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Formel 1

Formel 1: Power Ranking der elf Teams vor dem Restart in Miami

Veröffentlicht:

von Anne Malin

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Videoclip • 01:01 Min


Nach vier Wochen Zwangspause startet die Formel 1 in Miami zurück in die Saison. In der ungeplanten Saisonpause hatten die elf Teams die Chance, neue Upgrades vorzubereiten und auf die Probleme der ersten drei Rennen zu reagieren. ran bewertet die Kräfteverhältnisse im Power Ranking.

von Anne Malin

Welcome to Miami: Das vierte Rennen der Formel-1-Saison steht vor der Tür.

Technische Updates, neue Personalien und Regeländerungen bieten die Möglichkeit, das bisherige Machtgefälle noch einmal neu aufzumischen.

ran zeigt das Power Ranking vor dem Restart.

11. Aston Martin

Aston Martins Start in die Saison war katastrophal. In drei Grand Prix konnte nur ein einziges Auto ein Rennen zu Ende fahren. Hauptsächlich ist daran der Honda-Motor schuld, der zu starken Vibrationen im Auto führt. Deswegen blieben die Boliden auch die gesamte Pause über bei dem Motorhersteller in Japan und wurden zahlreichen Tests unterzogen. Doch sogar Honda selbst bezweifelt, dass die Verbesserungen auf der Strecke stark spürbar sein werden.

Selbst wenn das Auto fahrbar sein sollte, ist es immer noch langsam. Beim Qualifying in Japan war Alonso 3,9 Sekunden langsamer als der Pole-Sitter Antonelli und Stroll fiel sogar 4,1 Sekunden zurück. Und dann ist ja auch noch Adrian Newey als Teamchef zurückgetreten. Das sportliche Chaos ist groß, die Zeit ist knapp und die Ziele weit weg - ähnlich weit wie die Konkurrenz. Platz elf ist folgerichtig.

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10. Cadillac

Das zweite Team mit null Punkten. Doch die Startschwierigkeiten des F1-Neuankömmlings waren zu erwarten. Und im Vergleich mit Aston Martin sieht der MAC-26 direkt gut aus, denn der Trend geht aufwärts. Im Durchschnitt lag Cadillac in Australien 0,6 Sekunden hinter dem AMR26, in Shanghai nur noch 0,2 Sekunden und in Suzuka sogar 0,4 Sekunden davor.

Gleichzeitig waren die Rennwagen über eine Sekunde langsamer als Williams. Zudem kämpft Cadillac noch immer mit Zuverlässigkeitsproblemen beim Kraftstoffsystem. Das Mittelfeld wird wohl noch lange außer Reichweite bleiben. Doch die Tendenz geht zumindest halbwegs in die richtige Richtung.

9. Williams

Für das Traditionsteam kam die Zwangspause wie gerufen. Nach nicht bestandenen Crash-Tests vor Saisonstart mussten die Boliden unter Zeitdruck umgebaut werden und waren folglich schwer übergewichtig. Nun hatte das Team rund um James Vowles Zeit, noch einmal nachzubessern.

Doch Vowles selbst betonte nun, dass eher "kleine Schritte" und kein "großer Sprung" zu erwarten seien "Das liegt daran, dass wir Investitionen tätigen, die erst zwischen 2028 und 2030 Früchte tragen werden", erklärt er in einem Interview mit Frankie Langan. Ob sich Williams noch in das Mittelfeld hochkämpfen kann, wird von den machbaren Verbesserungen am Auto abhängig sein - die Fahrerqualität sollte passen.

8. Audi

Gegenwärtig ist das deutsche Team mit zwei Punkten gleichauf mit Williams. Allerdings verpassten Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto in Japan und China beide auf Rang elf nur knapp die Punkte. Und zweimal konnte jeweils ein Auto gar nicht an den Start.

In Suzuka zeigte Audi mit Platz elf und Platz vierzehn dann, was möglich ist, wenn das Team die Zuverlässigkeitsprobleme beheben kann. Dem wird sich nach dem Abgang des Ex-Teamchefs Jonathan Wheatley nun Mattia Binotto annehmen müssen. Bisher also ein vorsichtiger Aufwärtstrend, der durch den Personalwechsel begünstigt werden könnte. Aber auf Dauer kann sich das Team von elften Plätzen eben auch nichts kaufen.

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7. Alpine

Der französische Rennstall war vergangenes Jahr noch das Schlusslicht der Tabelle, belegt jetzt allerdings Platz fünf. Der Mercedes-Motor macht wohl den entscheidenden Unterschied. Die 16 Punkte in der Konstrukteurswertung verstecken allerdings ein grundlegendes Problem. Franco Colaptino konnte bisher nur einen einzigen Punkt ergattern. Damit einen mehr als letzte Saison.

Pierre Gasly sammelte mit einem sechsten Platz in China und einem siebten Rang in Japan wichtige Punkte für Alpine. Doch Gasly hat bisher entscheidend von den schlechten bis fehlenden Leistungen von McLaren und Red Bull profitiert. Wären in Shanghai beispielsweise beide McLaren, die im Qualifying besser waren, an den Start gegangen, wäre der sechste Platz vermutlich umkämpfter gewesen. Wenn Colapinto nicht bald aufwacht und Gasly in den Top zehn wieder mehr Konkurrenz hat, könnte der Höhenflug schnell vorbei sein.

6. Racing Bulls

Die Racing Bulls machen dem Schwesterteam Red Bull ordentlich Druck. Vor allem der demontierte Liam Lawson hatte einen starken Saisonstart. Der Neuseeländer ist nur zwei Zähler hinter Max Verstappen, genau wie die Racing Bulls nur zwei Punkte hinter Red Bull sind.

Arvid Lindblad, als einziger Rookie der Saison, hat zwar keine Wunder vollbracht, doch hat nach drei Rennen genauso viele Punkte wie der beförderte Isack Hadjar. Insgesamt ein guter Saisonstart für das Mittelfeldteam, doch in entscheidenden Situationen werden die Fahrer der Racing Bulls auf der Strecke dem ersten Team immer Platz machen müssen.

5. Red Bull

Red Bull erlebt den schlimmsten Start in eine Saison seit 2015. Auch dem Team von Laurent Mekies kam die Pause also gelegen. Laut Informationen von "RacingNews365" sei der RB22 bisher circa zehn Kilogramm zu schwer gewesen. "Letztes Jahr war das Auto schwer zu fahren. Dieses Jahr ist das Auto schwer zu fahren und langsam", sagte Hajdar am Rande des Großen Preis von Japan.

Doch in Miami sollen Komponenten ausgetauscht werden, die entscheidendes Gewicht einsparen. Und wenn der Endspurt der letzten Saison eines bewiesen hat: Max Verstappen kann eigentlich nie abgeschrieben werden. Doch Red Bull hat bereits ausprobiert, wie es funktioniert, wenn nur ein Pilot in die Punkte fährt - und zwar gar nicht.

4. Haas

Neben Alpine ist Haas wohl die größte Positiv-Überraschung der Saison. Aber das US-Team hat eben auch das Alpine-Problem. Heißt: Von 18 Punkten gehen 17 auf das Konto von Oliver Bearman. In Australien und China konnte der Brite überzeugen, doch in Japan erlitt Bearman einen 50G-Crash nach Kontakt mit Colapinto. Dafür holte dann Esteban Ocon immerhin seinen ersten Punkt.

Sollten sich McLaren und Red Bull rehabilitieren, wird auch Haas darunter leiden. Außerdem wird sich zeigen müssen, ob Bearman nach dem Unfall problemlos zurückkehrt und ob Ocon den ganz seichten Aufwärtstrend beibehalten kann.

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3. Ferrari

Die ersten drei Rennen sahen vielversprechend aus. Doch die neuen Regularien könnten dem italienischen Team einen Strich durch die Rechnung machen. Ziel der Regelanpassung ist es, die Sicherheit zu verbessern und das Tempo bei den Qualifikationsrunden wieder ans volle Limit zu bringen.

Ein Teil der Sicherheitsvorkehrungen bezieht sich auch auf den Start. Ab dem Grand Prix von Miami tritt ein System in Kraft, bei dem Fahrzeuge, die beim Start Schwierigkeiten haben, einen "Schub" erhalten. In diesem Fall wird elektrische Energie aus der MGU-K vorzeitig freigesetzt, damit das Fahrzeug schneller an Geschwindigkeit gewinnt.

Somit soll das Risiko eines (Massen-)Unfalls beim Start verringert werden. Bisher war das blitzartige Losfahren des Ferraris ein großer Vorteil für Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Ob sich Ferrari auch ohne den Startvorteil gegen McLaren und Mercedes durchsetzen kann, wird sich zeigen.

2. McLaren

McLaren wird im Gegenzug, wie alle Teams mit Mercedes-Motoren, von der neuen Startregelung profitieren. Das Papaya-Team war bisher vom Pech verfolgt. Dreimal konnten die Autos nicht einmal die Formation Lap erreichen. Dementsprechend schlecht steht der amtierende Konstrukteurs-Weltmeister derzeit da.

Aber immer wenn Lando Norris und Oscar Piastri es schafften, ein Rennen zu starten, landeten sie in den Top fünf. In Japan konnten beide ihre individuellen Duelle mit Leclerc und Hamilton jeweilsfür sich entscheiden. Ohne das Safety-Car hätte Piastri durchaus auch ganz oben auf dem Treppchen stehen können. Und in Miami konnte McLaren die letzten beiden Jahre überzeugen: 2024 gewann Norris sein erstes Rennen jemals und 2025 belegten die Fahrer Platz eins und zwei.

1. Mercedes

Mercedes wird den abgesagten Rennen wohl am meisten nachtrauern. Das deutsch-englische Rennteam hat das eindeutig stärkste Auto in der Königsklasse und dazu zwei Fahrer, die wissen, wie Rennen gewonnen werden. Auch sie profitieren natürlich vom neuen Startprozedere.

Nach seinem ersten Sieg in Shanghai schien Kimi Antonelli wie beflügelt und setzte in Szuszuka direkt nach. Und auch George Russell konnte überzeugen. Das Team von Toto Wolff sieht momentan so aus, als würde es noch einige Zeit an der Spitze der Formel 1 stehen können.

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