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Formel 1

Formel 1: Gewinner und Verlierer zum Großen Preis von Monaco: Antonelli stark, Verstappen mit Pech, Asphalt katastrophal

Veröffentlicht:

von Christoph Gailer

ran Mehr Sport

Formel 1 - Fans spotten über Monaco: "Asphalt hält nicht mal bis zur Zielflagge"

Videoclip • 02:06 Min


Das Rennwochenende der Formel 1 in Monaco bot viel Action und zahlreiche Erkenntnisse. ran zeigt die Gewinner und Verlierer zum Grand Prix im Fürstentum.

Mit seinem fünften Sieg in Folge hat Kimi Antonelli beim Grand Prix von Monaco den Vorsprung in der WM-Wertung ausgebaut und auch noch einen Rekord aufgestellt.

Im Alter von 19 Jahren und 286 Tagen ist der Italiener der jüngste Sieger des prestigeträchtigen Rennens im Fürstentum.

Hinter dem Teenager im Mercedes landete Routinier Lewis Hamilton auf dem Stadtkurs von Monte Carlo auf Rang zwei und baute damit seine Podest-Serie im Fürstentum weiter aus.

Für Aufsehen sorgten aber am Sonntag auch zahlreiche Strafen, was die Renn-Kommissare während und nach dem Rennen von Monaco intensiv beschäftigte.

Der größte Skandal war jedoch ein plötzlich aufgebrochener Asphalt, der sogar einen Re-Start des Rennens nötig machte.

ran nennt die Gewinner und Verlierer.

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Gewinner: Kimi Antonelli

Was der junge Italiener zuletzt in der Formel 1 auf den Asphalt gezaubert hat, ist schlichtweg weltmeisterlich. In Monaco feierte Antonelli seinen fünften Sieg in Folge und baut damit seine WM-Führung weiter aus.

Besonders beeindruckend war, dass sich der Teenager auch nicht vom Re-Start kurz vor dem eigentlichen Ende des Rennens aus dem Fokus bringen ließ. Stattdessen nahm er dem Zweitplatzierten Hamilton in den verbleibenden Runden noch mal sechs Sekunden ab und fuhr souverän zum Sieg. 66 Punkte Vorsprung in der Fahrerwertung zu diesem Zeitpunkt sind eine Ansage.

Gewinner: Lewis Hamilton

Der Brite musste sich in Monte Carlo zwar Antonelli doch recht deutlich geschlagen geben, dennoch baute Hamilton von den Augen seiner Freundin Kim Kardashian die persönliche Monaco-Bilanz aus.

Schon zum achten Mal fuhr der 41-Jährige im Fürstentum aufs Podest und unterstreicht damit eine seine gute Form. Schon zuvor in Kanada landete Hamilton im Ferrari hinter Antonelli auf dem zweiten Platz und ist nach dem Rennen von Monaco jetzt auch in der Fahrerwertung mit 90 Punkten Zweiter.

Gewinner: Die Rennkommissare

Reichlich Arbeit in Monaco hatten nicht nur die Fahrer in den Cockpits. Sehr gefordert waren vor allem auch die Rennkommissare.

Nicht nur Hamilton erhielt eine Zeitstrafe, auch George Russell, Lance Stroll, Oscar Piastri sowie die Alpine-Piloten Franco Colapinto und Pierre Gasly fuhren in der Box zu schnell und wurden sanktioniert.

Gewinner: Liam Lawson

Für den Neuseeländer dürfte das Rennwochenende in Monte Carlo auch in guter Erinnerung bleiben. Der Pilot des Racing Bulls F1 Teams fuhr im Fürstentum auf Platz fünf und stellte damit sein bislang bestes Formel-1-Ergebnis ein.

Zuvor landete er 2025 in Aserbaidschan ebenfalls schon auf dem fünften Rang.

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Verlierer: Der kaputte Asphalt

Das sieht man auch nicht oft auf Formel-1-Niveau! Weil ein Teil der Strecke hinter der Rascasse-Kurve aufgebrochen war, musste das Rennen zehn Runden vor dem eigentlichen Ende unterbrochen werden.

Während der poröse Asphalt von der Strecke entfernt wurde, mussten die Fahrer in der Boxengasse warten. Noch vor dem Rennabbruch kam es ausgerechnet in der Kurve zu Ausfällen. Charles Leclerc und Stroll konnten ihre Autos auf dem sich zerfallenden Asphalt nicht mehr manövrieren und krachten beide in die Bande.

Besonders bitter war die Asphalt-Panne für Leclerc, der zum Zeitpunkt seines Ausfalls auf Platz drei lag.

Verlierer: Max Verstappen

Der frühere Weltmeister Max Verstappen wird den Grand Prix von Monaco hingegen in diesem Jahr wohl ganz schnell vergessen wollen. Der Niederländer beendete nicht einmal eine Runde und stellte sein Auto noch in der Auftaktrunde wieder in der Box ab.

Nach wenigen Zentimetern blieb sein Bllide stehen - der Honda-Motor im Red Bull hatte offenbar keine Leistung. "Was zur Hölle? Was soll das?", echauffierte sich der 28-Jährige im Boxenfunk. Später fragte er nach, was er machen solle.

Sein Renningenieur Giampiero Lambiase antwortete: "Bring das Auto nach Hause." Daraufhin bog Verstappen in die Boxengasse ein.

Ein Rennwochenende zum Vergessen. Nach Monaco liegt Verstappen nur auf Platz sieben der Fahrerwertung mit über 100 Punkten Rückstand auf Antonelli.

Verlierer: George Russell

Fast schon eine kleine Demütigung war der Rennausgang für Mercedes-Pilot George Russell. Der Brite landete nach dem Re-Start nur auf Platz 14, wurde von Sieger und Teamkollegen Antonelli sogar überrundet.

Russell wurde unter anderem wegen seiner Zeitstrafe aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse nach hinten durchgereicht.

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