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NFL: Besitzer geben wohl grünes Licht für Verpflichtung von Ersatzschiedsrichtern
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von Chris LugertNFL
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Videoclip • 01:03 Min
Zwischen der NFL und der Schiedsrichter-Gewerkschaft herrscht aktuell nahezu Stillstand in den Verhandlungen über einen neuen Grundlagenvertrag. Jetzt greifen die 32 Teambesitzer wohl zu einem drastischen Schritt.
Im andauernden Tarifstreit zwischen der NFL und der Schiedsrichter-Gewerkschaft NFLRA verlieren die 32 Teambesitzer offenbar die Geduld.
Wie "ESPN" berichtet, gaben die Owner ihren Mitarbeitern in den Franchises jetzt grünes Licht, Ersatzschiedsrichter zu scouten und zu verpflichten. Die Besitzer seien "alarmiert" über den Stand der Verhandlungen.
Das aktuelle Collective Bargaining Agreement zwischen der NFL und der NFLRA, das wie auch bei den Spielern die wesentlichen Details der Zusammenarbeit regelt, läuft am 31. Mai aus.
Bereits Anfang März hatte die NFL damit begonnen, eine Liste potenzieller College-Schiedsrichter zusammenzustellen, die im Falle eines andauernden Stillstandes in den Verhandlungen in der Preseason und notfalls auch in der Regular Season zum Einsatz kommen könnten.
Wie "ESPN" berichtet, soll das offizielle Training der Ersatzreferees am 1. Mai beginnen. Ab diesem Tag, so zitiert der Sender eine Quelle, sei "eine Einigung mit der aktuellen Vereinigung eine noch größere Herausforderung, allein aus wirtschaftlicher Perspektive".
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Eine Einigung zwischen NFL und Schiedsrichter-Gewerkschaft sei aktuell aber nicht in Sicht. "Wir sind so kurz vor dem Ablauf und so weit voneinander entfernt in Sachen Geld. Wenn jetzt nicht noch ein Akt Gottes eingreift ...", zitiert "ESPN" eine andere Quelle.
Quellen zufolge hat die NFL der NFLRA einen Sechsjahresvertrag angeboten, der durchschnittliche jährliche Gehaltserhöhungen von 6,45 % vorsieht. Im Jahr 2025 verdiente ein NFL-Schiedsrichter durchschnittlich 385.000 Dollar.
Die Liga soll zudem darauf gedrängt haben, dass die NFLRA mehrere grundlegende Änderungen an der Arbeitsstruktur der Schiedsrichter zulässt, was die NFLRA jedoch weitgehend abgelehnt hat.
Dazu gehören unter anderem die Ausdehnung der Probezeit von drei auf fünf Jahre sowie eine Verkürzung der Pause in der Offseason, um mehr Training zu ermöglichen. Zudem sollen Schiedsrichter mit schwächeren Leistungen verpflichtet werden, bei Footballspielen im Frühjahr zum Einsatz zu kommen, um ihre Performances zu verbessern.
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