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Formel 1: Adrian Newey sorgt für Personalbeben bei Aston Martin

Veröffentlicht:

von Luis Woppmann

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Videoclip • 02:07 Min


Nach nicht einmal vier Monaten gibt Adrian Newey seine Rolle als Teamchef bei Aston Martin ab - als Ersatz kommt der aktuelle Teamchef von Audi.

Die vergangenen Monaten waren sicher keine leichten für Adrian Newey. Das "Design-Genie" der Formel 1 übernahm am 3. März 2025 die Rolle des Managing Technical Partners bei Aston Martin. Zur Saison 2026 übernahm er die Rolle des Teamchefs.

Jetzt - nach nicht einmal vier Monaten im Amt - gibt er seine Rolle schon wieder ab. Nach Informationen von "Motorsport.com Italien" will sich Newey in Zukunft ausschließlich den technischen Aspekten widmen.

Als Ersatz kommt demnach der aktuelle Audi-Teamchef Jonathan Wheatley, der seit Mai letzten Jahres an der Seite von CEO Mattia Binotto für das deutsche Team tätig ist.

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Aston Martin: Probleme sind größer als erwartet

Es war gewissermaßen abzusehen, dass sich bei Aston Martin etwas tun muss. Seit den ersten Testrennen war klar, dass das Auto des britischen Rennstalls weit weg davon ist, konkurrenzfähig zu sein.

In der Folge hagelte es eine negative Schlagzeile nach der nächsten. Noch immer sind die Zuverlässigkeitsprobleme mit dem neuen Honda-Motor und dem eigenen Getriebe groß.

Jetzt hat Adrian Newey seine Rolle als Teamchef abgegeben, und will sich in Zukunft als Technikleiter komplett darauf konzentrieren, das Auto wieder in die Spur zu bekommen.

Sein Ersatz als Teamchef wird wohl der aktuelle Audi-Teamchef Jonathan Wheatley, den Newey noch aus seiner Zeit bei Red Bull bestens kennen dürfte.

Die Beiden haben jahrelang zwei Stützen der Red Bull-Erfolge gebildet: Dabei war Newey das "Design-Genie" und Wheatley der Sportchef, der dafür sorgen sollte, dass sich das Team an das FIA-Sportreglement hielt.

In der Zeit von 2010 bis 2013 und 2021 bis 2024 gewannen Sebastian Vettel und Max Verstappen so je vier Weltmeistertitel in Folge.

Formel 1: Audi verliert Teamchef

Jonathan Wheatley startete in diese Saison als Teamchef des neuen Audi-Rennstalls. Die Zusammenarbeit mit Binotto verlieh ihm jedoch nicht alle Befugnisse, die traditionell mit der Rolle des Teamchefs verbunden sind.

Bei Aston Martin dürfte ihm hingegen ein deutlich größerer Handlungsspielraum offenstehen. Wohl auch deswegen hat er sich trotz der derzeitigen Lage für den Wechsel entschieden.

Es bleibt abzuwarten, wie Audi auf diese Entscheidung reagieren würde. Nach zwei Rennen und einem recht vielversprechenden Start müsste sich der Rennstall direkt einen neuen Teamchef suchen.

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