Fußball
WM 2026: So könnte Italien doch noch an der Endrunde teilnehmen
Veröffentlicht:
von ran.deNFL
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Videoclip • 05:11 Min
Die italienische Nationalmannschaft hat auf sportlichem Wege die dritte WM-Endrunde in Folge verpasst. Doch nun könnte sich wohl ein Hintertürchen für die Squadra Azzurra auftun.
Für Italien ist der sportliche Super-GAU eingetreten. Die Squadra Azzurra hat durch die Niederlage im Elfmeterschießen in den WM-Qualifikations-Playoffs in Bosnien-Herzegowina die dritte Endrunde in Folge verpasst.
Damit steht die stolze Fußball-Nation Italien vor einem Scherbenhaufen und ist im Sommer nur Zuschauer, wenn der Ball in den USA, in Mexiko und in Kanada rollt. Nur wenige Tage nach der Pleite von Zenica traten sowohl Verbandspräsident Gabriele Gravina als auch Teamkoordinator Gianluigi Buffon zurück.
Doch nun tut sich für Italien möglicherweise sogar noch ein Hintertürchen auf, um kurzerhand doch noch trotz verpasster Qualifikation an der WM-Endrunde 2026 teilnehmen zu können.
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Aufgeflammter Nahostkonflikt könnte Italien zur WM bringen
Grund für die kleine Hoffnung der Italiener, bei der WM 2026 doch dabei zu sein, ist der zuletzt erneut aufgeflammte Nahostkonflikt mit dem Angriff von Israel und den USA auf den Iran. Infolge dieses Krieges steht nach wie vor ein WM-Boykott des Iran im Raum. Und genau darin liegt Italiens Chance. Sollte der Iran tatsächlich die WM in Nordamerika boykottieren, bräuchte es ein nachrückendes Team.
Bislang war davon ausgegangen worden, dass ein Nachrücker für den Iran ebenfalls aus dem asiatischen Kontinentalverband kommen würde. In dem Fall gingen die Spekulationen darum, ob es sich dabei um den Irak oder die Vereinigten Arabischen Emirate handeln würde.
Da sich der Irak aber mittlerweile ohnehin aus eigener Kraft über die interkontinentalen Playoffs für die WM qualifiziert hat, bleiben nur noch die Vereinigten Arabischen Emirate als möglicher asiatischer Nachrücker statt des Iran.
Iraks Co-Trainer Meulensteen befeuerte Italien-Gerüchte
Allerdings berichtet nun das Portal "Sportbible", dass es im Ermessen des Weltverbandes FIFA liegt, die Angelegenheit auch anders zu lösen. Es müsse demnach nicht zwingend ein asiatisches Land für den Iran nachrücken, sollte es zu einem Boykott kommen. Demnach könnte die FIFA sich im Fall der Fälle dazu entscheiden, den dann frei gewordenen Platz an ein anderes Land zu vergeben.
Da Italien das in der FIFA-Weltrangliste am höchsten platzierte Team ist, das sich nicht für die WM qualifizieren konnte, wäre die "Squadra Azzurra" also die erste Wahl, sollte der Weltverband das Ranking als Kriterium heranziehen.
Die Gerüchte um die Italiener als Nachrücker befeuerte zuletzt auch Iraks Co-Trainer Rene Meulensteen im Vorfeld der interkontinentalen Playoffs. "Es gibt Gerüchte, dass die FIFA, sollte sie die endgültige Entscheidung treffen, möglicherweise die bestplatzierte FIFA-Mannschaft, also Italien, anstelle des Iran einsetzen wird", sagte der Niederländer bei "Talksport". Und fügte hinzu: "Man kann sich vorstellen, wen sie lieber bei der WM dabei haben wollen."


