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NFL: "Agenda-getriebene Maßnahme" - NFL stinksauer wegen NFLPA-Umfrage

Veröffentlicht:

von ran.de

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Bild: Imagn Images


Am Donnerstagabend wurden die Ergebnisse der NFLPA-Umfrage öffentlich. Der NFL gefällt das gar nicht.

Jährlich dürfen NFL-Spieler in einer Umfrage der Gewerkschaft NFLPA ihr Team bewerten und Zeugnisse ausstellen. Die NFL hatte gegen die Veröffentlichung des Berichts eine Beschwerde eingereicht, da sie gegen das Collective Bargaining Agreement verstoße und "abwertend gegenüber Franchises und Menschen" sei.

Am Donnerstagabend wurden die Ergebnisse der Spieler-Umfrage dann doch öffentlich. Unter anderem veröffentlichte "ESPN" alle Platzierungen. Wenige Stunden danach reagierte die NFL darauf. In einer E-Mail, die ebenfalls öffentlich gemacht wurde, wandte sich die Liga an alle Franchises. Darin riet sie den Teams davon ab, die Umfrage der NFLPA zu ernst zu nehmen und vor allem nicht zu kommentieren.

NFL: Umfrage "weder verlässlich noch wissenschaftlich fundiert"

Die E-Mail im Wortlaut: "Wir nehmen zur Kenntnis, dass die NFL Players Association heute ihre 'Team Report Cards' auf ihrer nur für Spieler zugänglichen Website veröffentlicht hat, und wir sind uns bewusst, dass die Medien über einige der angeblichen Ergebnisse berichten. Wie wir bereits mitgeteilt haben, bestätigen die vom Verband und seinen Rechtsberatern während der Anhörung im Beschwerdeverfahren gemachten Eingeständnisse - darunter: (I) dass die Report Cards 'Gewerkschaftsäußerungen' sind; (II) dass die Gewerkschaft auswählt, welche Themen und Antworten aufgenommen oder ausgeschlossen werden; (III) dass Spieler keine Rolle bei der Abfassung der Kommentare zu den Report Cards haben; (IV) dass die Gewerkschaft entscheidet, welche anonymen Spielerzitate aufgenommen und welche weggelassen werden; und (V) dass die Gewerkschaft festlegt, wie stark jedes Thema gewichtet wird, bevor die 'Noten' vergeben werden; (VI) dass die Report Cards weder verlässlich noch wissenschaftlich fundiert sind."

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NFL: Umfrage "agenda-getriebene Maßnahme"

Weiter heißt es: "Tatsächlich zeigen diese Eingeständnisse auch die fortgesetzte und konsequente Weigerung der Gewerkschaft, Daten oder Informationen über das Verfahren offenzulegen, das sie fälschlicherweise als 'wissenschaftlich fundiert' darzustellen versucht."

Und weiter im Text: "Angesichts dieser erheblichen eingeräumten Einschränkungen empfehlen wir weiterhin, dass Klubs dem Feedback und den Informationen ihrer eigenen Spieler Vorrang einräumen, anstatt sich auf die von der NFLPA agenda-getriebene Maßnahme zu verlassen. Darüber hinaus empfehlen wir, dass Klubs davon absehen, sich öffentlich zu der angeblichen Umfrage und den Ergebnissen der Report Cards zu äußern oder sich daran zu beteiligen. Dies würde lediglich der Medienkampagne der Gewerkschaft Glaubwürdigkeit verleihen."

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