WM 2026
WM 2026 - Nächster Fan-Schock: Anhänger müssen für Einreise fette Kaution zahlen
Veröffentlicht:
von ran.deran Fußball
DFB - Kai Havertz über Trump-WM: Parallelen zu Katar
Videoclip • 01:29 Min
Menschen aus bestimmten Ländern müssen für ein US-Visum eine hohe Kaution zahlen. Das betrifft auch Anhänger von mehreren WM-Teilnehmern.
Die schlechten Nachrichten für Fußball-Fans im Zusammenhang mit der WM im Sommer reißen nicht ab.
Neben teuren Tickets für die Spiele in den USA, Kanada und Mexiko gibt es für Anhänger bestimmter Teams noch eine Hiobsbotschaft: Sie müssen bis zu 15.000 US-Dollar als Sicherheitsleistung hinterlegen, um ein Touristenvisum für die Einreise in die USA zu erhalten. Das berichtet "The Athletic".
WM 2026: 50 Länder sind betroffen
Der Hintergrund: Die US-Visapolitik unter Präsident Donald Trump sieht vor, dass Staatsangehörige bestimmter Länder, die mit einem Geschäfts- oder Touristenvisum in die USA reisen wollen, diese Kaution hinterlegen müssen. Wenn sie die USA wieder verlassen, erhalten sie das Geld zurück.
Von dem sogenannten "Visa Bond Pilot Program" sind 50 Länder betroffen, darunter auch die WM-Teilnehmer Algerien, Kap Verde, Senegal, die Elfenbeinküste und Tunesien.
Eine automatische Ausnahmeregelung, zum Beispiel bei Sportlern, ist bei dem Programm nicht vorgesehen. Wie "The Athletic" weiter berichtet, versucht die FIFA hinter den Kulissen deshalb, eine Ausnahmeregelung zumindest für die Delegationen der WM-Teilnehmer zu erreichen, also für Spieler, Trainer, Betreuer und Funktionäre.
Den Fans wird das allerdings nicht helfen. Die FIFA äußerte sich zu dem Bericht bislang nicht.
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