 4: Norwegen
Weltrangliste: 31.
Gegner bei der WM: Irak (4:1), Senegal (3:2), Frankreich (1:4)
Die Norweger schöpfen ihr Potenzial voll aus - auf und neben dem Platz. Wie schon in der Qualifikation zum Turnier zeigt sich die Offensive um Erling Haaland und Martin Ödegaard besonders gut in Form. In den USA sind jetzt auch noch die Fans in bester Verfassung und produzieren regelmäßig Gänsehaut-Momente in den US-Städten und ihren Stadien. Auch in der K.o.-Runde?
Platz 3: Brasilien
Weltrangliste: 6.
Gegner bei der WM: Marokko (1:1), Haiti (3:0), Schottland (3:0)
Brasilien war vor dem Turnier schwer einzuschätzen. Carlo Ancelotti betreut sein erstes Turnier mit einer Nationalmannschaft. Superstar Neymar ist zurück. Viele Schauplätze um Vinicus Jr. abseits des Platzes.
Dennoch konnte man sich ohne Gegentor durch die Gruppenphase kämpfen. In den K.o.-Spielen kann die Star-Truppe wirklich zeigen, ob sie auch gegen große Namen standhaft bleibt.
Platz 2: England
Bei seiner Nominierung schockte Thomas Tuchel die englischen Fans, indem er große Namen wie Cole Palmer oder Phil Foden zuhause ließ. Im Turnier zeigte sich die Mannschaft allerdings stabil. Einem 4:2-Spektakel gegen Kroatien folgten zwei Spiele ohne Gegentor. Auch der Turnierbaum könnte den Three Lions entgegenkommen. Steigern müssen sie sich trotzdem.
Platz 1: Argentinien
Weltrangliste: 1.
Gegner bei der WM: Algerien (3:0), Österreich (2:0), Jordanien (3:1)
Der Titelverteidiger hat sich während der Gruppenphase in Zocker-Laune gezeigt. Und das eindrucksvoll. Mit nur einem Gegentor und acht geschossenen Treffern bei drei Siegen bleibt kein Zweifel daran, dass die Argentinier nach dem Erfolg von 2022 noch immer Titelhunger verspüren. Hinzu kommt ein überragender Lionel Messi, der im hohen Alter ein weiteres Mal seine Weltklasse voll ausspielt.
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