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WM 2026: Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino wegen angeblicher Verschwörung

Aktualisiert:

von ran.de

ran Fußball

WM 2026: Neuer-Comeback fragwürdig und nachvollziehbar

Videoclip • 02:19 Min


Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino: Kurz vor dem Start der WM wird ihm angebliche Verschwörung vorgeworfen.

Wenige Tage vor dem Start der WM 2026 hat der ehemalige UEFA-Präsident Michel Platini eine Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino sowie fünf weitere frühere Schweizer Justiz- und Fußballfunktionäre in Frankreich eingereicht.

Das teilte ein Sprecher des 70-Jährigen mit. Demnach hätte es eine Verschwörung gegen den ehemaligen Ballon d'Or-Sieger gegeben, weswegen dieser vor rund zehn Jahren nicht zum FIFA-Präsidenten gewählt worden wäre.

Unter anderem wirft er den Beschuldigten falsche Anschuldigungen und unzulässige Einflussnahme vor. Ziel der Klage sei es, "Entschädigung für alle Schäden zu erwirken, die ihm durch die Taktiken entstanden sind, mit denen seine Wahl zum FIFA-Präsidenten verhindert wurde."

Zusätzlich zur Strafanzeige wollen Platinis Anwälte auch eine Zivilklage gegen die FIFA auf Schadensersatz einreichen. Bereits 2022 hatte der ehemalige französische Nationalspieler gegenüber den Schweizer Behörden Vorwürfe der Verschwörung erhoben.

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Nach Anschuldigungen: Infantino wurde statt Platini zum FIFA-Präsident gewählt

Nach dem Rücktritt von Sepp Blatter als FIFA-Boss 2015 galt Platini als damaliger UEFA-Präsident als wahrscheinlichster Nachfolger.

Im gleichen Jahr wurden allerdings Ermittlungen wegen einer Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken gegen die beiden Funktionäre eingeleitet - beide wurden anschließend jedoch in einem Berufungsverfahren freigesprochen.

Der Skandal über die Anschuldigungen führte allerdings dazu, dass nicht Platini, sondern Infantino, der zuvor als Generalsekretär der UEFA noch unter dem Franzosen gearbeitet hatte, 2016 zum FIFA-Präsidenten aufstieg.

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