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Minnesota Vikings: Erstes Ausrufezeichen im Quarterback-Duell zwischen Kyler Murray und J.J.  McCarthy

Veröffentlicht:

von Mike Stiefelhagen

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Videoclip • 01:04 Min


Kyler Murray und J.J. McCarthy kämpfen bei den Minnesota Vikings um den Starter-Job. Bei den ersten offenen OTAs hinterließ vor allem einer Eindruck.

Die Minnesota Vikings haben erstmals einen konkreten Einblick in ihr Quarterback-Duell gegeben.

Bei der ersten offenen Trainingseinheit bekamen sowohl Kyler Murray als auch J.J. McCarthy Snaps mit den voraussichtlichen Startern und gegen die mutmaßliche erste Defense.

Auf dem Papier sah das nach einem fairen Wettbewerb aus: gleiche Bühne, ähnliche Bedingungen, vergleichbare Möglichkeiten. Doch laut "ESPN" und weiteren lokalen Reportern war der Unterschied zwischen den beiden Spielmachern deutlich.

Der Abstand zwischen Murray und McCarthy sei an diesem Tag "nicht knapp" gewesen.

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McCarthy: "Dann wäre ich auch enttäuscht, wenn es regnet"

Murray, der frühere Nummer-eins-Pick, zeigte demnach die besten Würfe der Einheit. Besonders seine Präzision bei tiefen Pässen und sein Gefühl für Downfield-Würfe stachen heraus.

McCarthy leistete sich zwar keinen katastrophalen Auftritt. Trotzdem vermittelte die Einheit den Eindruck, dass Murray aktuell der deutlich reifere und gefährlichere Quarterback ist. Passend dazu sagte Murray nach dem Training: "Mein Selbstvertrauen ist unerschütterlich."

McCarthy beschrieb hingegen seine Beziehung zu Murray mit einer Schulklassen-Analogie. Auf die Frage, ob er enttäuscht sei, dass die Vikings Murray verpflichtet haben, antwortete McCarthy: "Dann wäre ich auch enttäuscht, wenn es regnet. Das liegt außerhalb meiner Kontrolle. Am Ende des Tages muss ich mich einfach darauf konzentrieren, was ich tun kann, um der beste Quarterback für dieses Football-Team zu sein."

Der 23-jährige McCarthy war in der vergangenen Saison Starter der Vikings, überzeugte aber nicht durchgängig. Inkonstanz und Verletzungen warfen ihn zurück. Murray wurde nach seiner Entlassung bei den Arizona Cardinals als echter Konkurrent verpflichtet.

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McCarthy vs. Murray: Justin Jefferson mahnt

Schon im April hatte Star-Receiver Justin Jefferson die Situation offen kommentiert. Er machte deutlich, dass Murrays Verpflichtung McCarthy zusätzlich antreiben müsse.

"Für J.J., wenn jemand mit dieser Art von Fähigkeiten und diesem Talent in diesen Raum kommt, muss er ein bisschen zulegen", sagte Jefferson: "Es ist gut für ihn, diesen Druck zu spüren und sich wirklich zu fokussieren und zu sagen: 'Entweder jetzt, oder ich werde wieder auf die Rückbank zurückrücken.'"

Noch ist die Entscheidung um den Starter-Job der Vikings nicht gefallen. McCarthy hat weiterhin Zeit, sich im weiteren Verlauf der Offseason und im Training Camp zu empfehlen.

Doch der erste öffentliche Eindruck spricht klar für Murray.

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